PR_DSC_0257

GKB-Prok. Gerald Klug, Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang und GKB-Generaldirektor Franz Weintögl (v.l.). Fotos: GKB/Motschnik

Insgesamt sollen mehr als 133 Kilometer Strecken- und Bahnhofsgleise mit einer elektrischen Oberleitung überspannt werden. Außerdem die Errichtung eines etwa 1,2 Kilometer langen, zweigleisigen Abschnitts zwischen der Wetzelsdorferstraße und der Grottenhofstraße in Graz vorgesehen. In der 1. Phase soll der Bereich vom ÖBB-Bahnhof in Wettmannstätten bis zum Bahnhof Wies-Eibiswald der GKB elektrifiziert werden, danach in einer 2. Ausbauphasen der Rest des GKB-Streckennetzes in der Weststeiermark und in Graz Umgebung bzw. Graz folgen.

Insgesamt sollen mehr als 133 Kilometer Strecken- und Bahnhofsgleise mit einer elektrischen Oberleitung überspannt werden. Außerdem die Errichtung eines etwa 1,2 Kilometer langen, zweigleisigen Abschnitts zwischen der Wetzelsdorferstraße und der Grottenhofstraße in Graz vorgesehen. In der 1. Phase soll der Bereich vom ÖBB-Bahnhof in Wettmannstätten bis zum Bahnhof Wies-Eibiswald der GKB elektrifiziert werden, danach in einer 2. Ausbauphasen der Rest des GKB-Streckennetzes in der Weststeiermark und in Graz Umgebung bzw. Graz folgen.

Startpunkt: Elektrifizierung der GKB

Dienstag, 14. Januar 2020

Die Zukunft der öffentlichen Mobilität in der Weststeiermark

Der Bund, das Land Steiermark und die Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH (GKB) gestalten die Zukunft der öffentlichen Mobilität in der Weststeiermark neu und setzen dabei auf die Elektrifizierung des Schienenverkehrs. Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang und GKB-Generaldirektor Franz Weintögl informierten in einer gemeinsamen Pressekonferenz über den Start der Elektrifizierung. Die weitreichenden Pläne für die Elektrifizierung und den Ausbau der GKB-Bahninfrastruktur im Großraum Graz und der Weststeiermark nehmen nun erste Formen an.

Der Ausbau des Mobilitätsangebotes im Großraum Graz und in der Weststeiermark ist, aus ökologischen und ökonomischen Gründen, notwendig und zukunftsweisend. Nach den bereits erfolgten Fahrplanausweitungen im Dezember, kann die GKB mehr Mobilität für die Region nur mehr im Rahmen einer Elektrifizierung des Streckennetzes, bei gleichzeitigem Ausbau der Bahninfrastruktur umsetzen. Durch eine Ergänzung des laufenden Investitionsübereinkommens zwischen Bund, Land und GKB, werden nun allein im Jahr 2020 mehr als 28 Millionen Euro investiert, darin sind 8 Millionen Euro für erste Maßnahmen zur Elektrifizierung der GKB-Strecken reserviert. Zum Vergleich: In den Jahren 2015 bis 2019 wurden insgesamt 22 Millionen Euro eingesetzt! Außerdem bekennen sich die drei Partner in dieser Übereinkunft zur „vollständigen und ehestmöglichen“ Elektrifizierung der GKB. Parallel dazu wird der Ausbau der Stellwerks- und Sicherungstechnik fortgesetzt. Gemeinsam mit dem Land Steiermark und der Stadt Graz arbeitet die GKB zudem, an einer umfassenden und sicheren Gesamtlösung für alle Eisenbahnkreuzungen in der Landeshauptstadt.

Generaldirektor Franz Weintögl: „Die Elektrifizierung und der Ausbau der Schieneninfrastruktur der GKB eröffnen, in Kombination mit der mehrfachen Anbindung an die Hochleistungsstrecke der Koralmbahn, neue Möglichkeiten für den Personen- und Güterverkehr unseres Unternehmens im Zentralraum Graz und in der Weststeiermark. Unser Ziel ist es, ein umfassendes Mobilitätsangebot für die Menschen und die Wirtschaft in der Region zu schaffen.“

Landesrat Anton Lang: „Bequeme Anschlüsse zum Fernverkehr und zum – auch innerstädtischen – Nahverkehr, bringen eine nachhaltige Verbesserung der öffentlichen Mobilität im Großraum Graz und in der Weststeiermark. Die Elektrifizierung der GKB wird die S-Bahn Steiermark und den öffentlichen Verkehr in unserem Bundesland noch attraktiver machen, außerdem leistet dieses Projekt einen großen Beitrag zur Umsetzung der Klima- und Energiestrategie des Landes Steiermark.“