RINGANA_campus_Ansicht

Die Bauphase I für den RINGANA Campus ist in St. Johann in der Haide bei Hartberg erfolgt. Vorerst werden 45 Millionen Euro investiert. Der nachhaltige Bau soll eine hochtechnisierte Frischeproduktion möglich machen, die auf eine Tageskapazität von bis zu 30.000 kg ausgelegt ist. Fotos: beigestellt

RINGANA-Gründer Andreas Wilfinger: „Aufgrund des rasanten, europaweiten Wachstums und dem dringend benötigten Mehr an Platz und Infrastruktur, haben wir dem Baustart des RINGANA Campus schon sehnlich entgegengesehen und freuen uns, dass es tatkräftig vorwärts geht."

RINGANA-Gründer Andreas Wilfinger: „Aufgrund des rasanten, europaweiten Wachstums und dem dringend benötigten Mehr an Platz und Infrastruktur, haben wir dem Baustart des RINGANA Campus schon sehnlich entgegengesehen und freuen uns, dass es tatkräftig vorwärts geht."

Startschuss für den RINGANA Campus gefallen

Freitag, 17. Januar 2020

Steirisches Frischekosmetikunternehmen wächst weiter

Seit November 2019 wird auf dem 12 Hektar großen Gelände in St. Johann in der Haide bei Hartberg in der Steiermark bereits gebaut. Der neue RINGANA Campus befindet sich jetzt in der ersten von drei geplanten Phasen der Realisation. Das neue Werk des steirischen Frischeunternehmens mit naheliegender Anbindung an die A2 soll das bestehende Frischewerk in der Angerstraße in Hartberg an Ideenreichtum und Nachhaltigkeit noch übertreffen. Dafür werden allein in Phase I mehr als 45 Millionen Euro investiert.

RINGANA, das 1996 von Andreas Wilfinger und Ulla Wannemacher in Hartberg gegründete Unternehmen für Frischekosmetik und Nahrungsergänzung – damals noch im einfachen Dachboden-Labor – zählt heute zu den größten und am schnellsten wachsenden Betrieben in der gesamten Region der Oststeiermark und weit darüber hinaus. Der Umsatz hat sich seit 2015 vervierfacht (von 30 Millionen 2015 auf 116 Millionen Euro im Jahr 2019). Dieser erfreulichen Entwicklung ist zu verdanken, dass sich RINAGANA auch flächenmäßig weiter stark vergrößern wird.

Das Herzstück des Gebäudes in St. Johann in der Haide wird die hochtechnisierte Frischeproduktion sein, die eine Tageskapazität von bis zu 30.000 kg möglich macht. Aber auch größere und hochmoderne Büros werden ihren Platz darin finden. „Neben einer groß angelegten Photovoltaikanlage, welche die enorm leistungsfähige Wärmepumpe speist und einer Brauchwasseraufbereitung, sind unter anderem rund 7.000 m2 Grünflächen auf den Dächern eingeplant“, betont Projektleiter Michael Wannemacher, für den klimabewusstes Bauen und die Einbettung in die Natur ganz klar höchste Priorität hat. Überdies hoch im Kurs stehe die Treue zur Region, denn die Unternehmerfamilie möchte weiterhin Verantwortung übernehmen, indem sie mit diesem neuen Projekt bewusst in der Heimat bleibt und so einen weiteren wesentlichen Teil zur Entwicklung und Bekanntheit der Region beitragen.

Folglich sollen in den kommenden Jahren mehrere hundert neue Arbeitsplätze in der Oststeiermark geschaffen werden. Allein nach Bauphase I gibt es bereits Platz für 300 Mitarbeiter. Großen Wert wird dabei auch auf deren Wohlbefinden gelegt: „Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter gerne bei uns sind“, versichert Michael Wannemacher. Ein offenes und puristisches Raumkonzept, besondere Rückzugsmöglichkeiten, Kommunikationsräume, die begrünte Dachterrasse und eine Kantine mit vegetarischen Gerichten sind nur einige der Benefits. „Überdies wird der lang gehegte Plan, der in der Stadt Hartberg (Schloss Hartberg) nicht umgesetzt werden konnte, jetzt endlich Realität – mit der „gläsernen Fabrik“, bekräftigt Andreas Wilfinger.