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Meisterin des Jahres Yvonne Graßhoff. Fotos: Foto Fischer

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Yvonne Graßhoff, Spartenobmann Hermann Talowski und WKO Steiermark Präsident Josef Herk (v.l.)

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Yvonne Graßhoff, Spartenobmann Hermann Talowski und WKO Steiermark Präsident Josef Herk (v.l.)

Spartenobmann Hermann Talowski, LH Hermann Schützenhöfer, Bundesspartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster, Bgm. Siegfried Nagl, Yvonne Graßhoff, WKÖ Präsident Harald Mahrer und WKO Steiermark Präsident Josef Herk (v.l.)

Spartenobmann Hermann Talowski, LH Hermann Schützenhöfer, Bundesspartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster, Bgm. Siegfried Nagl, Yvonne Graßhoff, WKÖ Präsident Harald Mahrer und WKO Steiermark Präsident Josef Herk (v.l.)

Yvonne Graßhoff ist „Meisterin des Jahres“

Montag, 20. Januar 2020

557 Meister- und Befähigungsprüfungen wurden im Jahr 2019 abgelegt – das sind um 32 mehr als im Jahr 2018. Das zeigt, wie ungebrochen attraktiv der Meisterbrief nach wie vor ist. „Die Steiermark ist und bleibt ein Meisterland“, freuen sich WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. „Fachliches und unternehmerisches Know-how sind unverzichtbare Trümpfe, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein. Jede positiv absolvierte Meister- oder Befähigungsprüfung stellt sicher, dass das auch in Zukunft so bleibt.“ Die Auszeichnung „Meisterin des Jahres“ ging an Yvonne Graßhoff.

Der Meisterbrief steht traditionell hoch im Kurs. 235 frisch gebackene Meisterinnen und Meister (209 Männer, 26 Frauen) bekamen kürzlich im Grazer Stefaniensaal ihren Meisterbrief überreicht. Dazu kommen noch 322 Absolventinnen und Absolventen von Befähigungsprüfungen (207 Männer, 115 Frauen). Somit haben insgesamt 557 Personen erfolgreich eine Meister- oder Befähigungsprüfung im vergangenen Jahr abgelegt – das sind um 32 mehr als im Jahr 2018! „Die Zahlen bei den Meister- und Befähigungsprüfungen sind auf konstant hohem Niveau. Die Bereitschaft zur freiwilligen Höherqualifizierung ist groß und dieses Wissen ist von großem Wert für die steirische Wirtschaft. Denn jeder Meister arbeitet auf Top-Level. Das sichert die Qualität unserer Betriebe und die Ausbildung der Jugend, was in Zeiten des Fachkräftemangels überragende Bedeutung hat“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

„Meistersparte“ Gewerbe und Handwerk
Der Großteil aller Meister- und Befähigungsprüfungen wird in der Sparte Gewerbe und Handwerk abgelegt: 354 Personen haben im „klassischen“ Gewerbe und Handwerk eine meisterliche Qualifikation erworben, und zwar in insgesamt 34 Berufen. Spitzenreiter ist und bleibt die Kraftfahrzeugtechnik mit 63 neuen Meisterinnen und Meistern (2018: 55), gefolgt von Metalltechnik mit 25 (2018: 28). Jeweils 19 Meisterinnen und Meister entfallen auf Tischler und Mechatroniker (Tischler 2018: 25; Mechatroniker 2018: 23).

Bei den Befähigungsprüfungen liegt die Fußpflege mit 23 positiv absolvierten Prüfungen an der Spitze (2018: 17). Auf Platz 2 finden sich die Baumeister (18; 2018: 17), gefolgt von zwei weiteren Beauty- und Wellness-Berufen, nämlich Tätowierer (16; 2018: 12) und Kosmetik (15; 2018: 7). „Eine Meister- oder Befähigungsprüfung macht die hohe Qualität des Unternehmens für die Konsumentinnen und Konsumenten sichtbar und zeigt auch das hohe fachliche Niveau der Meisterinnen und Meister. Nicht umsonst steht die Meisterprüfung seit 2018 im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) auf derselben Stufe wie ein Bachelorabschluss. Das heißt: Lehre und Meister sind gleich viel wert wie Matura und Bachelor“, so Hermann Talowski. Diese Zuordnung ist auch auf allen neu ausgestellten Meisterurkunden ersichtlich.