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Gemeindevorstand Herbert Hansmann, Martin Hochrainer (OK), OK-Chef Christoph Prüller, Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang, Mario Stecher, Sportlicher Leiter Skispringen und Nordische Kombination im ÖSV, Sportlandesrat Christopher Drexler, Bürgermeister Klaus Neuper und NAbg. Karl Schmidhofer, Präsident des steirischen Skiverbandes, (v.l.) bei der Präsentation des Programms für das Weltcup-Skifliegen am Kulm 2020. Fotos: steiermark.at/Streibl

Die Vorfreude auf das Skifliegen am Kulm ist bei Karl Schmidhofer, LH-Stv. Anton Lang, LR Christopher Drexler und Mario Stecher (v.l.) groß.

Die Vorfreude auf das Skifliegen am Kulm ist bei Karl Schmidhofer, LH-Stv. Anton Lang, LR Christopher Drexler und Mario Stecher (v.l.) groß.

Von 14. bis 16. Februar geht das FIS Weltcup-Skifliegen am Kulm über die Bühne.

Von 14. bis 16. Februar geht das FIS Weltcup-Skifliegen am Kulm über die Bühne.

25.000 Fans beim Spektakel erwartet

Freitag, 07. Februar 2020

Kulm-Skifliegen von 14. bis 16. Februar

Hupo Neuper war der Langzeitorganisator für das Skifliegen auf der Kulm-Schanze in Bad Mitterndorf im Ausseer Land. Aufgrund von Sponsorenausfällen beschloss er im letzten Jahr, als Organisator auszusteigen. Daher kam es zu einer ungewollten Pause in der Tradition des Skiflug-Spektakels am Kulm.

„Vor 70 Jahren“, so Karl Schmidhofer, Präsident des Steirischen Skiverbandes und Nationalratsabgeordneter, „wurde das erste Mal vom Kulm gesprungen. An der damaligen Siegerweite von 103 Metern und dem heutigen Schanzenrekord von 244 Metern zeigt sich die unglaubliche Leistungsentwicklung in diesem Sport. Gleich geblieben ist hingegen die Faszination für das Skifliegen auf dem Kulm, einem wahren österreichischen Sport-Monument, welches bereits fünf Mal Schauplatz einer Skiflug-Weltmeisterschaft war.“

Nur allzu verständlich, dass die Verantwortlichen im Land Steiermark sich darüber freuen, dass es heuer vom 14. bis 16. Februar wieder ein Skiflug-Wochenende am Kulm geben wird. Veranstalter ist der Österreichische Skiverband, der sich des örtlichen Skivereins bedient. Die Veranstaltung selbst wird über ein neu gegründetes Organisationskomitee „Wir sind Kulm“ abgewickelt.

Rund 400.000 Euro vom Land Steiermark, ein fünfstelliger Betrag des Tourismusverbandes Ausseerland sowie Sachleistungen von Seiten der Gemeinde Bad Mitterndorf sind die Grundlage dafür, dass die Veranstaltung überhaupt abgewickelt werden kann. „Als für die Marktgemeinde Bad Mitterndorf zuständiger Gemeindereferent bin ich sehr glücklich, dass der Kulm wieder einen Platz im Weltcupkalender der Skispringer hat. Nach dem Nightrace in Schladming ist das Skifliegen am Kulm das nächste Wintersportspektakel, das wir in der Steiermark abhalten dürfen. Die Veranstaltung ist nicht nur für die Region, sondern für die gesamte Steiermark ein toller Mehrwert und von großer Bedeutung. Dementsprechend ist es für mich absolut logisch, dass wir als Land Steiermark das Skifliegen am Kulm unterstützen. Dank dem neuen Verkehrskonzept, das sich Christoph Prüller und sein Team einfallen haben lassen, bin ich auch sehr zuversichtlich, dass die An- und Abreise vom Kulm ohne große Probleme über die Bühne geht und die vielen Besucherinnen und Besucher auch die wunderschöne Region rund um den Kulm genießen können“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang.

Sportlandesrat Christopher Drexler betont: „Solche Sportgroßveranstaltungen sind nicht nur ein wichtiges Aushängeschild für die Steiermark als bewährter Gastgeber, sondern rücken unser Bundesland in das internationale Rampenlicht. Sie begeistern vor allem viele Sportfans. Die rund 50 Top-Athleten aus elf Nationen setzen mit ihren Leistungen, die wir in der Steiermark hautnah erleben können, einen wichtigen Impuls für den Breitensport allgemein und sind große Vorbilder für unsere Nachwuchssportler im Speziellen.“

DAS Zugpferd aus österreichischer Sicht am Kulm wird Stefan Kraft sein. Der „Superadler aus Österreich“ hält nicht nur den Weltrekord im Skifliegen mit 253,5 Metern (aufgestellt in Vikersund), er ist zur Zeit auch der Führende im Gesamtweltcup der Skispringer. Die Winterkulisse am Kulm ist ein zusätzlicher Anreiz für die Fans – rund 25.000 werden an beiden Tagen erwartet. Ein Stehplatzticket kostet 26 Euro, Jugendliche haben freien Eintritt. Es gibt zwei Flugveranstaltungen – eine am Samstag und dann abschließend auch am Sonntag. Die VIP-Tickets lässt sich der Skiverband gut bezahlen: pro Tag 300 Euro im VIP-Zelt und 180 Euro im Ski-Austria-Zelt. Aufgrund der aktuellen Springer-Elite im Weltcup werden neben den Österreichern vor allem Fans aus Deutschland, Slowenien, Tschechien und Polen am Kulm erwartet. Den Schanzenrekord hält der Slowene Peter Prevz mit 244 Metern. „Es müsste alles zusammen passen“, so Mario Stecher, sportlicher Leiter für die Nordischen im ÖSV, „wenn es am Kulm einen neuen Schanzenrekord gäbe.“ Die Wahrscheinlichkeit unter Experten gilt aber als gering.

Weitere Informationen: www.wirsindkulm.at