21.02.2020, AUT, Presseclub, Graz, PK - VOEB - VERBAND ÖSTERREICHISCHER ENTSORGUNGSBETRIEBE - "WOHIN MIT BAUSCHUTT, ASBEST, MINERALWOLLE UND CO?, im Bild von links: DI Thomas Kasper (Sachverst. für Abbruch und Recycling), Prof. Roland Pomberger, VOEB-Präsident Hans Roth und Daniela Müller-Mezin (Obfrau WK Entsorgungs- und Ressourcenmanagement) und Johann Hierzer (Bundesinnung Bau) ; FOTOCREDIT: VOEB

WICHTIGER HINWEIS: Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass der Fotograf keine gesonderten Vereinbarungen mit den abgebildeten Personen oder mit den UrheberInnen abgebildeter Werke getroffen hat. Ausdrücklich wird daher auf die einschlägigen, insbesondere persönlichkeitsrechlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes verwiesen, die vom Auftraggeber unter eigener Verantwortung zu beachten sind.

Thomas Kasper (Sachverständiger für Abbruch und Recycling),Prof. Roland Pomberger (Lehrstuhlleiter Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft Montanuni Leoben), Hans Roth (Präsident Verband Österreichischer Versorgungsbetriebe), Daniela Müller-Mezin (Obfrau WKÖ für Fachverband Steiermark Entsorgungs- und Ressourcenmanagement) und Baumeister Johann Hierzer (v.l.)Prof. Roland Pomberger, Hans Roth, Daniela Müller-Mezin (v.l.) Fotos: Erwin Scheriau

21.02.2020, AUT, Presseclub, Graz, PK - VOEB - VERBAND ÖSTERREICHISCHER ENTSORGUNGSBETRIEBE - "WOHIN MIT BAUSCHUTT, ASBEST, MINERALWOLLE UND CO?, im Bild von links: Prof. Roland Pomberger, VOEB-Präsident Hans Roth und Daniela Müller-Mezin (Obfrau WK Entsorgungs- und Ressourcenmanagement ; FOTOCREDIT: VOEB

WICHTIGER HINWEIS: Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass der Fotograf keine gesonderten Vereinbarungen mit den abgebildeten Personen oder mit den UrheberInnen abgebildeter Werke getroffen hat. Ausdrücklich wird daher auf die einschlägigen, insbesondere persönlichkeitsrechlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes verwiesen, die vom Auftraggeber unter eigener Verantwortung zu beachten sind.

21.02.2020, AUT, Presseclub, Graz, PK - VOEB - VERBAND ÖSTERREICHISCHER ENTSORGUNGSBETRIEBE - "WOHIN MIT BAUSCHUTT, ASBEST, MINERALWOLLE UND CO?, im Bild von links: Prof. Roland Pomberger, VOEB-Präsident Hans Roth und Daniela Müller-Mezin (Obfrau WK Entsorgungs- und Ressourcenmanagement ; FOTOCREDIT: VOEB WICHTIGER HINWEIS: Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass der Fotograf keine gesonderten Vereinbarungen mit den abgebildeten Personen oder mit den UrheberInnen abgebildeter Werke getroffen hat. Ausdrücklich wird daher auf die einschlägigen, insbesondere persönlichkeitsrechlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes verwiesen, die vom Auftraggeber unter eigener Verantwortung zu beachten sind.

Bauschutt, Asbest & Co

Dienstag, 25. Februar 2020

Entsorgungswirtschaft als Problemlöser

Faktencheck: Die steirischen Abfallentsorger sorgen dafür, dass Abfall vermieden, gesammelt, recycelt, verwertet – und wenn nicht anders möglich: deponiert wird. So wird sichergestellt, dass nicht-recycelbare Bauabfälle nicht in den Wertstoffkreislauf zurückkommen. Durch den gezielten Rückbau, insbesondere von Bauwerken aus den 70er und 80er Jahren, ist die Sicherstellungvon Deponiekapazitäten in der Steiermark notwendig.

 Jedes Produkt, das wir verwenden, wird irgendwann zu Abfall. Dieser wird von den Abfallentsorgern gesammelt, getrennt, recycelt, verwertet – und wenn nicht anders möglich: deponiert. Letzteres trifft insbesondere auf ungefährliche, aber nicht weiter verwertbare Abfälle wie Erdaushub oder Baurestmassen zu sowie auf gefährliche Abfälle, damit eventuelle Schadstoffe nicht in den Wertstoffkreislauf zurückkommen.

Gefährliche Abfälle in Österreich
Im Jahr 2017 wurden in Österreich rund 1,3 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle erzeugt1). Sie fallen in privaten Haushalten an, wie Altfarben, Altöle, Batterien oder Chemikalienreste, die relevantesten Mengen stammen allerdings aus Gewerbe und Industrie. Insgesamt machen gefährliche Abfälle rund zwei Prozent des gesamten Abfallaufkommens aus. Davon macht Asbestzement rund fünf Prozent aus bzw. 66.000 Tonnen. Was mit diesen gefährlichen Abfällen passieren darf, ist rechtlich genau geregelt: Sie müssen in eigens dafür genehmigten Anlagen behandelt oder in Deponien beseitigt werden. So wurden in Österreich 27 Prozent der gefährlichen Abfälle recycelt, 24 Prozent so behandelt, dass der Abfall keine gefährlichen Eigenschaften mehr aufwies, 16 Prozent thermisch behandelt und 6 Prozent deponiert.

Strenge EU-Deponie-Richtlinie
Auch die Deponierung von Abfällen unterliegt strengen rechtlichen Vorgaben: Die EU-Deponie-Richtlinie, die auch für Österreich gilt, legt genau fest, welche Abfälle zulässig sind, wann eine Vorbehandlung erforderlich ist oder mit welcher Technik heikle Stoffe abgedichtet werden müssen. So werden negative Auswirkungen auf Menschen und Umwelt ausgeschlossen. Hans Roth, Präsident des Verbands Österreichischer Entsorgungsbetriebe, erklärt: „Unsere Betriebe sorgen jeden Tag dafür, dass Abfall korrekt recycelt oder deponiert wird. Aufgrund zahlreicher Innovationen gibt es zum Glück immer weniger Produkte, die am Ende ihres Lebenszyklus deponiert werden müssen. Für alle noch bestehenden ist die Deponie jedenfalls ein Ort, an dem sie sicher und dauerhaft gelagert werden können.“

Wohin mit dem Asbest der 70er und 80er Jahre?
Asbest war früher in vielen Produkten wie zum Beispiel Eternit, Bodenbelägen oder Nachtspeicheröfen in Gebrauch. Vor allem bei der Sanierung von Häusern aus den 1970er und 1980er Jahren fällt es nun als Abfall an – und muss entsorgt werden. Derzeit gibt es keine andere Möglichkeit, als Asbest auf gesicherten Deponien zu beseitigen. Korrekt deponiert ist Asbest völlig ungefährlich. Eine Deponie ist ein Bauwerk mit einer Dichtung zum Grundwasser. Zusätzlich bekommt der Hügel oben eine Abdichtung und Rekultivierung. Der Staub ist dann metertief unter der Erde vergraben. Gefahr besteht nur, wenn Asbestabfälle eingeatmet werden. Höchste Auflagen sorgen dafür, dass während der Entsorgungskette kein Risiko für Mensch und Umwelt entsteht.

Bevölkerung informieren statt verunsichern
Daniela Müller-Mezin, Obfrau der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der WKO Steiermark, betont: „Die Entsorgungsbetriebe kümmern sich um eine fachgerechte Entsorgung dieser Abfälle und können mit ihrem Fachwissen den Kunden optimal beraten und betreuen. Sie sorgen dafür, dass Asbestabfälle in genehmigten Deponien endgelagert werden. Die Bevölkerung kann sicher sein, dass fachgerecht mit gefährlichen Abfällen umgegangen wird!“