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Fotos: Know-Center/Geopho.com

v. l.: Christian Rechberger (Forscher Know-Center/TU Graz), Stefanie Lindstaedt (CEO und CSO des Know-Center), Harald Kainz (Rektor TU Graz), Gerhard Schagerl (AVL List)

v. l.: Christian Rechberger (Forscher Know-Center/TU Graz), Stefanie Lindstaedt (CEO und CSO des Know-Center), Harald Kainz (Rektor TU Graz), Gerhard Schagerl (AVL List)

v. l.: Christian Rechberger (Forscher Know-Center/TU Graz), Stefanie Lindstaedt (CEO und CSO des Know-Center), Adelheid Merkl (Stv.Programmleitung Forschungspartnerschaften, Expertin COMET bei der FFG), Harald Kainz (Rektor TU Graz), Gerhard Schagerl (AVL List)

v. l.: Christian Rechberger (Forscher Know-Center/TU Graz), Stefanie Lindstaedt (CEO und CSO des Know-Center), Adelheid Merkl (Stv.Programmleitung Forschungspartnerschaften, Expertin COMET bei der FFG), Harald Kainz (Rektor TU Graz), Gerhard Schagerl (AVL List)

Grazer Forscher machen Artificial Intelligence sicherer und nachvollziehbarer

Dienstag, 11. Februar 2020

Graz war kürzlich DER Europa-Hotspot in Sachen Artificial Intelligence (AI). Es fand der Kick-off zum mit 4 Millionen Euro dotierten COMET-Modul „DDAI – Data Driven Artificial Intelligence“ statt, bei dem eine verifizierbare und nachvollziehbarere AI im Fokus stand. Damit wird es für Unternehmen einfacher, Daten und Algorithmen zu verstehen und zu nutzen – bei maximalem Datenschutz. Zum ersten Mal lud das Know-Center zur internationalen AI-Fachkonferenz AI-KNOW, bei der sich die weltweite Forschungselite in der Alten Universität traf.

Vor 20 Jahren, als das Know-Center gegründet wurde, war AI – wenn überhaupt – nur unter IT-ExpertInnen ein Thema. Heute ist das Potenzial quer über alle Branchen hinweg bekannt. Und das Know-Center hat sich eine geballte Ladung an Kompetenz aufgebaut, die wesentlich dazu beigetragen hat, dass das COMET-Modul „DDAI – Data Driven Artificial Intelligence“ nach Graz geholt werden konnte. Das mit 4 Millionen Euro dotierte EU-Projekt wird vier Jahre lang unter der Leitung des Know-Centers umgesetzt, kürzlich fand der offizielle Kick-off des Projektteams, zu dem auch die 4 steirischen Firmen AVL List, Magna Steyr, AT&S und NXP sowie der Block-chain-Experte IoV42 aus England zählen, statt. Darüber hinaus lud das Know-Center zur AI-Fachkonferenz AI-KNOW, für die unter anderem ExpertInnen von CERN, Google Reserach, des weltweit agie-renden Sicherheitsunternehmens INPHER für Keynotes nach Graz kommen

AI-KNOW – Internationale Vernetzung auf höchstem Niveau
Leonore Gewessler, Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Techno-logie: „Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und den damit einhergehenden immer stärker wachsen-den Datenmengen bedarf es auch einer vertieften Diskussion über die Möglichkeiten und den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie unterstützt daher die erste AI-KNOW in Graz, die sich diesem Thema mit international renom-mierten ExpertInnen widmet. Schon in der Vergangenheit war die vom Know-Center bzw. TU Graz unter der Leitung von Frau Prof. Stefanie Lindstaedt organisierte I-KNOW ein Garant für höchste Qualität und trug maßgeblich zur Sichtbarkeit der österreichischen Expertise auf diesem Gebiet bei.“

COMET-Modul stärkt Standort und schafft Arbeitsplätze
Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesell-schaft FFG, die das Programm COMET abwickelt: „Mit dem COMET-Modul zu Artificial Intelligence kann dieser Schwerpunkt am Know-Center in Graz gezielt ausgebaut werden.“ Die im Regierungsprogramm verankerte „Setzung von Forschungsschwerpunkten (gemeinsam mit Wirtschaft und Bildungssektor)“ im Be-reich AI wird am Know-Center gemeinsam mit Unternehmenspartnern und wissenschaftlichen Partnern aus dem In- und Ausland umgesetzt. Das Exzellenzzentrenprogramm COMET, das vom Bund (BMK und BMDW), Partnern aus der Wirtschaft und den Bundesländern getragen und finanziert wird, hat sich bewährt und wird mit den Modulen entsprechend den Anforderungen zur Entwicklung neuer Technologien erweitert: „So werden thematische Schwerpunkte wie etwa Artificial Intelligence für Datenschutz  ermöglicht, der Standort gestärkt und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen“, so Egerth und Pseiner.