Graz - Unter der Führung und Koordination von AVL wurde zusammen mit den Industriepartnern ElringKlinger, Hörbiger und Magna, den Forschungspartnern TU Graz, TU Wien und HyCentA sowie dem KMU IESTA im Rahmen des vom Klima- und Energiefonds unterstützen Forschungsprojekt Keytech4EV (steht sinngemäß für Schlüsseltechnologie für elektrische Fahrzeuge) ein hocheffizientes und kostengünstiges Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebssystem entwickelt und in ein Demonstrationsfahrzeug integriert.

Fotos: Klima- und Energiefonds / APA Fotoservice / Michael Ferlin-Fiedler

Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds mit AVL-CEO Prof. Helmut List.

Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds mit AVL-CEO Prof. Helmut List.

Graz - Unter der Führung und Koordination von AVL wurde zusammen mit den Industriepartnern ElringKlinger, Hörbiger und Magna, den Forschungspartnern TU Graz, TU Wien und HyCentA sowie dem KMU IESTA im Rahmen des vom Klima- und Energiefonds unterstützen Forschungsprojekt Keytech4EV (steht sinngemäß für Schlüsseltechnologie für elektrische Fahrzeuge) ein hocheffizientes und kostengünstiges Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebssystem entwickelt und in ein Demonstrationsfahrzeug integriert. Im Bild: Theresia Vogel mit Prof. Helmut O. List

Graz - Unter der Führung und Koordination von AVL wurde zusammen mit den Industriepartnern ElringKlinger, Hörbiger und Magna, den Forschungspartnern TU Graz, TU Wien und HyCentA sowie dem KMU IESTA im Rahmen des vom Klima- und Energiefonds unterstützen Forschungsprojekt Keytech4EV (steht sinngemäß für Schlüsseltechnologie für elektrische Fahrzeuge) ein hocheffizientes und kostengünstiges Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebssystem entwickelt und in ein Demonstrationsfahrzeug integriert. Im Bild: Theresia Vogel mit Prof. Helmut O. List

Projektabschluss des Förderprojektes Keytech4EV

Projektabschluss des Förderprojektes Keytech4EV

INNOVATION BELT GRAZ

Dienstag, 04. Februar 2020

AVL präsentiert Forschungsprojekt: Hybrid-Auto mit Wasserstoff

Ein Konsortium unter der Leitung von AVL hat im Rahmen des Projekts Keytech4EV einen CO2-freien Hybrid-Brennstoffzellen(auf Basis Wasserstoff)-Batterieantrieb für ein Demonstrationsfahrzeug entwickelt mit besonderem Augenmerk auf Energieeffizienz und Kosteneinsparung. Keytech4EV steht sinngemäß für Schlüsseltechnologie für elektrische Fahrzeuge. Gefördert vom Klima- und Energiefonds wurde dieses Leuchtturm-Projekt nach dreijähriger intensiver Forschungstätigkeit nun mit Erfolg abgeschlossen.

„Das Ergebnis, das wir hier gemeinsam geschaffen haben, kann sich wirklich sehen lassen“, so AVL-Chef Helmut List bei der Präsentation in Graz. „Es ist ein Hybrid-Brennstoffzellen-Projekt, das sich dadurch unterscheidet, dass die Batterie nicht nur die Rekuperation wahrnimmt, der Bremsenergie, sondern auch zur Fahrbarkeit, zur Leistungsfähigkeit wesentliche beiträgt. Sie ist also deutlich größer, 10 Kilowatt, kann aber auch wesentlich mehr Leistung abgeben. Und das ist für die Fahrbarkeit sehr wichtig, bedeutet auch eine bessere Balance des Brennstoffzellenautos in Sachen Kosten. Denn die Kosten sind eine wichtige Herausforderung, die hier verbessert werden müssen. Denn man will eine Kombination von zwei Technologien – des batterietechnischen Antriebs und des reinen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebes ein einer Form, dass eine bessere Balance gefunden wird und auf diese Weise das eben die Kosten und die Fahrbarkeit verbessert. Insofern interessant: Das Konzept wurde vor vier Jahren gewählt. Die Neuerscheinung ist erst vor kurzem erfolgt. Und mit Neuerscheinung meine ich ein Auto, das heraus gekommen ist und auch diesen Weg schon hat, haben wir auch mit unserem System hier gut gemacht, aber auch in vielen Technologiefragen sehr konkret gelöst. Die erheblichen Vorteile sind letztlich, dass wir hier eine Energieeffizienz haben, die einem Kraftstoffverbrauch entspricht von 2,5 Litern pro 100 km eines Benzinfahrzeuges.“

Die Reichweite ist 500 km – wie es heute da steht. Wen wir eine zweite Batterie hinein geben würden, würden wir auch ohne weiteres auf 700 km kommen. Da ist technologisch schon alles vorgesehen dafür. Die Fahrbarkeit ist so, dass diese durchaus mit jedem Serienfahrzeug vergleichbar ist.

Die Reduktion der Kosten des Antriebsstrangs an sich habe ich schon dargestellt. Das ist eine wesentliche Reduktion. Entscheidend natürlich – und das steht allem voran: keine CO2-Emmission. Was heißt das? Wir müssen ja, Wasserstoff bietet ja einen sehr, sehr wichtigen Weg an, um aus nicht fossiler Primärenergie, also regenerativer Primärenergie, die Energie zum Fahrzeug zu bringen. Das begeht dadurch, dass man die elektrische Energie, die anfällt von der Primärenergie, dann möglichst schnell und möglichst gut ins Fahrzeug bringt. Und da hat Wasserstoff den großen Vorteil, dass es speicherfähig ist. Wir müssen ja die Energie, die Primärenergie, die anfällt, auch speicherfähig haben. Tag, Nacht, aber auch Sommer, Winter – all das muss, wie Sie wissen, heute speicherfähig sein. Und das ist mit Wasserstoff gut gegeben und ist ausweitbar.

Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds bei der Abschlusspräsentation im O-Ton: