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IV-Steiermark-Präsident Georg Knill (li.) und Prof. Tobias Thomas (Direktor EcoAustria). Fotos: IV Steiermark

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Langfristig 35.000 neue Jobs möglich

Montag, 03. Februar 2020

IV-Steiermark-Präsident Knill: zufrieden mit türkisgrüner Steuerreform

Die weltweite Unsicherheit verlange „heimische Verlässlichkeit“, zeigt sich IV-Steiermark-Präsident Georg Knill zufrieden mit der geplanten türkisgrünen Steuerreform bei der Präsentation der Konjunkturprognose.

Laut EcoAustria könnte die Reform der Einkommens- und Körperschaftssteuer langfristig 35.000 neue Jobs bringen. Das Wie erklärte Tobias Thomas, Direktor von EcoAustria: Die Steuerreform mit einer Senkung der Körperschaftsteuer (von 25 auf 21 Prozent) und eine Entlastung der Arbeitnehmer (Senkung der Lohnsteuer) führen insgesamt zu einem höheren Nettoeinkommen der Beschäftigten. „Dies habe auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt“, so Tobias Thomas. Man erwarte eine niedrigere Arbeitslosenquote. Gemeinsam mit dem bereits beschlossenen Sozialversicherungsbonus insbesondere für Geringverdiener und weiteren geplanten Entlastungsmaßnahmen des Steuerreformpakets vom Mai 2019 summiert sich der Beschäftigungseffekt auf insgesamt 50.000 Beschäftigte.

Für IV-Steiermark-Präsident Georg Knill ist in Anbetracht der konjunkturellen Situation und der zunehmenden geopolitischen Unsicherheit die Bewahrung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Österreich und der Steiermark das Gebot der Stunde. „Die Entscheidung, die Unternehmen heute im globalen Umfeld zu treffen haben, sind geprägt von großer Unsicherheit auf den internationalen Märkten. Die Entscheidungen, die wir gleichzeitig für unsere Standorte in der Steiermark und in Österreich zu treffen haben, müssen umso mehr von hoher Planbarkeit, Stabilität, und Verlässlichkeit geprägt sein“, fordert Knill die Regierungen auf Landes- und Bundesebene auf, für Entlastungen und planbare Rahmenbedingungen zu sorgen.

Knill fordert, die Regierungsprogramme in Umsetzung zu bringen. Eine gute Basis dafür sieht Knill in Land und Bund. „Die neuen Regierungsprogramme – auf steirischer und Bundesebene – können eine gute Grundlage dafür sein, auch im konjunkturell schwierigen Fahrwasser einen klaren Kurs in Richtung Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit einzuschlagen. Nun müssen doe Programme im Sinne der Stärkung des Industrie- und Innovationsstandortes auch verwirklicht werden. 2020 muss das Jahrder Umsetzung werden“, fordert Knill.