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Foto: studio WG3

Die Stadt als Datenfeld. Foto: iStock/Peter Howell

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Neues GrazMuseum Schloßberg wird ein Hit

Dienstag, 11. Februar 2020

Stadtrat Günter Riegler präsentiert Programm des GrazMuseums 2020

„Nach der Renovierung des Haupthauses, des Palais Khuenburg, in der Sackstraße steht das GrazMuseum im Jahr 2020 vor einer großen Veränderung“, so Kulturstadtrat Günter Riegler anlässlich der Präsentation des Gesamtprogramm des GrazMuseums im Jahr 2020. Mit der Eröffnung des GrazMuseums Schloßberg am 9. Mai wird ein weiteres attraktives Museumsangebot in der Grazer Innenstadt geschaffen.

Der neue Standort am Schloßberg wird eines der bestbesuchten Museen der Steiermark mit einem Potential von 80.000 Besuchern pro Jahr sein. Es wird auf die Bedürfnisse eines flanierenden Publikums eingehen und zur Entschleunigung im Grünraum einladen: ein Ort zum Ankommen und ein Ort zum Verweilen. Es wird der topografischen und historischen Orientierung am Schloßberg dienen. Ein gläsernes Modell des Schloßberges, das erstmals das Innere des Berges sichtbar macht, wird in der für das Publikum geöffneten Kasematte zu sehen sein. Das GrazMuseum Schloßberg wird vollständig barrierefrei sein und sehr niederschwellig hinsichtlich seiner Preisgestaltung (2 Euro pro Person, für Kinder bis 6 Jahre kostenlos). Damit folgt es dem Ziel des GrazMuseums, so zugänglich wie möglich zu sein; deshalb ist es auch ganzjährig geöffnet.

Die Stadt als Datenfeld
Trotz der Eröffnung des neuen Museums am Schloßberg eröffnet das GrazMuseum im laufenden Jahr 2020 drei mittlere und die sehr große Ausstellung im Rahmen des Kulturjahres 2020 die Ausstellung Die Stadt als Datenfeld, die sich mit der digitalen Zukunft von Graz auseinandersetzt. Sie verhandelt, entwickelt und diskutiert Bilder eines wünschenswerten zukünftigen städtischen Zusammenlebens im künftigen „Datenfeld Stadt“. Die Ausstellung führt vor, wie sich die Arbeitswelt, wie sich Wohnen, Freizeit, Verkehr in der Stadt Graz durch Digitalisierung verändern und wie sich die Digitalisierung auf den öffentlichen Raum, die Chancengerechtigkeit, aber auch auf unser Klima, auf Demokratie und auf Menschenrechte auswirken.

Das zugängliche GrazMuseum
Zu den digitalen Angeboten zur Geschichte der Stadt Graz zählen auch die im vergangenen Jahr gestartete „topothek Graz“ sowie die 9.000 Objekte umfassende „Postkartensammlung GrazMuseum Online“. Neben dieser Öffnung des Museums in den digitalen Raum hat sich die Erweiterung der Öffnungszeiten seit Anfang 2019 auf täglich bis 18 Uhr und mittwochs bis 20 Uhr außerordentlich positiv ausgewirkt. Obwohl das GrazMuseum-Haupthaus aufgrund von Renovierungs- und Umbauarbeiten elf Wochen geschlossen werden musste, konnten dennoch mehr Besucher/-innen als im Vorjahr 2018 (40.440) gezählt werden: 52.049. Dies ist auch den sehr attraktiven Themenführungen zur Geschlechtergeschichte, zum jüdischen Leben in Graz oder zur Migration sowie den vielschichtigen Vermittlungsformaten für unterschiedlichste Zielgruppen zu verdanken.