Herk_Eibinger-Miedl

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und WKO Steiermark-Präsident Josef Herk setzen neue Initiativen zur Unterstützung regionaler Unternehmen. Foto: Klaus Morgenstern

Im Auftrag von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl wurden Initiatorinnen und Initiatoren regionaler Wirtschaftsinitiativen im Hinblick auf ihre Erfahrungen und Herausforderungen befragt. Dabei zeigte sich, dass die Bedeutung regionaler Unternehmen erfreulich steigende Tendenz zeigt. Die Ergebnisse sind für Eibinger-Miedl und den Präsidenten der Wirtschaftskammer Steiermark Josef Herk Anlass, neue Initiativen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft zu starten. Foto: Kanizaj

Im Auftrag von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl wurden Initiatorinnen und Initiatoren regionaler Wirtschaftsinitiativen im Hinblick auf ihre Erfahrungen und Herausforderungen befragt. Dabei zeigte sich, dass die Bedeutung regionaler Unternehmen erfreulich steigende Tendenz zeigt. Die Ergebnisse sind für Eibinger-Miedl und den Präsidenten der Wirtschaftskammer Steiermark Josef Herk Anlass, neue Initiativen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft zu starten. Foto: Kanizaj

Rückenwind für regionale Betriebe

Mittwoch, 12. Februar 2020

„Ich habe mir in den nunmehr fast drei Jahren als Wirtschaftslandesrätin immer schon den Schwerpunkt gesetzt, die Regionen zu stärken“, so Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl bei der Präsentation neuer Initiativen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft. Von Anfang an sei für Eibinger-Miedl klar gewesen, dass die Stärkung der Regionen vor allem eine Stärkung der Wirtschaft, eine Stärkung der Betriebe bedeute. „Denn sie sind es, die vor Ort Arbeitsplätze schaffen, Arbeitsplätze sichern, auch in schwierigen Zeiten zu ihren Mitarbeitern stehen und nicht zuletzt durch die Unterstützung regionaler Vereine das Gemeindeleben vor Ort entsprechend beleben“, so die Landesrätin.

Regionale Wirtschaftsmessen und Leistungsschauen, aber auch Aktivitäten wie gemeinsame Marketing-Auftritte oder Stadtentwicklungsinitiativen stärken eben die Wirtschaft vor Ort und damit die steirischen Regionen insgesamt. Viele dieser Initiativen sind sehr erfolgreich, aber mit schwierigen Rahmenbedingungen und entsprechenden Herausforderungen konfrontiert. Das ergeben über 20 Telefon-Interviews mit Initiatoren regionaler Wirtschaftsinitiativen. „Das Bewusstsein für Regionalität zeigt nach übereinstimmender Meinung aller Befragten deutlich steigende Tendenz – und zwar sowohl im Hinblick auf die Produkte als auch auf die Unternehmen. Die stärkere Vernetzung der Unternehmen über gemeinsame Veranstaltungen hinaus und die Nutzung von Synergien wurden als wichtigste Kriterien für künftige Erfolge genannt. Und genau hier möchte ich ansetzen“, so Landesrätin Eibinger-Miedl.

Daher habe man sich im Wirtschaftsressort dazu entschlossen, die regionalen Wirtschaftsinitiativen noch stärker zu unterstützen als bisher. 200.000 Euro werden dafür über ein Förderprogramm vergeben. Unterstützt – die Förderquote beträgt 25 Prozent – werden etwa Messen oder Leistungsschauen. Abgewickelt wird das Programm über das Referat Wirtschaft und Innovation in der Abteilung 12 des Landes – Einreichungen sind ab 1. März 2020 möglich.

Beliebte Nahversorgerförderung
Außerdem wird das Förderungsprogramm für die regionale Nahversorgung in der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG neu ausgerichtet. „Ich möchte der Förderung mehr Kraft geben und eine leistungsfähige Nahversorgung in den Regionen etablieren, die den aktuellen Anforderungen gerecht wird“, so Eibinger-Miedl. Die Details des neuen Förderungsprogramms werden derzeit vom Team der SFG erarbeitet, für die Landesrätin ist die Richtung aber klar: „Wir werden insbesondere Kooperationen im Bereich der Nahversorgung forcieren!“

Verstärktes Beratungsangebot der WKO
WK-Präsident Herk sieht in den beiden Initiativen ein wichtiges Signal für die regionale Wirtschaft und kündigt entsprechende Unterstützung durch die Wirtschaftskammer an: „Die Unternehmen in den Regionen sind das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandortes. Die beiden Förderungsmaßnahmen werden dazu beitragen, die Zusammenarbeit der Betriebe zu intensivieren und sie damit zu stärken. Wir werden unser Beratungsangebot in den Regionen entsprechend intensivieren und mit den Teams in den WK-Regionalstellen vor allem das Bewusstsein im Hinblick auf die beiden Förderschienen schärfen.“