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v.l.: Christian Galler (Sportlicher Leiter für Snowboard im ÖSV), Karl Schmidhofer (Präsident Steirischer Skiverband), LH-Stv. Anton Lang, Marion Kreiner (Snowboard-Weltmeisterin 2009 und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin 2010), LR Christopher Drexler, Matthäus Pink (ÖSV-C-Kader-Athlet) und Roland Horn (OK-Chef JWM-Parallel Lachtal). Foto: steiermark.at/Streibl

Snowboard-Junioren-WM in den Paralleldisziplinen am Lachtal

Montag, 10. Februar 2020

30. März bis 1. April 2020. Der Schauplatz für Titelkämpfe

2015 gab es die erfolgreiche Heim-Weltmeisterschaft. Claudia Riegler holte damals im Parallelriesentorlauf am Lachtal Gold, Julia Dujmovits holte Silber im Parallelslalom, Marion Kreiner Bronze im Parallelslalom und Benjamin Karl Bronze im Parallelriesentorlauf. Vom 30. März bis 1. April 2020 ermitteln die Nachwuchsboarder (Jahrgänge 2000 bis 2004) in den Paralleldisziplinen (PGS, PSL und Teambewerb) ihre neuen Weltmeister.

Das Lachtal habe gleichsam im letzten Moment von der FIS den Zuschlag bekommen, so Karl Schmidhofer, Präsident des Steirischen Skiverbandes. Der ursprüngliche Austragungsort in Italien musste wegen Schneemangels passen. Die rasche Unterstützung durch das Land Steiermark war eine wichtige Voraussetzung dafür. 30.000 Euro steuert das Land für das 200.000-Euro-Gesamtbudget bei. Rund 150 Parallelboarder werden am Lachtal erwartet.

„Österreich wird mit acht bis zehn Startern bei der WM dabei sein“, so Christian Galler, der sportliche Leiter für Snowboard im ÖSV. Für den 18-jährigen Steirer Matthäus Pink („ich komm‘ aus Voitsberg“) stellt die Junioren-Weltmeisterschaft auf weiß-grünem Schnee den Saison-Höhepunkt dar. „Im eigenen Land eine WM zu fahren, ist natürlich eine coole Sache. Unser gesamtes Team will am Lachtal zeigen, dass wir zuletzt große Fortschritte gemacht haben. Die Vorfreude auf die Heim-Weltmeisterschaft ist bei uns allen sehr groß“, fiebert der ÖSV-C-Kader-Fahrer seinem großen Auftritt am Lachtal bereits entgegen.