pressegespraech 6.2.2020

Bundessprecherin Sabine Jungwirth und Landessprecherin Andrea Kern. Fotos: Grüne Wirtschaft

Grüne Wirtschaft ist für 87,4% der steirischen UnternehmerInnen wählbar
Von 03. bis 05. März 2020 werden in der Steiermark in insgesamt 98 Fachorganisationen die BranchenvertreterInnen neu gewählt. Die Grüne Wirtschaft wird auf rund 87.000 Stimmzetteln aufscheinen und damit für rund 87,4% der steirischen Wahlberechtigten wählbar sein. Ziel ist es, in der Steiermark drittstärkste Kraft zu werden. Bei den Wirtschaftskammer-Wahlen 2015 erreichte die Grüne Wirtschaft bei ihrem dritten Antreten in der Steiermark 8,4 Prozent der Stimmen.

Grüne Wirtschaft ist für 87,4% der steirischen UnternehmerInnen wählbar Von 03. bis 05. März 2020 werden in der Steiermark in insgesamt 98 Fachorganisationen die BranchenvertreterInnen neu gewählt. Die Grüne Wirtschaft wird auf rund 87.000 Stimmzetteln aufscheinen und damit für rund 87,4% der steirischen Wahlberechtigten wählbar sein. Ziel ist es, in der Steiermark drittstärkste Kraft zu werden. Bei den Wirtschaftskammer-Wahlen 2015 erreichte die Grüne Wirtschaft bei ihrem dritten Antreten in der Steiermark 8,4 Prozent der Stimmen.

Soziale Absicherung von EPU und KMU vorantreiben

Donnerstag, 06. Februar 2020

Grüne Wirtschaft: Duo Sabine Jungwirth und Andrea Kern sieht Zeit für nachhaltige Wirtschaftswende gekommen

Eine gemeinwohlorientierte und ökologische Wirtschaftswende will die Grüne Wirtschaft mit den Themen Kreislaufwirtschaft, Social Business, EPU und KMU sowie Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft nach der WK-Wahl gestärkt in der Wirtschaftskammer vorantreiben. Dies kündigten Grüne Wirtschaft-Bundessprecherin Sabine Jungwirth und die steirische Landesprecherin Andrea Kern heute im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs in Graz an und forderten dafür u.a. eine ökologisch-soziale Steuerreform und einen Öko-Bonus für grünes Wirtschaften. Gleichzeitig plant die Grüne Wirtschaft eine Transparenz-Offensive in der Wirtschaftskammer.

„There is no Wirtschaftsstandort on a dead planet – das muss auch die Wirtschaftskammer als ein wesentlicher Player in der Wirtschaftspolitik endlich erkennen. Wir wollen die Kammer begrünen und werden dafür sorgen, dass umweltschädigendes Verhalten ein Preispickerl bekommt und regionale Strukturen gestärkt werden“, so Sabine Jungwirth kämpferisch.

Bessere soziale Absicherung und Steuergerechtigkeit vorantreiben
In Österreich werden 60% der Unternehmen als Ein-Personen-Unternehmen geführt. EPU und KMU stellen gemeinsam über 99% der gewerblichen Wirtschaft dar. Die geplanten Maßnahmen der Regierung zur Verbesserung der Situation von EPU und KMU sind aus Sicht der Grünen Wirtschaft äußerst erfreulich. Für ein  EPU- und KMU-Paket mit u.a. Verbesserung der sozialen Absicherung und steuerlichen Entlastungen sowie Erleichterungen, etwa für den mobilen Arbeitsplatz oder bei beruflicher Weiterbildung, hatte sich die Grüne Wirtschaft seit Jahren engagiert.

„Neben einem gerechteren Steuersystem besonders für die Ein-Personen-UnternehmerInnen und Kleinbetriebe steht aber auch die Abschaffung des Selbstbehalts für Selbständige in der Krankenversicherung auf unserer Reform-Agenda ganz oben. Der Selbstbehalt ist nichts anderes als eine Diskriminierung gegenüber anderen Versicherten und gehört sofort abgeschafft“, fordert Andrea Kern.