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Foto: LK/Danner

Kürbiskernöllandesprämierung 2020: Bestnoten für die steirischen Kernölproduzenten (v.l.): Paul Kiendler, Sprecher der steirischen Ölmühlen in der WK, Vizepräsidentin Maria Pein, Geschäftsführer Andreas Cretnik und Obmann Franz Labugger gratulieren den Ausgezeichneten. Foto: LK/Danner

Kürbiskernöllandesprämierung 2020: Bestnoten für die steirischen Kernölproduzenten (v.l.): Paul Kiendler, Sprecher der steirischen Ölmühlen in der WK, Vizepräsidentin Maria Pein, Geschäftsführer Andreas Cretnik und Obmann Franz Labugger gratulieren den Ausgezeichneten. Foto: LK/Danner

„Wie in den letzten Jahren wird die Gemeinschaft der steirischen Kürbisbauern auch im Jahr 2020 Überraschungen präsentieren. Der erste Teil des Kernölkrimis wurde bereits vor einigen Tagen offiziell vorgestellt. Weitere Ausgaben werden 2020 folgen. Die Entwicklung des angekündigten Brettspiels, welches auch im Unterricht eingesetzt werden kann, hat begonnen und soll im Herbst fertig sein. Weiters wird es auch heuer den im Vorjahr so erfolgreich eingeführten Adventskalender geben. Im Sommer startet wieder gemeinsam mit der BIO Austria die bewährte Ice Surprise-Tour durch ganz Österreich“, erläutert Geschäftsführer Andreas Cretnik. Foto: LK/Danner

„Wie in den letzten Jahren wird die Gemeinschaft der steirischen Kürbisbauern auch im Jahr 2020 Überraschungen präsentieren. Der erste Teil des Kernölkrimis wurde bereits vor einigen Tagen offiziell vorgestellt. Weitere Ausgaben werden 2020 folgen. Die Entwicklung des angekündigten Brettspiels, welches auch im Unterricht eingesetzt werden kann, hat begonnen und soll im Herbst fertig sein. Weiters wird es auch heuer den im Vorjahr so erfolgreich eingeführten Adventskalender geben. Im Sommer startet wieder gemeinsam mit der BIO Austria die bewährte Ice Surprise-Tour durch ganz Österreich“, erläutert Geschäftsführer Andreas Cretnik. Foto: LK/Danner

Mit 1. April wird es auch einen Wechsel in der Geschäftsführung der Gemeinschaft der steirischen Kürbiskernöl-Produzenten geben. Andreas Cretnik (re.) wird nach zehn erfolgreichen und umsetzungsstarken Jahren für die Gemeinschaft der Kürbiskernöl-Produzenten Vorstand in der ALWERA- Gruppe. An seine Stelle tritt Reinhold Zötsch (li.), bisher Marketingleiter von Kochen & Küche. Foto: LK/Danner

Mit 1. April wird es auch einen Wechsel in der Geschäftsführung der Gemeinschaft der steirischen Kürbiskernöl-Produzenten geben. Andreas Cretnik (re.) wird nach zehn erfolgreichen und umsetzungsstarken Jahren für die Gemeinschaft der Kürbiskernöl-Produzenten Vorstand in der ALWERA- Gruppe. An seine Stelle tritt Reinhold Zötsch (li.), bisher Marketingleiter von Kochen & Küche. Foto: LK/Danner

Foto: LK/Kristoferitsch

Foto: LK/Kristoferitsch

Mehr Anbaufläche und Spitzenqualität

Freitag, 13. März 2020

Besonders gutes Zeugnis für steirisches Kürbiskernöl

„Die Top-Kürbiskernöle des Jahres 2020 sind gekürt. Bei der Landesprämierung erzielten die heimischen Produzenten wieder tolle Ergebnisse. Mehr als 500 Produzenten stellen sich diesem hochkarätigen Qualitätswettbewerb“, freut sich Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Maria Pein in Graz vor Journalisten.

Eine kräftige, dunkelgrüne Farbe und den typisch nussigen Kürbiskernölgeschmack – so soll steirisches Kürbiskernöl sein. Drei Tage lang hat die 100-köpfige Fachjury die 512 eingereichten Kürbiskernöle sensorisch auf Farbe, Geschmack, Reintönigkeit und Konsistenz getestet. Danach mussten die Öle auch dem Labortest (Staatlich akkreditiertes Lebensmittelinstitut Wagner, Lebring) auf die Qualität der Inhaltsstoffe standhalten. Unglaubliche 62 Prozent oder 265 der 428 ausgezeichneten Kürbiskernöle erzielten bei diesem Landeswettbewerb die absolute Höchstnote. Eingereicht haben die Produzenten 512 Kürbiskernöle.

Andreas Cretnik, Geschäftsführer Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. über steirisches Kürbiskernöl:

Sieben Produzenten zählen zu den Kürbiskernöl-Seriensiegern: Sie erreichten bisher eindrucksvolle 20 Landesauszeichnungen en suite. Alle ausgezeichneten Betriebe dürfen die Flasche mit der goldenen Plakette „Prämierter Steirischer Kernölbetrieb 2020“ kennzeichnen. Diese darf auf den Kürbiskernöl-Flaschen zusätzlich zur Herkunfts- und Qualitätsmarke „Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.“ (geschützte geographische Angabe) geführt werden. Somit sind die Qualitätsbetriebe für die Kernöl-Liebhaber auch leicht erkennbar.

Mehr Anbaufläche, leicht unterdurchschnittliche Erträge
Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Steirischem Kürbiskernöl g.g.A. und nach dem Abbau der Überläger wurde im Kürbisjahr 2019 die Anbauflächen wieder leicht auf 9.324 Hektar (plus 7,8 Prozent) ausgedehnt. Die Erträge 2019 blieben in der Steiermark im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen drei Jahre deutlich darunter. Eine kalte Anbauphase, Hagel- und Dürreschäden führten vor allem im Süden und Südwesten des Landes zu Ernteeinbußen. „Die geernteten Kerne hatten erstklassige Qualität, die Kernölproduzenten haben diese perfekt in die Flasche gebracht“, unterstreicht Obmann Franz Labugger. Und er erwartet: „Auch im Kürbisanbaujahr 2020 werden die Anbauflächen weiterhin steigen.“

Steigende Nachfrage
„Im In- und Ausland steigt die Nachfrage nach Steirischem Kürbiskernöl g.g.A.“, betont Paul Kiendler, der Sprecher der Ölmüller in der Wirtschaftskammer. Und weiter: „Die Lohnpressaufträge der bäuerlichen Vermarkter nehmen weiter zu. Die gewerblichen Ölmühlen erhöhen ihre Absätze auch auf den internationalen Märkten. Ein wichtiger Faktor für diese positive Entwicklung ist sicherlich auch, dass die Endkundenpreise für einen längeren Zeitraum stabil geblieben sind.“

Schlüssel für Top-Qualitäten
„Weiterbildung ist den Produzenten enorm wichtig, um Top-Ölqualität in die Flasche zu bringen“, unterstreicht die Vizepräsidentin. Das von der Landwirtschaftskammer initiierte Projekt „Höherqualifizierung Steirisches Kürbiskernöl“ bildet Kürbiskernölproduzenten auch sensorisch aus. Vizepräsidentin Maria Pein: „Diese Sensorik-Schulungen bei Kürbiskernöl sind der Schlüssel für erstklassige Qualität und haben einen besonders hohen Stellenwert bei den bäuerlichen und gewerblichen Betrieben. Auch der Besuch der Kürbisbaufachtage ist daher für die Produzenten besonders wichtig, um über Anbau und Vermarktung topinformiert zu sein.“