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Action-Fotografie im Tagger-Werk anlässlich eines Sony-Workshops. Foto: Peter Brandstätter BildDesign

Stefan Schmid: „Vom Caritas-Lager nebenan holen wir uns die Sachen, die wir brauchen.“ Foto: Heimo Ruschitz

Stefan Schmid: „Vom Caritas-Lager nebenan holen wir uns die Sachen, die wir brauchen.“ Foto: Heimo Ruschitz

Viel Kreativität steckt auch im Tonstudio. Foto: Peter Brandstätter BildDesign

Viel Kreativität steckt auch im Tonstudio. Foto: Peter Brandstätter BildDesign

In der Grazer Puchstraße, versteckt im Industriegebiet ist Stefan Schmid mit seinem bestens ausgestatteten Film- und Tonstudio ein Mieter im „Schaumbad“. Foto: Heimo Ruschitz

In der Grazer Puchstraße, versteckt im Industriegebiet ist Stefan Schmid mit seinem bestens ausgestatteten Film- und Tonstudio ein Mieter im „Schaumbad“. Foto: Heimo Ruschitz

AVbaby-Gründer Stefan Schmid. Foto: Heimo Ruschitz

AVbaby-Gründer Stefan Schmid. Foto: Heimo Ruschitz

AVbaby bringt Hollywood nach Graz

Montag, 25. Mai 2020

INNOVATION BELT GRAZ

„Jeder kann mit seinem ,Baby‘ zu uns kommen. Wir können helfen, dass es erwachsen wird, dass die Projekte größer werden“, lädt Stefan Schmid junge Künstler zum Besuch in sein AVbaby-Studio in der Puchstraße 41 in Graz ein. A steht für Audio und V für Video. Sein im „Schaumbad“ angesiedeltes Ton- und Filmstudio verspricht so etwas wie Hollywood-Feeling. Kreativköpfe können dort auch einen Coworking-Platz mieten.

Die SFG wählte das 2015 gegründete, aufstrebende Startup im Dezember 2019 zum „Unternehmen des Monats“. Schmid: „Mit unserem Netzwerk von Menschen, auf die wir uns verlassen können, können wir große Sachen machen. Bei uns braucht man sich nicht lang andienen, da ist irrsinnig viel Wissen im Netz. Das hat sich voll demokratisiert. Bei uns kann man auch große Sachen machen. Möglich macht das viel Know-how und günstiges Equipment.“

Wie das in der Filmbranche oft vorkommt: Der gebürtige Oberösterreicher Stefan Schmid hat einen vielschichtigen Ausbildungsweg hinter sich: „Ich habe Schlosser und Elektriker in einer Lehrwerkstätte gelernt, war dann ein Jahr Behindertenbetreuer, war bei einem Kindertheater für die Technik verantwortlich und ging dann zu einem Tonstudio in Linz.“ Nachdem er die Studienberechtigungsprüfung für die Universität schaffte, studierte er Elektronik und Nachrichtentechnik. „Aber ich habe nicht abgeschlossen.“

Sein Wissen, was Sache ist, hat ihm beim Aufbau des Filmstudios entscheidend genützt. „Ich habe zum Beispiel die ganze Elektrik alleine installiert.“ Stefan Schmid, Edgar Bültemeyer und Stefan Bauer haben Hand angelegt und fast alles alleine gebaut. „Erst damit war es möglich, dass es nun so dasteht.“ 100.000 Euro hat Schmid hinein gesteckt. 1.000 Euro werden nun monatlich an die Bank überwiesen. Das gelingt, weil das Studio auch für Fremdproduktionen vermietet wird, inklusive der Einrichtungen für Tonbearbeitung und die Farb-Nachbearbeitung.

Hier gibt’s den KLIPP-Clip zur Story: