Foto 2_Beschneiungs E-Werk Riesneralm1

Für Geschäftsführer Erwin Petz (im Bild vorne li. mit dem Aufsichtsrat) ist es von enormer Bedeutung, gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit, die Weichen zur Modernisierung zu stellen, sodass man gestärkt die herausfordernde Zukunft bewältigen kann. Damit leistet man zudem einen wichtigen Beitrag, um die vielen direkten und indirekten Arbeitsplätze zu sichern. Fotos: Riesneralm

Das Beschneiungs E-Werk fügt sich harmonisch ins Ortsbild der Talstation Riesneralm ein. Wenn man bedenkt, dass die Riesneralm nun mehr als doppelt so viel Strom mit Wasser aus dem Donnersbach erzeugt, wie sie überhaupt im gesamten Betrieb inklusive Beschneiungsanlage verbraucht, ist man damit auch zum ökologischen Vorreiter in der Branche geworden. Diese Lösung bringt auch mit sich, dass am Berg kein weiterer Beschneiungsteich (mit ca. 100.000 m³ Inhalt) gebaut werden muss. Diese Menge an Wasser liefert nun das neue Wasserkraftwerk, welches direkt an die Beschneiungsanlage angeschlossen wurde.

Das Beschneiungs E-Werk fügt sich harmonisch ins Ortsbild der Talstation Riesneralm ein. Wenn man bedenkt, dass die Riesneralm nun mehr als doppelt so viel Strom mit Wasser aus dem Donnersbach erzeugt, wie sie überhaupt im gesamten Betrieb inklusive Beschneiungsanlage verbraucht, ist man damit auch zum ökologischen Vorreiter in der Branche geworden. Diese Lösung bringt auch mit sich, dass am Berg kein weiterer Beschneiungsteich (mit ca. 100.000 m³ Inhalt) gebaut werden muss. Diese Menge an Wasser liefert nun das neue Wasserkraftwerk, welches direkt an die Beschneiungsanlage angeschlossen wurde.

Betriebsleiter Siegfried Kalsberger (li.) und Geschäftsführer Erwin Petz

Betriebsleiter Siegfried Kalsberger (li.) und Geschäftsführer Erwin Petz

Nachhaltig und innovativ

Freitag, 29. Mai 2020

„Riesneralm geht mit Beschneiungs E-Werk“ in Betrieb

Innovativ, ökologisch, nachhaltig und zukunftsweisend in der Branche, hat das Skigebiet Riesneralm sein Wasserkraftwerk an der Talstation in Betrieb genommen.

Viele Diskussionen im Vorfeld und, wie bei jedem Projekt, behaftet mit Zweiflern und negativen Stimmungsmachern, lies sich das Skigebiet Riesneralm nicht beirren und hat im vorigen Herbst mit dem Bau dieses Wasserkraftwerkes, welches sowohl Strom als auch Schnee erzeugt, begonnen.

Geschäftsführer Erwin Petz verspürt heute totale Erleichterung, dass diese nachhaltige und innovative Investition nach einer schwierigen vierjährigen Verhandlungsphase tatsächlich realisiert werden konnte: „Die Covid-19-Krise hat uns alle zum Taumeln gebracht. Eine Situation, die jeden auf andere Weise, aber sehr intensiv getroffen hat. Die Ungewissheit, wie es weitergeht, ist für viele zu Recht zermürbend. Und gerade deshalb fühlen wir uns als touristischer Leitbetrieb in der Region auch verpflichtet, die Weichen für ein ,Danach‘ zu stellen. Zu versuchen, mit gezielten Investitionen wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen und Arbeitsplätze zu sichern. Ich freue mich daher außergewöhnlich, dass es uns gelungen ist, eine der größten Investitionen der Firmengeschichte still und leise in Betrieb zu nehmen.“

Mit der Sparte „Energie Riesneralm“ hat man nun neben dem Lift- und Gastronomiebereich eine dritte wirtschaftliche Säule errichtet, die das Skigebiet ökonomisch und ökologisch breiter absichert. Dies sei vor allem generationsübergreifend von enormer Bedeutung, so Petz.

Die ausführenden Baufirmen, allen voran die Firma Gebrüder Haider & Co, haben in einer unglaublichen Bauzeit am 5. Dezember 2019 eine Teilfertigstellung geschafft, sodass bereits im vergangenen Winter Schnee mit Wasser aus dem Donnersbach erzeugt werden konnte. Damit hat diese Investition schon im ersten schneeärmeren Winter seine Dienste geleistet. Seit Ostern liefen nun die Arbeiten an der Fertigstellung des E-Werks für die Stromerzeugung und Geschäftsführer Erwin Petz und Betriebsleiter Siegfried Kalsberger durften sich nun riesig über die ersten Drehungen der Turbine freuen.

Nächster Schritt: Ab jetzt beginnen die Arbeiten, um den beliebten Europacuphang zu modernisieren und dort die Beschneiungsleitungen zu erneuern – ebenfalls angeschlossen an das neue E-Werk-Beschneiungsnetz. Man möchte damit bis Ende August fertig sein und hat dann schlussendlich ein Gesamtprojekt mit einer Investitionssumme von 5 Millionen umgesetzt.