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v.l.: Maria Knauer-Lukas (Verkehrsabteilung), Oberst Wolfgang Staudacher (Leiter Verkehrsabteilung der Landespolizeidirektion), Peter Felber (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und LH-Stv. Anton Lang. Foto: Land Steiermark/Streibl

Aktion „Weiße Kreuze“ soll Motorradfahrer sensibilisieren

Donnerstag, 18. Juni 2020

245 weiße Holz-Kreuze machen steiermarkweit jene Straßenbereiche sichtbar, in denen es in den letzten 20 Jahren tödliche Motorrad-Unfälle gab.

Während die Anzahl der Getöteten im Straßenverkehr allgemein stets rückläufig ist, bleibt die Anzahl der verunfallten Motorradfahrer trotz verschiedener Verkehrssicherheitsmaßnahmen (Leitschienenvorhänge, Kurvenmarkierungen, ProBike-Fahrsicherheitstrainings) relativ konstant bzw. ist in den letzten Jahren sogar gestiegen. Deshalb ist auch im Verkehrssicherheitsprogramm 2020 – 2025 die Zielgruppe der Motorradfahrer ein Schwerpunkt in der Verkehrssicherheitsarbeit.

„Maßnahmen wie z. B. der sichtbare Unterfahrschutz (Leitschienenvorhänge) oder auch die Kurven-Markierungen auf typischen Motorradstrecken sowie die Förderung der Fahrsicherheitstrainings mittels Gutschein – bekannt durch den Namen ProBike – verfolgen alle dasselbe Ziel, nämlich eine Reduzierung der Motorradunfälle“, betont der steirische Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang.

Im gesamten Landesgebiet wurden an Unfallstellen entlang der Landesstraßen (L&B) insgesamt 245 weiße Kreuze aufgestellt. 67 Motorradfahrer verunglückten im Ortsgebiet, wo aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ein Aufstellen der Kreuze nicht möglich ist. „Durch die weißen Kreuze auf den Landesstraßen (L&B) wollen wir jene Unfallstellen der letzten 20 Jahre sichtbar machen, wo Motorradfahrer tödlich verunglückten“ so Lang.