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Grüne Bundessprecher Vizekanzler Werner Kogler und die Grünen Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl bei der Pressekonferenz in Graz.

Klimaschutz: „Wo’s keine Grünen in der Gemeinde gibt, passiert nix“

Freitag, 26. Juni 2020

Der Grüne Bundessprecher Vizekanzler Werner Kogler ist heute in der Steiermark unterwegs um die Grünen im Finale des Gemeinderatswahlkampfes zu unterstützen. In einem Pressegespräch gemeinsam mit der Grünen Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl betonte er die Chancen für die steirischen Gemeinden und für den Klimaschutz durch die von der Bundesregierung beschlossene „Gemeinden-Milliarde“ mit den ökologischen Vorgaben – 20 % davon sind für Klimaschutz reserviert: „Der Bogen reiche von der Sanierung der öffentlichen Gebäude, Fotovoltaik-Anlagen und Kesseltausch über Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, effizientere Straßenbeleuchtung bis hin zu ökologischer Energieerzeugung“. Hier könne man „mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Investitionen stärken nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern auch den Klimaschutz.“

 

Für Krautwaschl, die Donnerstagabend ihre (vorläufig) letzte Sitzung als Gemeinderätin in Gratwein-Straßengel hatte, ist klar, „dass nur gestärkte Grüne in den Gemeinden das auch gut umsetzen können – wo’s keine Grünen im Gemeinderat gibt, passiert nix im Klimaschutz“. Dabei sei die Gemeindeebene „die Keimzelle der Politik“, wie es die Grüne formulierte: „Grüne Politik verbessert das direkte Lebensumfeld der Menschen, daher braucht es da Veränderung“, warb sie, bevor sie sich mit Kogler auf den Weg nach Gratwein-Straßengel machte, wo sie gemeinsam mit den Grünen vor Ort unterwegs sein werden.

„Die Gemeinden sind wichtige Partner des Bundes in sehr vielen Bereichen – auch im Kampf gegen die Folgen der Klimakrise“, betonte Kogler: „Nur wenn wir alle zusammenhalten – Bund, Länder, Städte und Gemeinden – können wir die Krisen gemeinsam gut bewältigen. Mit Mut und Zuversicht wird uns das gelingen!“