Bild 2 c Alexander Danner

Kammerführung mit den bäuerlichen Botschaftern der sicheren Lebensmittelversorgung. Sie werden steiermarkweit auf Großplakaten und Transparenten zu sehen sein. Fotos: Alexander Danner

Präsident Franz Titschenbacher und Vizepräsidentin Maria Pein verlangen die Herkunftskennzeichnung in Großküchen und bei verarbeiteten Lebensmittel endlich umzusetzen.

Präsident Franz Titschenbacher und Vizepräsidentin Maria Pein verlangen die Herkunftskennzeichnung in Großküchen und bei verarbeiteten Lebensmittel endlich umzusetzen.

Kammerdirektor Werner Brugner, Landesbäuerin Gusti Maier und Vizepräsidentin Maria Pein: Nur mit heimischen Lebensmittel ist – auch in Krisenzeiten – eine sichere Versorgung möglich.

Kammerdirektor Werner Brugner, Landesbäuerin Gusti Maier und Vizepräsidentin Maria Pein: Nur mit heimischen Lebensmittel ist – auch in Krisenzeiten – eine sichere Versorgung möglich.

„Die Bäuerinnen und Bauern sind die Alltagshelden der sicheren Lebensmittelversorgung. Wir holen sie vor den Vorhang und machen die Bevölkerung in der ganzen Steiermark auf diese eminent wichtige Leistung aufmerksam“, betont Kammerdirektor Werner Brugner. Außerdem ist die steirische Land- und Forstwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsmotor und sichert fast 62.000 Arbeitsplätze vorwiegend im ländlichen Raum. „Wer bewusst vermehrt Lebensmittel aus der Region einkauft, schafft sogar zusätzliche Arbeitsplätze in unserem Land.“ Heimische Lebensmittel werden zu höchsten Standards nachhaltig hergestellt, haben kurze Transportwege und schonen die Umwelt.

„Die Bäuerinnen und Bauern sind die Alltagshelden der sicheren Lebensmittelversorgung. Wir holen sie vor den Vorhang und machen die Bevölkerung in der ganzen Steiermark auf diese eminent wichtige Leistung aufmerksam“, betont Kammerdirektor Werner Brugner. Außerdem ist die steirische Land- und Forstwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsmotor und sichert fast 62.000 Arbeitsplätze vorwiegend im ländlichen Raum. „Wer bewusst vermehrt Lebensmittel aus der Region einkauft, schafft sogar zusätzliche Arbeitsplätze in unserem Land.“ Heimische Lebensmittel werden zu höchsten Standards nachhaltig hergestellt, haben kurze Transportwege und schonen die Umwelt.

„Unsere Bäuerinnen sind Botschafterinnen für heimische, regionale Lebensmittel und sie üben eine wichtige Brückenfunktion hin zu den Konsumenten aus“, unterstreicht Landesbäuerin Gusti Maier. Bei speziellen Schul-Aktionen bringen sie jährlich etwa 8.000 Volksschüler mit der Land- und Forstwirtschaft in Verbindung. Mit dem Projekt „Schule am Bauernhof“ ermöglichen sie Schülerinnen und Schülern die Klassenzimmer auf die Höfe zu verlegen.

„Unsere Bäuerinnen sind Botschafterinnen für heimische, regionale Lebensmittel und sie üben eine wichtige Brückenfunktion hin zu den Konsumenten aus“, unterstreicht Landesbäuerin Gusti Maier. Bei speziellen Schul-Aktionen bringen sie jährlich etwa 8.000 Volksschüler mit der Land- und Forstwirtschaft in Verbindung. Mit dem Projekt „Schule am Bauernhof“ ermöglichen sie Schülerinnen und Schülern die Klassenzimmer auf die Höfe zu verlegen.

Stille Alltagshelden sichern die Lebensmittelversorgung

Mittwoch, 22. Juli 2020

Mit einer steiermarkweiten Info-Kampagne holt die Landwirtschaftskammer die Bäuerinnen und Bauern als stille Alltagshelden der sicheren Lebensmittelversorgung vor den Vorhang. Präsident Franz Titschenbacher: Nur mit heimischen Lebensmitteln ist – auch in Krisenzeiten – eine sichere Versorgung möglich. Sie sollte in der Bundesverfassung verankert werden und die Herkunftskennzeichnung ist endlich umzusetzen.

„Die Corona-Pandemie hat den großen Wert der heimischen Land- und Forstwirtschaft deutlich ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt: Unsere Bäuerinnen und Bauern gehören zur systemsichernden Berufsgruppe, die bäuerlichen Familienbetriebe sind krisenfest und sie versorgen die Bevölkerung verlässlich mit hochwertigen, regionalen Lebensmitteln“, unterstreicht Kammerpräsident Franz Titschenbacher.

Im Gegensatz dazu hat sich klar gezeigt, wie verwundbar und brüchig internationale Lieferketten sind. Eine sichere Versorgung ist nur mit heimischen Lebensmitteln und Rohstoffen möglich. Um diese neue vertrauensvolle Partnerschaft zwischen den heimischen Bäuerinnen und Bauern und der Bevölkerung zu stärken, macht die Landwirtschaftskammer mit einer steiermarkweiten Info-Kampagne auf die systemrelevante Arbeit der Bäuerinnen und Bauern aufmerksam.

Die Bevölkerung hat in der Corona-Krisenzeit den großen Wert der regionalen Lebensmittelversorgung als eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Krisenvorsorge schätzen gelernt. Sie ist aber keine Selbstverständlichkeit, deshalb sollte der Staat mit gutem Beispiel vorangehen.

„Eine nachhaltige Absicherung der Land- und Forstwirtschaft ist die beste Krisenvorsorge. Diese stellt für die Bevölkerung auch dann Lebensmittel bereit, wenn die Grenzen geschlossen sind“, sagt Titschenbacher und betont: „Die Selbstversorgung, vorrangig mit wichtigen Lebensmitteln und Rohstoffen, soll in der Bundesverfassung verankert werden.“

Die verbindliche, lückenlose Herkunftskennzeichnung auf den Tellern der Großküchen und bei verarbeiteten Lebensmitteln ist endlich umzusetzen. Sie ist der Schlüssel dafür, dass heimische Lebensmittel nicht durch Billigstimporte ausgetauscht werden. Diese Herkunftskennzeichnung ist eine faire Chance: für die Konsumenten bei der Auswahl der Speisen und Lebensmittel und für die Bäuerinnen und Bauern um eine sichere Versorgung zu gewährleisten.

Vizepräsidentin Maria Pein: „Die verpflichtende Herkunftskennzeichnung in Großküchen und bei verarbeiteten Lebensmitteln ist endlich umzusetzen. Und es ist ein Gebot der Stunde, dass in öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Spitälern, Pflegeheimen, Kindergärten oder beim Bundesheer endlich mehrheitlich heimische Lebensmittel verwendet werden.“

Noch vor zehn Jahren stammte beispielsweise das in Österreich verzehrte Kalbfleisch, zu zwei Drittel aus heimischer Haltung, heute ist es gerade noch ein Drittel, in den 1990er Jahren waren es sogar 90 Prozent. „Immer höhere, auch klimaschädliche Importe können doch nicht die Antwort sein. Diese belasten unsere Bauern und bringen sie unter immer höheren Druck“, unterstreicht Pein.