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Fotos: Heimo Ruschitz

„Hilft selbst bei Parkinson und Multipler Sklerose.“

„Hilft selbst bei Parkinson und Multipler Sklerose.“

Tom Gmoser

Tom Gmoser

Ein Vielkönner im Einsatz

Sonntag, 23. August 2020

Wie der ZEPTOR® mit seinen mechanischen Reizen das zentrale Nervensystem ärgert und herausfordert

„Wir haben mit dem ZEPTOR® bei vielen Kunden gute Erfahrung gemacht“, erklärt Sportwissenschaftler Tom Gmoser. „Das Spannende ist die vielfältige Einsetzbarkeit.“ Er nütze und unterstütze das Training von Leistungssportlern genauso wie jenes von Menschen, die einen Schlaganfall hatten, mit Multipler Sklerose kämpfen, bei Parkinson, aber auch bei Neuropathischen Beschwerden. Er hilft, Gleichgewichtsstörungen zu verringern, bei Osteoporose, chronischen Schmerzen, Rückenschmerzen, unterstützt das Training zur Sturzprävention – und kann effizient zum Training der Beckenbodenmuskulatur eingesetzt werden.

Der ZEPTOR® arbeitet auf der Basis der stochastischen Resonanztherapie. Was heißt das: Anders als bei sonstigen Vibrationsgeräten, die mit sinusförmigen Schwingungen arbeiten, setzt die stochastische Resonanztherapie die Reize nach dem Zufallsprinzip. Die beiden Trittplatten bewegen sich unabhängig voneinander dreidimensional und diese Grundbewegung wird durch ein weiteres unregelmäßiges Signal überlagert. „Dies wirkt sich“, so Tom Gmoser, „positiv auf das Zusammenspiel zwischen Sensorik im Körper, Nerven und Muskeln aus.“ Der niedrige Frequenzbereich (bis 12,5 Hz) und das unregelmäßige Signal liegen oberhalb der neuronalen Reizschwelle, verhindern aber einen Gewöhnungseffekt. Der Reiz fordert sozusagen das zentrale Nervensystem heraus, weil dieses ständig nach einem Muster der Bewegung der Platte sucht, aber keines findet.

Auch der sensomotorische Kreislauf – er bestimmt ja unsere Eigenwahrnehmung – wird so durch die Bewegung des 
ZEPTOR® ständig herausgefordert. So beginnt die Sensorik im Körper feiner zu arbeiten, und das Gehirn die Ausgleichsbewegungen feiner zu steuern. Bewegungen werden geschmeidiger. Es kommt durch den ZEPTOR® zu besseren Gang- und Bewegungsmustern. Der ganze Körper wird besser stabilisiert. Es verbessert sich das Gleichgewichtsgefühl und damit auch die Sicherheit. Das Gehirn ist mit der Verarbeitung des Informationsflusses (ständig variierende mechanische Reize), der vom ZEPTOR® ausgeht, stark gefordert und passt sich durch vermehrte Ausschüttung von Neurotransmittern (Botenstoffen) und vielen anderen Optimierungsprozessen an.

Die rüttelnde und schüttelnde Bewegung der voneinander unabhängigen Trittplatten beeinflusst die Sensorik und Motorik des Körpers, reaktiviert in der Folge Bewegungsmuster, die der Körper schon vergessen oder auch verlernt hatte. Der Rezeptor bietet mit seinen vielen Programmen die Möglichkeit für ein hoch konzentriertes Training. „Es geht zum Beispiel um die Wiedergewinnung von Körperspannung, Kraft und Steuerungsfähigkeit nach einem Schlaganfall, nach einer Operation“, so Tom Gmoser. „Es ist wirklich beeindruckend, was sich da abspielt, wie rasch man erkennt, was sich da verbessert.“

Durch diesen extrem variierenden mechanischen Reiz ist das Nervensystem ununterbrochen damit beschäftigt, ein Muster zu suchen und versucht dieser „ungeordneten Bewegung“ etwas entgegen zu setzen. Dabei wird eine Unmenge an Sensoren aktiviert. Schon beeindruckend, das ein mechanischer Reiz eine derartige Mobilisierung des Gehirns auslöst.

JL

PS: Der Bericht gibt auch eigene Erfahrungen wieder.