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Die beiden Gebäude entstehen auf einer 8.800 Quadratmeter großen Grundstücksfläche in der Sandgasse. Gemeinsam bieten sie rund 20.000 Quadratmeter Netto-Raumfläche. Das Investitionsvolumen beträgt rund 55 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Gebäude ist für Juli 2022 (Data House) und Jänner 2023 (SAL Building) geplant. Foos: Heimo Ruschitz

v.l.: Bürgermeister Siegfried Nagl, CEO der Bundesimmobiliengesellschaft Hans-Peter Weiss, Stefanie Lindstaedt (GF Know-Center), Gerald Murauer (GF Silicon Austria Labs), SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig und TU-Graz-Rektor Harald Kainz vollzogen die symbolische Grundsteinlegung für das „Data House“ und das „SAL Building“ am Campus Inffeldgasse der TU Graz.

v.l.: Bürgermeister Siegfried Nagl, CEO der Bundesimmobiliengesellschaft Hans-Peter Weiss, Stefanie Lindstaedt (GF Know-Center), Gerald Murauer (GF Silicon Austria Labs), SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig und TU-Graz-Rektor Harald Kainz vollzogen die symbolische Grundsteinlegung für das „Data House“ und das „SAL Building“ am Campus Inffeldgasse der TU Graz.

Mit den beiden Neubauten entsteht am Standort Inffeldgasse der TU Graz auch atmosphärisch ein vollständiger Uni-Campus. Die beiden Baukörper SAL Building und Data House sind nach dem gleichen Prinzip gestaltet und bestehen im Grundriss aus jeweils fünf trapezförmigen Bauteilen. Das SAL Building öffnet sich mit seinen Vorplätzen und Eingangsbereichen in Richtung der bestehenden Gebäude am Gelände. Das Data House ist Richtung Sandgasse orientiert und schafft die Verbindung zur Umgebung. Es entstehen Plätze, Grünflächen und Alleen, die dem Areal zusätzlichen Campus-Charakter verleihen. Die Gliederung der Gebäude ist von der Idee und Forderung nach einem kommunikativen Raumkonzept getragen, das flexibel auf unterschiedliche Nutzergruppen und Nutzerbedürfnisse reagieren kann. So kann etwa die Größe der Innenräume flexibel gestaltet werden, was die Gebäude ökonomisch und ökologisch nachhaltig macht und den Lebenszyklus des Gebäudes verlängert. Visualisierung: everySIZE

Mit den beiden Neubauten entsteht am Standort Inffeldgasse der TU Graz auch atmosphärisch ein vollständiger Uni-Campus. Die beiden Baukörper SAL Building und Data House sind nach dem gleichen Prinzip gestaltet und bestehen im Grundriss aus jeweils fünf trapezförmigen Bauteilen. Das SAL Building öffnet sich mit seinen Vorplätzen und Eingangsbereichen in Richtung der bestehenden Gebäude am Gelände. Das Data House ist Richtung Sandgasse orientiert und schafft die Verbindung zur Umgebung. Es entstehen Plätze, Grünflächen und Alleen, die dem Areal zusätzlichen Campus-Charakter verleihen. Die Gliederung der Gebäude ist von der Idee und Forderung nach einem kommunikativen Raumkonzept getragen, das flexibel auf unterschiedliche Nutzergruppen und Nutzerbedürfnisse reagieren kann. So kann etwa die Größe der Innenräume flexibel gestaltet werden, was die Gebäude ökonomisch und ökologisch nachhaltig macht und den Lebenszyklus des Gebäudes verlängert. Visualisierung: everySIZE

SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig: „Ohne Daten und ohne deren Analyse sind und bleiben all unsere Unternehmen blind und taub. Aus diesem Grund haben wir uns rechtzeitig mit der TU Graz für das gemeinsame Projekt Data House entschieden, damit die nahe Zukunft am Standort Steiermark ein Zuhause hat. Denn für eine erfolgreiche Zukunftsentwicklung ist der früheste Zeitpunkt mit der Datenerfassung zu beginnen immer der beste Zeitpunkt.“

SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig: „Ohne Daten und ohne deren Analyse sind und bleiben all unsere Unternehmen blind und taub. Aus diesem Grund haben wir uns rechtzeitig mit der TU Graz für das gemeinsame Projekt Data House entschieden, damit die nahe Zukunft am Standort Steiermark ein Zuhause hat. Denn für eine erfolgreiche Zukunftsentwicklung ist der früheste Zeitpunkt mit der Datenerfassung zu beginnen immer der beste Zeitpunkt.“

"Mit dem Data House und dem SAL Building wird unser Campus Inffeldgasse um zwei bedeutende Gebäude erweitert. Big Data, ArtificialIntelligence sowie computer- und elektronikbasierte Systeme sind längst keine Randthemen mehr, sondern zukunftsweisende Kernbereiche, mit denen sich Forschende der TU Graz seit langem intensiv auseinandersetzen. Mit dem Gebäudezuwachs können wir diesen Bereichen nun auch den physischen Raum an der TU Graz geben. Sandgasse 34 und Sandgasse 36 sind die neuen Adressen hochinnovativer Forschung und Entwicklung made in Styria", sagt Harald Kainz, Rektor der Technischen Universität Graz.

"Mit dem Data House und dem SAL Building wird unser Campus Inffeldgasse um zwei bedeutende Gebäude erweitert. Big Data, ArtificialIntelligence sowie computer- und elektronikbasierte Systeme sind längst keine Randthemen mehr, sondern zukunftsweisende Kernbereiche, mit denen sich Forschende der TU Graz seit langem intensiv auseinandersetzen. Mit dem Gebäudezuwachs können wir diesen Bereichen nun auch den physischen Raum an der TU Graz geben. Sandgasse 34 und Sandgasse 36 sind die neuen Adressen hochinnovativer Forschung und Entwicklung made in Styria", sagt Harald Kainz, Rektor der Technischen Universität Graz.

INNOVATION BELT GRAZ: „Hier wird die Zukunft gebaut“

Montag, 14. September 2020

Bauauftakt für „Data House“ und „Silicon Austria Labs Building“ am TU-Campus Inffeldgasse in Graz

„Man kann wohl ohne Übertreibung sagen, hier wird die Zukunft gebaut“, betonte der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (Foto unten) heute bei der Grundsteinlegung für die Neubauten „Data House“ und „SAL Building“ (Silicon Austria Labs Building) am Campus Inffeldgasse der TU Graz die enorme Bedeutung für die Steiermark. Und er „übersetzte“ auch gleich deren künftige Tätigkeit für alle jene, die keine Experten sind: „Die Technische Universität zeigt erneut ihren strategischen Weitblick, mit dem Sie die Stadt Graz als wichtigen Bildungs- und Wirtschaftsstandort in Europa positioniert. Mit den Zukunftsthemen Data Science und Microelectronics wird so auch der Grundstein für viele zukünftige Technologien, Patente und letztlich hohe Wertschöpfung und viele Arbeitsplätze gelegt.“

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Wirtschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl musste gesundheitsbedingt kurzfristig absagen. Ihr Statement: „Die Errichtung des Data House und des SAL Buildings sind der nächste große Schritt, um das Stärkefeld der Mikroelektronik in der Steiermark weiter auszubauen. Damit bündeln wir bestehende Kräfte nun an einem Standort und schaffen weiteren Nährboden für Spitzenforschung in der Steiermark. Das ebenfalls geschaffene Umfeld für Start-ups forciert neue digitale Geschäftsmodelle und lässt uns so die Chancen der Digitalisierung nutzen.“

SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig war daher gleichsam auch der offizielle Vertreter des Landes Steiermark. Ist doch das Land über die SFG (Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft) einer der maßgeblichen Gesellschafter für dieses 55 Millionen Euro große Projekt. „Ohne Daten und ohne deren Analyse sind und bleiben all unsere Unternehmen blind und taub. Aus diesem Grund haben wir uns rechtzeitig mit der TU Graz für das gemeinsame Projekt Data House entschieden, damit die nahe Zukunft am Standort Steiermark ein Zuhause hat.“

Das Data House ist ein Gemeinschaftsprojekt der TU Graz mit der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Die Errichtung erfolgt über eine gemeinsame Gesellschaft, an der die TU Graz zu zwei Drittel und die SFG zu einem Drittel beteiligt ist. Die Kosten belaufen sich auf rund 26 Millionen Euro, Mittel kommen auch aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Mehr als 500 Menschen werden sich im Data House zukünftig Innovationen im Digitalisierungsbereich widmen. Auch der Start-up-Inkubator Science Park Graz wird mit einer Vielzahl seiner Start-ups hier untergebracht.

Stefanie Lindstaedt, CEO der Know-Center GmbH und Director des Institute of Interactive Systems & Data Science (ISDS) freut sich über den neuen Standort und darüber, „dass nach 20 Jahren nun endlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ISDS-Instituts und des Know-Centers unter dem Dach des Data House gemeinsam arbeiten werden. Mit mehr als 250 Forschenden stellen wir gebündeltes Know-how in Big Data, ArtificialIntelligence& Interactive Systems zur Verfügung.“

Neues Hauptsitzgebäude für Spitzenforschung
Neben den weiteren Standorten in Villach und Linz wird am Grazer Hauptsitz von SAL (Silcion Austria Labs) verstärkt an Leistungselektronik, Systemintegration und elektromagnetischer Kompatibilität, sowie Edge Computing, Machine Learning und Embedded ArtificialIntelligence gearbeitet. Im neuen SAL Building können zukünftig über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein. „Ziel von SAL ist es, in der Champions League der Forschung mitzuspielen“, so SAL-Geschäftsführer Gerald Murauer.

Mit dem neuen SAL Building kommen wir diesem Ziel ein Stück näher, da wir in den nächsten Jahren vor allem unsere Kompetenzen am Standort Graz weiter ausbauen möchten. In den neuen Räumlichkeiten und Laboren können wir mit unseren Industrie- und Universitätspartnern noch besser an innovativen Lösungen forschen und unsere State-of-the-Art Forschungsinfrastruktur weiter ausbauen“, is, überzeugt. Neben Projektkooperationen mit Industriepartnern forscht SAL auch in gemeinsamen Research Labs mit der TU Graz. Hier wird an der Zuverlässigkeit moderner, computerbasierter Systeme sowie an der elektromagnetischen Verträglichkeit von elektronikbasierten Systemen gearbeitet.

Harald Kainz, Rektor der Technischen Universität Graz: „Mit dem Data House und dem SAL Building wird unser Campus Inffeldgasse um zwei bedeutende Gebäude erweitert. Big Data, ArtificialIntelligence sowie computer- und elektronikbasierte Systeme sind längst keine Randthemen mehr, sondern zukunftsweisende Kernbereiche, mit denen sich Forschende der TU Graz seit langem intensiv auseinandersetzen. Mit dem Gebäudezuwachs können wir diesen Bereichen nun auch den physischen Raum an der TU Graz geben. Sandgasse 34 und Sandgasse 36 sind die neuen Adressen hochinnovativer Forschung und Entwicklung made in Styria.“

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