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Die Kartendarstellung des aktuellen Status pro Bezirk, mit integrierter Adresssuche bietet einen praktischen Überblick. Einen Mehrwert hat die Internetseite vor allem für jene, die beruflich quer durch Österreich fahren und dabei mehrere Bezirke passieren. Dank einer integrierten Routenplanung kann die Tour auf die Anforderungen einzelner Bezirke angepasst werden.

Geschäftsführer Werner Aschenbrenner: „Die Idee zum Projekt entstammt der Eigeninitiative unserer Mitarbeiter, die täglich mit der Verarbeitung komplexer Daten befasst sind - solche Engagements machen eine gesunde Firma aus.“ Foto: Emmanuel Feiner

Geschäftsführer Werner Aschenbrenner: „Die Idee zum Projekt entstammt der Eigeninitiative unserer Mitarbeiter, die täglich mit der Verarbeitung komplexer Daten befasst sind - solche Engagements machen eine gesunde Firma aus.“ Foto: Emmanuel Feiner

Leider: viel Unwissen über Corona-Ampel

Freitag, 04. September 2020

Ab heute ist sie in Betrieb

„Ich weiß nicht, wo diese Ampeln aufgestellt sind“, zeigt sich ein älterer, zwar interessierter, aber uninformierter Steirer bei einem Gespräch in größerer Runde völlig verunsichert. So wie ihm geht es aber vielen Bürgern – vor allem älteren. Sie hören zwar ständig das Wort Corona-Ampel, wissen aber oft nicht, wo die verankert oder sichtbar wird. Und dass es nur eine virtuelle Ampel ist, die es im Internet gibt, ist vielen nicht bewusst. Wer kein Internet hat, der wird sich schwer tun, rasch zu erfahren, wo in Österreich es Corona-Hotspots oder Cluster gibt.

Logischerweise werden im Fernsehen die aktuellen Daten der Corona-Ampel täglich präsentiert, auch im ORF wird es Informationen dazu geben. Eine weitere Variante: Dass in den Tageszeitungen die jeweilige aktuelle Ampel veröffentlicht wird – ähnlich den Angaben über das Wetter.

Steirische Agentur: kostenlose Corona-Landkarte
Die Web-Agentur Lorem Ipsum web.solutions aus Graz mit ihren 14 Mitarbeitern reagiert auf die aktuellen Entwicklungen der Corona Krise mit einem kostenlosen Service für Bürger. Basierend auf den Daten des Gesundheitsministeriums wurde auf Eigeninitiative die Internetseite https://www.corona-ampel-map.at/ ins Leben gerufen. Die Kartendarstellung des aktuellen Status pro Bezirk, mit integrierter Adresssuche bietet einen praktischen Überblick. Einen Mehrwert hat die Internetseite vor allem für jene, die beruflich quer durch Österreich fahren und dabei mehrere Bezirke passieren. Dank einer integrierten Routenplanung kann die Tour auf die Anforderungen einzelner Bezirke angepasst werden. Dies ist auf der offiziellen Corona-Ampel-Website der Bundesregierung nicht möglich.

„In schwierigen Zeiten muss jeder einen Beitrag leisten, die Map mit Navigation ist unser kleiner Beitrag, um gemeinsam durch die Krise zu kommen.“, zeigt sich Geschäftsführer Werner Aschenbrennerüberzeugt von dem kleinen, aber nützlichen Projekt.