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Der SK Puntigamer Sturm Graz bedankt sich bei Günter Kreissl für die wertvolle Arbeit in den letzten Jahren: „Der Pokal von 2018 wird in unserer Vitrine und in unseren Herzen immer einen besonderen Ehrenplatz behalten. Lieber Günter, wir wünschen Dir alles Gute fürdie Zukunft!“ Foto: GEPA pictures

SK Sturm und Günter Kreissl beenden Zusammenarbeit

Mittwoch, 09. September 2020

Der SK Puntigamer Sturm Graz und Günter Kreissl gehen zukünftig getrennte Wege. Der Verein einigte sich mit dem 46-Jährigen, der ursprünglich ab Oktober als Technischer Direktor vorgesehen war, auf eine Vertragsauflösung. Kreissl wechselte im Frühjahr 2016 vom SC Wiener Neustadt an die Mur und war bis zum 30. April 2020 für die sportlichen Agenden der Schwarz-Weißen verantwortlich. Neben zahlreichen strukturellen und strategischen Maßnahmen, die er in den vier Jahren als Geschäftsführer Sport umgesetzt hat, sowie außerordentlich positiven Transfer- und Wirtschaftsergebnissen, stehen ein dritter Platz 2016/17, der Vizemeistertitel und der Cupsieg 2018 in seiner Erfolgsbilanz.

„Günter Kreissl und ich sind in einem sehr persönlichen Gespräch gemeinsam übereingekommen, die Zusammenarbeit beim SK Sturm nicht fortzusetzen. Es waren vier Jahre als Geschäftsführer Sport, die, wie der Fußball, von großen Siegen und lehrreichen Niederlagen geprägt waren. Als Höhepunkte bleiben der historische Cupsieg und der Vizemeistertitel 2018, verbunden mit dem Streben nach stetiger Weiterentwicklung in Erinnerung. In den letzten zwei Saisonen konnten die sportlichen Ziele allerdings nicht erreicht werden. Ich bedanke mich bei Günter Kreissl und seiner Familie im Namen des gesamten Klubs für den Einsatz und die Leidenschaft, die er immer an den Tag gelegt hat“, so Präsident Christian Jauk.

Günter Kreissl selbst sagt zum Abschied: „Nach offenen und wertschätzenden Gesprächen mit den Geschäftsführern und Präsident Christian Jauk, wurde gemeinsam beschlossen Teil 2 unserer Zusammenarbeit nicht mehr umzusetzen. Wesentliche Gründe dafür sind unter anderem die schwerwiegenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise aber natürlich hat es auch eine gewisse Kraft, dass wir in den letzten zwei Saisonen hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben sind. Ich bin bereit diese Entscheidung mitzutragen, da ich bei Sturm Graz eine wunderschöne Zeit verbringen durfte und mich dem Verein sehr verbunden fühle. Als Highlight bleiben, neben Erfolgen im wirtschaftlichen und (infra-)strukturellen Bereich, sicher der Cupsieg und Vizemeistertitel im Jahr 2018 fest in meine Erinnerung eingebrannt. Ich wünsche dem SK Sturm Graz für die Zukunft nur das Beste und verbleibe mit Dank an alle Mitarbeiter, Fans und Weggefährten der letzten 4 Jahre!“