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Ein sichtbares Zeichen für die gelungene Internationalisierung stellt die Teilnahme von VIRTUAL VEHICLE mit der TU Graz als gemeinsames Autonomous Racing Team Graz (ARG) bei internationalen Rennen für autonomes Fahren dar. Bild (v.l.): Univ.-Prof. Harald Kainz (Aufsichtsratsvorsitzender VIRTUAL VEHICLE, Rektor der Technischen Universität Graz), Univ.-Prof. Daniel Watzenig (VIRTUAL VEHICLE / TU Graz), Jost Bernasch (Geschäftsführer, VIRTUAL VEHICLE). Fotos: Virtual Vehicle Research GmbH

Prozessorleistung statt Motorleistung: Den Wert von Fahrzeugen definiert künftig die Software. VIRTUAL VEHICLE hat sich im Bereich digitaler Mobilität als Europas größtes Forschungszentrum für virtuelle Fahrzeugentwicklung international etabliert und treibt die Entwicklung von Software Defined Vehicles als Innovationsbeschleuniger federführend voran.

Prozessorleistung statt Motorleistung: Den Wert von Fahrzeugen definiert künftig die Software. VIRTUAL VEHICLE hat sich im Bereich digitaler Mobilität als Europas größtes Forschungszentrum für virtuelle Fahrzeugentwicklung international etabliert und treibt die Entwicklung von Software Defined Vehicles als Innovationsbeschleuniger federführend voran.

Ein sichtbares Zeichen für die gelungene Internationalisierung stellt die Teilnahme von VIRTUAL VEHICLE mit der TU Graz als gemeinsames Autonomous Racing Team Graz (ARG) bei internationalen Rennen für autonomes Fahren dar. Die auf abgesperrten Rennstrecken möglichen Fahrsituationen fordern die vorhandenen Technologien und SW-Lösungen maximal und stellen eine höchst herausfordernde Testumgebung für die Entwicklung autonomer Fahrsysteme dar. Hier werden Technologien von morgen erprobt, interessiert beobachtet vom Who-is-Who aus dem Bereich der autonom fahrenden Fahrzeuge. Im Bild rechts: Teamleiter Univ.-Prof. Daniel Watzenig (VIRTUAL VEHICLE / TU Graz)

Ein sichtbares Zeichen für die gelungene Internationalisierung stellt die Teilnahme von VIRTUAL VEHICLE mit der TU Graz als gemeinsames Autonomous Racing Team Graz (ARG) bei internationalen Rennen für autonomes Fahren dar. Die auf abgesperrten Rennstrecken möglichen Fahrsituationen fordern die vorhandenen Technologien und SW-Lösungen maximal und stellen eine höchst herausfordernde Testumgebung für die Entwicklung autonomer Fahrsysteme dar. Hier werden Technologien von morgen erprobt, interessiert beobachtet vom Who-is-Who aus dem Bereich der autonom fahrenden Fahrzeuge. Im Bild rechts: Teamleiter Univ.-Prof. Daniel Watzenig (VIRTUAL VEHICLE / TU Graz)

Konsequente strategische Forschung, globale Vernetzung und eine beeindruckende Serie von europäischen Großprojekten: VIRTUAL VEHICLE hat sich in 20 Jahren als Europas größtes Forschungszentrum für virtuelle Fahrzeugentwicklung in der Automobil- und Schienenfahrzeugindustrie herausragend etabliert.

Konsequente strategische Forschung, globale Vernetzung und eine beeindruckende Serie von europäischen Großprojekten: VIRTUAL VEHICLE hat sich in 20 Jahren als Europas größtes Forschungszentrum für virtuelle Fahrzeugentwicklung in der Automobil- und Schienenfahrzeugindustrie herausragend etabliert.

282 km/h schnell - und rein computergesteuert: Das Roborace-Rennauto „Robocar“ bei seiner Österreich-Premiere am Grazer Symposium Virtuelles Fahrzeug 2020. Das Grazer Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE gab auf seiner jährlichen Pressekonferenz erste Einblicke in die Fahrzeug-Digitalisierung von morgen, präsentierte erfolgreiche Modelle der Innovationsbeschleunigung und zeigte, wie heimische Betriebe vom Wissens-Transfer profitieren können. Bild (v.l.): Univ.-Prof. Daniel Watzenig (VIRTUAL VEHICLE / TU Graz), Hans Adlkofer (Vice President Infineon Technologies, Automotive System Group), Jost Bernasch (Geschäftsführer, VIRTUAL VEHICLE), LR Barbara Eibinger-Miedl, Univ.-Prof. Harald Kainz (Aufsichtsratsvorsitzender VIRTUAL VEHICLE, Rektor der Technischen Universität Graz) und Stefan Rohringer (Infineon Technologies)

282 km/h schnell - und rein computergesteuert: Das Roborace-Rennauto „Robocar“ bei seiner Österreich-Premiere am Grazer Symposium Virtuelles Fahrzeug 2020. Das Grazer Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE gab auf seiner jährlichen Pressekonferenz erste Einblicke in die Fahrzeug-Digitalisierung von morgen, präsentierte erfolgreiche Modelle der Innovationsbeschleunigung und zeigte, wie heimische Betriebe vom Wissens-Transfer profitieren können. Bild (v.l.): Univ.-Prof. Daniel Watzenig (VIRTUAL VEHICLE / TU Graz), Hans Adlkofer (Vice President Infineon Technologies, Automotive System Group), Jost Bernasch (Geschäftsführer, VIRTUAL VEHICLE), LR Barbara Eibinger-Miedl, Univ.-Prof. Harald Kainz (Aufsichtsratsvorsitzender VIRTUAL VEHICLE, Rektor der Technischen Universität Graz) und Stefan Rohringer (Infineon Technologies)

INNOVATION BELT GRAZ: Wer die bessere Software hat, gewinnt

Mittwoch, 02. September 2020

Mobilität von morgen: VIRTUAL VEHICLE, Forschungszentrum an der TU Graz, ist vorn dabei

„Die Zukunft der Mobilität“, sagt Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl beim zweitägigen Symposium in Graz, werde wesentlich in der Steiermark mitgeschrieben. Sie nimmt damit Bezug auf die Erfolge und Forschungsergebnisse der VIRTUAL VEHICLE Research GmbH mit Sitz auf den Inffeldgründen der TU Graz. VIRTUAL VEHICLE ist das größte COMET-finanzierte Forschungszentrum Österreichs. Es kooperiert mit rund 100 nationalen und internationalen Industriepartnern, sowie mehr als 40 wissenschaftlichen Institutionen.

Wie gut dieser Erfolg sich für den Wirtschaftsstandort zu Buche schlägt, zeigt die hohe Hebelwirkung der eingesetzten Fördermittel. Die Förderungen (SFG 2 Mio. Euro, FFG 4 Mio. Euro pro Jahr) konnten erneut auf einen Betrag von 24 Mio. Euro Forschungsumsatz vervierfacht werden.

Mit seinen 300 Mitarbeitern ist VIRTUAL VEHICLE das größte Forschungszentrum Europas für virtuelle Fahrzeugentwicklung. Forschungsschwerpunkt ist die konsequente Virtualisierung der Fahrzeugentwicklung in der Automobil- und Bahnindustrie.

Hervorgegangen ist VIRTUAL VEHICLE ursprünglich aus einem Forschungszentrum mit rund 40 Mitarbeitern an der TU Graz vor rund zehn Jahren. Die Umwandlung in eine eigene Gesellschaft war eine Folge der Entwicklung. Gesellschafter sind aktuell neben der TU Graz die Joanneum Research Forschungsgesellschaft, die voestalpine, die AVL, die Infineon, Magna Steyr und Siemens Mobility. Dabei handelt es sich, so heißt es, um strategische Beteiligungen. Die renommierten Gesellschafter bringen teilweise Know-how ein, wirken aber auch als „Türöffner“ für und bei Projekten.

Das Rennen um die Mobilität von morgen kennt nur eine Regel: „Software gewinnt“, lautet die wichtigste Botschaft an die Symposium-Teilnehmer von Jost Bernasch, dem ViV-Geschäftsführer. Kernfunktionen des Antriebsstrangs oder der Fahrzeugdynamik, autonome Fahrfunktionen, Datenmanagement, die Steuerung von Sicherheitsfunktionen – all das wird zunehmend von Software übernommen. Die Kunden freut, dass sie bald selbst auf Knopfdruck neue Funktionen im Fahrzeug installieren können. Für die Fahrzeugindustrie bedeutet es nicht weniger als eine Revolution. Bernasch: „Die geänderte Zielorientierung stellt die gesamte Fahrzeugentwicklung auf den Kopf und führt zu einer zunehmenden System-Komplexität bei High-Tech Fahrzeugen auf Straße und Schiene.“

Fertig produzierte Fahrzeuge von morgen sind nicht mehr „unveränderbar“, sondern im Gegenteil eine digital ausbaufähige Grundausstattung, bereit für das nächste Update oder sogar Upgrade „over-the-air“, also ohne Werkstattbesuch.

Es braucht aber unheimlich viele Tests und Simulationen, um die Funktionen und Sicherheit kostenmäßig beherrschen zu können. VIRTUAL VEHICLE entwickelt diese Simulationen mit Computerprogrammen, betreibt also Grundlagenforschung, was die Energieeffizienz, den Passagierkomfort und die Fahrzeugsicherheit betrifft.

Strategische Partnerschaften, zum Beispiel mit AVL, Infineon oder voestalpine, aber auch BMW, VW und ZF sowie zahlreiche Forschungskooperationen bestätigen den erfolgreichen Weg von VIRTUAL VEHICLE. Allein seit dem Jahr 2015 war VIRTUAL VEHICLE an über 100 großen internationalen Forschungsprojekten mit einem Volumen von jeweils über 500.000 Euro beteiligt. Internationale Industriepartner haben seither über 15 Millionen Euro in die Steiermark investiert und den Aufbau von Spitzen Know-how mitfinanziert.

Aufgrund des steigenden Interesses an dem aufgebauten Know-how gelang es im Geschäftsjahr 2019 auf rund 300 MitarbeiterInnen aufzustocken und dieses Niveau auch im herausfordernden Jahr 2020 zu halten. VIRTUAL VEHICLE hat sich dank strategischer Forschung und moderner Schlüsseltechnologien zu einem gefragten Partner bei Global Playern entwickelt und den Schritt hin zu einer gewichtigen Institution in der europäischen Forschungslandschaft vollzogen. Ein Erfolg, der ohne das COMET-Forschungsförderungsprogramm weder erreicht noch gehalten werden könnte. „Die COMET-Finanzierung ist wesentliches Fundament für die erfolgreiche internationale Arbeit von VIRTUAL VEHICLE und sichert die Forschung an Zukunftsthemen“, erläutert Univ.-Prof. Harald Kainz, Rektor TU Graz und Aufsichtsratsvorsitzender von VIRTUAL VEHICLE.