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SFG-GF Christoph Ludwig: „Das Wirtschaftsressort, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung SFG, steht mit Know-how für derartige Initiativen zur Verfügung und bietet eine breite Palette an Fördermöglichkeiten an. Die Budgets im Land Steiermark wurden aufgrund der besonderen Umstände entsprechend aufgestockt.“ Foto: Heimo Ruschitz

Landesrätin Eibinger-Miedl: „Stürmische Zeiten sind für Startups nichts Außergewöhnliches, auch in ,Normalzeiten‘ sind Startups mit großen Herausforderungen konfrontiert. Daher engagiert sich die Steiermark ganz besonders in diesem Bereich.“ Foto: Heimo Ruschitz

Landesrätin Eibinger-Miedl: „Stürmische Zeiten sind für Startups nichts Außergewöhnliches, auch in ,Normalzeiten‘ sind Startups mit großen Herausforderungen konfrontiert. Daher engagiert sich die Steiermark ganz besonders in diesem Bereich.“ Foto: Heimo Ruschitz

gruender

Zahl der Startups könnte aufgrund von Corona sogar steigen

Mittwoch, 02. September 2020

Jede Krise birgt auch neue Chancen. Es klingt seltsam, aber das gilt auch für die Coronakrise. Sie führt zu Turbulenzen am Arbeitsmarkt – nicht nur am heimischen, sondern auch weltweit. Zahllose attraktive Jobangebote im Ausland, die es noch zu Jahresbeginn, vor Covid 19, für gut ausgebildete Nachwuchskräfte gab, bestehen jetzt aufgrund der Wirtschaftskrise und der weltweit (z.B. in den USA) eingeschränkten Reise- und Aufenthaltsmöglichkeiten nicht mehr. Und daran wird sich auch mittelfristig nichts ändern.

„Dies werde dazu führen,“ so Christoph Ludwig, Chef der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG, „dass sich junge Menschen verstärkt auf den heimischen (Arbeits-)Märkten orientieren müssen und aufgrund weggefallener Alternativen bzw. aus der Not heraus damit beschäftigen, ein eigenes Unternehmen zu gründen oder auf die Suche nach möglichen Geschäftspartnern und Investoren für ihre Firmen-Idee gehen.“

Hinzu kommt, dass – bedingt durch die Krise – auch Führungskräfte der zweiten und dritten Ebenen ihre Jobs verloren haben. Diese Ex-Manager halten eben auch aus der jetzigen Notlage heraus Ausschau danach, ob sie mit ihren Ersparnissen oder Abfertigungen als Investoren in Startups oder bestehende Kleinunternehmen einsteigen können. Klassisch gesagt: Dass es für beide Seiten aufgrund mangelnder Alternativen unterm Strich dennoch zu einer Win-Win-Situation kommt.

Christoph Ludwig: „Das Wirtschaftsressort, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung SFG, steht mit Know-how für derartige Initiativen zur Verfügung und bietet eine breite Palette an Fördermöglichkeiten an. Die Budgets im Land Steiermark wurden aufgrund der besonderen Umstände entsprechend aufgestockt.“

Landesrätin Eibinger-Miedl: „Stürmische Zeiten sind für Startups nichts Außergewöhnliches, auch in ,Normalzeiten‘ sind Startups mit großen Herausforderungen konfrontiert. Daher engagiert sich die Steiermark ganz besonders in diesem Bereich.“

Vor Corona lag es auf der Hand, dass viele Hochschulabgänger oder junge und gut ausgebildete Nachwuchskräfte vorerst einmal im Ausland berufliche Erfahrungen sammeln wollten.

Sie hat schon Tradition und wird es auch in diesem Jahr geben: die Gründermesse am 19. September 2020 im Messecongress Graz. Die Kongressmesse für Gründer und Jungunternehmer stößt jedes Mal auf großes Publikumsinteresse. In diesem Jahr erwarten sich die Veranstalter einen noch stärkeren Zuspruch. Hauptpartner sind die Wirtschaftskammer Steiermark, die SFG, das Land Steiermark (Wirtschaft, Tourismus, Regionen, Wissenschaft und Forschung) sowie das GründerCenter der Steiermärkischen Sparkasse.

Weitere Infos zur Gründermesse gibt’s hier