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Foto: Steiermark Tourismus / Harry Schiffer

Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Erich Neuhold (GF Steiermark Tourismus), Fabrice Girardoni (GF Bergbahnen Stuhleck/Sprecher der steirischen Bergbahnen), Gernot Deutsch (GF Heiltherme und Quellenhotel Bad Waltersdorf/Obmann Thermen- und Vulkanland Steiermark)und Dieter Hardt-Stremayr (GF Graz Tourismus) in Graz bei der Winter-Pressekonferenz. Foto: Steiermark Tourismus / Bernhard Loder

Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Erich Neuhold (GF Steiermark Tourismus), Fabrice Girardoni (GF Bergbahnen Stuhleck/Sprecher der steirischen Bergbahnen), Gernot Deutsch (GF Heiltherme und Quellenhotel Bad Waltersdorf/Obmann Thermen- und Vulkanland Steiermark)und Dieter Hardt-Stremayr (GF Graz Tourismus) in Graz bei der Winter-Pressekonferenz. Foto: Steiermark Tourismus / Bernhard Loder

„Die Adventmärkte wird es aus heutiger Sicht geben, allerdings“, so Dieter Hardt-Stremayr, Geschäftsführer von Graz Tourismus, „ohne die gewohnten Punschstände.“ Alles wird entschleunigter zugehen. Nach Slow Food nun auch ein Slow Advent, Slow Winter. Foto: Steiermark Tourismus / Harry Schiffer

„Die Adventmärkte wird es aus heutiger Sicht geben, allerdings“, so Dieter Hardt-Stremayr, Geschäftsführer von Graz Tourismus, „ohne die gewohnten Punschstände.“ Alles wird entschleunigter zugehen. Nach Slow Food nun auch ein Slow Advent, Slow Winter. Foto: Steiermark Tourismus / Harry Schiffer

Entschleunigter Advent und Winter mit kreativen Ideen

Freitag, 16. Oktober 2020

Steirische Touristiker entwickelten das Konzept

„Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See …“ – so klingt eines der klassischen Weihnachtslieder. Und davon soll es aufgrund von Corona in diesem Winter sehr viel geben. Die Touristiker setzen auf „Aktiv sein in der Natur“, „Der Gesundheit zuliebe“, „Neugierig auf Kultur“ und „Kulinarik-Erlebnisse“.

„Die kommende Wintersaison wird für den heimischen Tourismus eine große Herausforderung. Die aktuelle Situation erschwert langfristige Planungen und erfordert hohe Flexibilität. Die Betriebe haben im vergangenen Sommer allerdings eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie ihren Gästen ein sicheres Urlaubserlebnis bieten können und sind auch für die nächsten Monate gerüstet. Ich bin daher zuversichtlich, dass sich das Grüne Herz Österreichs auch im Winter 2020/21 als Urlaubsland behaupten kann“, so Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, die einen Appell an alle Steirer richtet: „Sorgen wir gemeinsam dafür, dass die Zahl der Corona-Infektionen in der Steiermark niedrig bleibt und wir damit Winterurlaub in unserem Bundesland genießen können!“

Steiermark sehr beliebt
„Die Vorbereitungen bei den steirischen Gastgebern in den Unterkünften, bei Bergbahnen, Thermen und den Veranstaltungen laufen auf Hochtouren, damit der Winterurlaub so sicher und daher unbeschwert wie möglich genossen werden kann. Der Mensch muss hinaus in die Natur und braucht neue Eindrücke, gerade wenn die Situation fordernd und belastet ist. Die Steiermark bietet sich dafür perfekt an“, bekräftigt Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus. „Marktbeobachtungen zeigen, die Reiselust ist da. Die Steiermark ist das beliebteste Österreich-Ziel bei Österreichern, zeigt eine aktuelle Studie. Der sichere Winterurlaub muss daher klar kommuniziert werden. Der Wunsch nach noch kurzfristigeren Buchungen und flexibleren Stornobedingungen ist groß.“

Generell gilt: Entschleunigung und Genuss ist heuer angesagt. Und die Tourismus-Unternehmen haben auch in dieser Hinsicht etliche Investitionen getätigt. Was nicht nur für die Innenstädte gilt: Aufgrund von Corona wird es diesen Winter viele neue Wintergastgärten geben. Natürlich versehen mit Freiluftheizungen. Das könnte so manchem Wirt das Überleben sichern. Dazu gehören natürlich auch entsprechende „Warmhalter“, das werden kuschelige Decken sein und auch entsprechende Sitzgelegenheiten. „Die Adventmärkte wird es aus heutiger Sicht geben, allerdings“, so Dieter Hardt-Stremayr, Geschäftsführer von Graz Tourismus, „ohne die gewohnten Punschstände.“ Alles wird entschleunigter zugehen. Nach Slow Food nun auch ein Slow Advent, Slow Winter.

Viel wird davon abhängen, wie sich in den nächsten Wochen die Corona-Zahlen entwickeln. Gebucht wird nämlich spontan und damit wagt noch niemand wirklich eine Prognose, wie der Winter von den Gästezahlen her verlaufen wird. Steiermark-Tourismus-Geschäftsführer Erich Neuhold: „In der Sommersaison verzeichnete man ein Minus von 18 Prozent.“ Die Reiselust sei da, sagt er. Und mit den getroffenen Maßnahmen wegen Corona hofft er darauf, dass die Steiermark auch den Winter mit einem blauen Auge überstehen werde.

Am Rande: Das Nightrace in Schladming wird wie geplant am 26. Jänner 2021 über die Bühne gehen. Ob und wie viele Zuschauer ist noch nicht fixiert.

Nähere Infos über die vielen kreativen Veranstaltungen und Ideen gibt’s hier