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Ein Auszug aus den Ideen zeigt, wie vielfältig und interessant das Sportjahr werden wird: vom „größten Tischtennisturnier der Welt“ (jeder kann teilnehmen und z. B. zuhause gegen seinen Nachbarn spielen), über einen Gehörlosen Futsal Cup, Stand-Up-Paddeln für Senioren bis hin zu einem Fußball-Triathlon (ein Mix aus Fußball, Beachsoccer und Footvolley) und einer groß angelegten Schach-Challenge zwischen linkem und rechtem Murufer.

Sport-Austria-Finals-Koordinator Jürgen Winter, Sport-Austria-Präsident Hans Niessl, Stadtrat Kurt Hohensinner und Programmkoordinator Markus Pichler. Foto: Fischer

Sport-Austria-Finals-Koordinator Jürgen Winter, Sport-Austria-Präsident Hans Niessl, Stadtrat Kurt Hohensinner und Programmkoordinator Markus Pichler. Foto: Fischer

Den roten Faden durchs ganze Sportjahr bilden die monatlichen Schwerpunkte. Diese sollen den zeitlichen Rahmen vorgeben, wann die jeweiligen Veranstaltungen über die Bühne gehen werden. Parallel dazu gibt es auch zahlreiche Mit-Mach-Aktionen für alle Grazerinnen und Grazer. Das genaue Programm wollen Hohensinner und Co. Ende November präsentieren, bis dahin sollte auch die Homepage online sein, auf der man alle Termine finden wird.

Den roten Faden durchs ganze Sportjahr bilden die monatlichen Schwerpunkte. Diese sollen den zeitlichen Rahmen vorgeben, wann die jeweiligen Veranstaltungen über die Bühne gehen werden. Parallel dazu gibt es auch zahlreiche Mit-Mach-Aktionen für alle Grazerinnen und Grazer. Das genaue Programm wollen Hohensinner und Co. Ende November präsentieren, bis dahin sollte auch die Homepage online sein, auf der man alle Termine finden wird.

„Es sind wirklich zahlreiche geniale Ideen eingeschickt worden. In den nächsten Wochen wird der Vereinsvorstand von Active City rund um Obmann Gerhard Peinhaupt eine Auswahl treffen. Wir hoffen natürlich, dass so viele wie nur möglich davon auch umgesetzt werden können“, meint Pichler. Für die Veranstaltungen gibt es Förderungen seitens der Stadt Graz, die Organisation liegt dann in den Händen der Vereine. „Aber natürlich stehen wir für Rat und Tat gerne zur Seite“, betont der Programmkoordinator.

„Es sind wirklich zahlreiche geniale Ideen eingeschickt worden. In den nächsten Wochen wird der Vereinsvorstand von Active City rund um Obmann Gerhard Peinhaupt eine Auswahl treffen. Wir hoffen natürlich, dass so viele wie nur möglich davon auch umgesetzt werden können“, meint Pichler. Für die Veranstaltungen gibt es Förderungen seitens der Stadt Graz, die Organisation liegt dann in den Händen der Vereine. „Aber natürlich stehen wir für Rat und Tat gerne zur Seite“, betont der Programmkoordinator.

Grazer Sportjahr startet ab 1. März 2021 voll durch

Donnerstag, 08. Oktober 2020

Ab März 2021 regiert sozusagen der Sport in der Landeshauptstadt. Rund 240 Projektideen wurden eingereicht, die besten werden im Rahmen von zehn Monatsschwerpunkten umgesetzt. Großen Rückenwind gibt es auch für das einzigartige Leuchtturmprojekt „Sport Austria Finals“ vom 3. bis 6. Juni 2021.

Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist jetzt schon riesig, vor allem in diesem heurigen, ganz besonderen Jahr der großen Herausforderungen. Nach jedem Tief kommt ein Hoch – und genau dieser Spruch sollte sich in Graz ab März 2021 bewahrheiten. „Wir haben den Startschuss für das Sportjahr mit 1. März festgelegt. In den zehn Monaten bis zum Jahresende wird der Sport eine noch nie dagewesene Rolle in dieser Stadt spielen. Gemeinsam werden wir Graz bewegen und für die positiven Wirkungen des Sports begeistern, erklärt Sportstadtrat Kurt Hohensinner.

Dass das Sportjahr mit März beginnen wird, hat nicht nur mit Covid-19 zu tun, sondern auch mit der Planung der Veranstaltungen. „Das Sportjahr soll ein Mitmachjahr für alle sein. Im März können wir nach den kälteren Wintermonaten verstärkt im Freien sportlich aktiv sein, was auch die Organisation für viele Vereine und Verbände erleichtert. Die Grazerinnen und Grazer drängen außerdem bei immer wärmeren Temperaturen nach draußen – wir sind davon überzeugt, dass wir somit einen noch viel größeren Schwung für das gesamte Projekt erzeugen können“, so Hohensinner.

Seit Wochen wird fleißig an der Umsetzung des Sportjahres gearbeitet. Programmkoordinator Markus Pichler ist von der Mitarbeit der Grazer Vereine begeistert: Bis Mitte September wurden nämlich nicht weniger als 240 Ideen für kleine und kreative Sportveranstaltungen eingereicht. „Das übertraf alle unsere Erwartungen, wir danken den zahlreichen Vereinen und Institutionen, die sich Gedanken gemacht haben, was sie im Sportjahr durchführen können“, so Pichler. Genau davon würde die Idee leben, ergänzt er: „Wir wollen ja schließlich so viele Grazerinnen und Grazer zum Mitmachen und Bewegen animieren. Und das gelingt uns nur dann, wenn die Vereine mit an Bord sind und ihren Beitrag dazu leisten.“

Wesentlicher Bestandteil des Sportjahrs 2021 werden auch die sogenannten Leuchtturmprojekte sein. Neben dem „3×3 Basketball Olympia-Qualifikationsturnier“ Ende Mai 2021 werden das vor allem die „Sport Austria Finals“ sein, wie Sport Austria-Präsident Hans Niessl betont: „Der olympische Charakter der Sport Austria Finals 2021 in Graz – mit derzeit 22 Sportstätten und 30 teilnehmenden Verbänden – rückt den nationalen Spitzensport in den Fokus der Öffentlichkeit und kräftigt damit auch unsere vielfältige heimische Sportkultur. Ich bedanke mich für die Unterstützung des Bundes, des Landes Steiermark und der Stadt Graz bei der Umsetzung der Sport Austria Finals und freue mich bereits auf spannende Wettkämpfe. Hoffen wir, dass die 1. Sport Austria Finals der Geschichte nicht nur für den Sport, sondern für die gesamte Gesellschaft ein Zeichen des Aufbruchs nach der Bewältigung der historischen Coronakrise werden und wir ein Sportfest feiern können, wie wir es aus Vor-Coronazeiten kennen: mit Begeisterung, Emotionen und unbeschwerter Freude über die gebotenen sportlichen Leistungen. Bis dahin gilt es allerdings noch, die nötige Ausdauer und Disziplin im Kampf gegen das Virus zu zeigen.“

Neben Sport Austria-Geschäftsführer Gerd Bischofter wird auch eine Koordination vor Ort für den reibungslosen Ablauf der Mega-Veranstaltung sorgen. Für diese Position konnte Special Olympics-Präsident Jürgen Winter gewonnen werden, was Stadtrat Hohensinner ganz besonders freut: „Er ist als Koordinator absolut der richtige Mann. Winter ist die ideale Schnittstelle zwischen Bund, Land und Stadt. Er ist nicht erst seit den Special Olympics Weltspielen in Graz, Schladming und Ramsau ein Profi auf dem Gebiet der Sport-Großveranstaltungen und weiß, was es in der Vorbereitung braucht.“

Winter betont, dass es in der ersten Juni-Woche um mehr als den Kampf um die Medaillen gehen wird: „Wir wollen ein großes Sportfest für alle gestalten. Sportarten, die sonst nicht unbedingt im Fokus der Öffentlichkeit stehen, sollen in diesen Tagen ganz besondere Aufmerksamkeit bekommen.“