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Wo gibt’s bei uns Muslimbrüder?

Freitag, 13. November 2020

Ich habe von einem Freund den Kommentar einer iranischen Christin übermittelt bekommen, die heute in Europa lebt, hier studiert und geheiratet hat und Kinder bekommen hat. Sie hat sich den Regeln des Gastlandes angepasst und meint: „Der gläubige Moslem kann das nur sehr schwer, denn es würde bedeuten sich unterzuordnen. Das aber verbietet ihm seine Religion. Er kann aber so tun, als ob, denn das erlaubt ihm die Taqīya.“

(Taqīya ist ein bei verschiedenen schiitischen Gruppen geltendes Prinzip, wonach es bei Zwang oder Gefahr für Leib und Besitz erlaubt ist, rituelle Pflichten zu missachten und den eigenen Glauben zu verheimlichen.)

Das scheint für mich sehr wesentlich, wenn man zur Muslimbruderschaft kommt. Diese ist ja seit dem Attentat in Wien und der Razzia in Graz wieder einmal im Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Die iranische Christin meint, dass der Islam nicht nach Europa gekommen ist, „um zu bereichern, sondern um zu erobern. Das Das ist einer der Gründe, warum überwiegend junge Männer im kampffähigen Alter kommen. Der Moslem glaubt, ihm gehöre die ganze Welt. Das hat ihnen Mohammed so versprochen.“

Wörtlich schreibt sie dann: „Ich habe als Iranerin Zugang zu Moscheen, und höre dort immer wieder erschreckende Dinge, die definitiv nicht Grundgesetz konform sind. Dort wird gepredigt, dass die Welt NUR Allah und NUR seinen Gläubigen gehört. Dieses Recht sollen alle Muslime einfordern, auch mit Gewalt.“

Weiter schreibt sie: „Ich war als Iranerin unerkannt schon in vielen Moscheen, und habe immer wieder radikale imperialistische Töne gehört. So sollen sich die Muslime in fremde Länder begeben, sich dort ruhig und friedlich verhalten, sich reichlich vermehren, und auf den Tag Allahs warten. Und nun schauen Sie sich die Geschichte der 57 islamischen Länder auf der Welt an. Ein Teil wurde kriegerisch erobert, aber ein nicht geringer Teil wurde durch Verdrängung in Besitz genommen.“

Die Taktik ist immer die Gleiche: Einwandern, ruhig verhalten, vermehren, Moscheen bauen, Islamverbände gründen, in die Politk gehen, Übernahme.“ (Ende des Zitats) Wenn man das nicht erkennen wolle, so habe man verloren.

Dass für die Muslimbruderschaft diese Strategie ein Glaubensgrundsatz ist, steht für mich außer Zweifel. Meine Annahme gründet sich auch darauf, dass sich in Graz und in der Steiermark, aber auch sonst in Österreich, kein Muslim offiziell dazu bekennt. Alle weisen eine Mitgliedschaft entrüstet und entschieden zurück. Das Ganze erinnert mich an Ungarn, das damals zum kommunistischen Block gehörte. Kein Ungar, den man darauf ansprach, wollte Kommunist sein.

Jürgen Lehner