PREMSTAETTEN,AUSTRIA,22.JAN.20 - FIGURE SKATING - ISU European Figure Skating Championships Graz 2020, pairs short programm. Image shows Miriam Ziegler and Severin Kiefer (AUT). Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Haben dem Erwartungsdruck standgehalten: Miriam Ziegler und Severin Kiefer. Fotos: GEPA pictures

Bei der Eröffnung (v.l.): Stadtrat Kurt Hohensinner, LR Christopher Drexler, Vizekanzler Werner Kogler und Bürgermeister Siegfried Nagl.

Bei der Eröffnung (v.l.): Stadtrat Kurt Hohensinner, LR Christopher Drexler, Vizekanzler Werner Kogler und Bürgermeister Siegfried Nagl.

Erstmals haben dabei auch Special-Olympics-Sportler an der Fahnenparade teilgenommen und damit ein ganz spezielles Zeichen der Inklusion gesetzt.

Erstmals haben dabei auch Special-Olympics-Sportler an der Fahnenparade teilgenommen und damit ein ganz spezielles Zeichen der Inklusion gesetzt.

„Figure Skating is coming home!“

Donnerstag, 23. Januar 2020

Miriam Ziegler und Severin Kiefer: persönliche Bestleistung im Kurzprogramm

„Figure Skating is coming home!“ lautet dabei der Slogan der steirischen Landeshauptstadt bei der Eiskunstlauf-EM in der Steiermarkhalle in Premstätten. Während normalerweise der erste Tag einer Großveranstaltung der Eröffnungsfeier vorbehalten ist, ging es bei dieser EM schon von Anfang an richtig zur Sache. Fand doch bereits das Kurzprogramm der Herren sowie das Kurzprogramm der Paare statt.

Und da haben Miriam Ziegler und Severin Kiefer dem großen Erwartungsdruck bei ihrer Heim-EM standgehalten. Mit einer starken Vorstellung im Kurzprogramm der Paare liefen die Burgenländerin und der Salzburger mit 67,90 Punkten zu einer persönlichen Bestleistung und wahrten mit Rang sechs ihre Chancen auf eine Topplatzierung bei den Titelkämpfen in der Steiermarkhalle Premstätten.

„Wir sind einfach nur happy, wie das heute für uns gelaufen ist. Im Laufe des Tages ist die Anspannung natürlich gestiegen, aber dann hat uns der Jubel in der Halle förmlich Flügel verliehen. Vielleicht hätte das eine oder andere Element noch etwas besser sein können, aber es war dennoch das beste Kurzprogramm unserer Karriere. Jetzt werden wir in der Kür versuchen, noch etwas weiter nach vorne zu kommen“, strahlte Miriam Ziegler.

„Als wir beim Aufstellen vor dem Einlaufen angekündigt wurden, hat die Halle schon ordentlich gebebt. Das war für uns eine neue Situation, hat uns aber extrem geholfen. Es war traumhaft, wie uns die Zuschauer hier unterstützt haben. Auf jeden Fall hat es sich ausgezahlt, wieder auf das frühere Kurzprogramm umzustellen, damit fühlen wir uns einfach wohler. Wir waren aber in der Kür in dieser Saison noch stärker, und das wollen wir am Freitag auch zeigen“, freute sich Severin Kiefer.

An der Spitze gaben mit Aleksandra Boikova/Dmitrii Kozlovskii (82,34), Daria Pavliuchenko/Denis Khodykin (74,92) und Evgenia Tarasova/Vladimir Morozov (73,50) drei russische Paare den Ton an. Den Rückstand auf die Italiener Nicole Della Monica und Matteo Guarise (4./70,48) sowie die Deutschen Minerva Fabienne Hase und Nolan Seegert (5./70,43) konnten Miriam Ziegler und Severin Kiefer jedoch in Grenzen halten. Die Kür der Paare wird am Freitag mit Beginn um 19.00 Uhr gelaufen.

Vor dem Kurzprogramm der Paare gab es dann aber natürlich eine offizielle Eröffnungsfeier. Erstmals haben dabei auch Special-Olympics-Sportler an der Fahnenparade teilgenommen und damit ein ganz spezielles Zeichen der Inklusion gesetzt.

Der Slogan „Figure Skating is coming home!“ spiegelte sich auch in der Eröffnung wider, in deren Rahmen Claudia Kristofics-Binder die Geschichte des Eiskunstlaufes in Österreich erzählte. Die Europameisterin von 1982 zeichnet dafür verantwortlich, dass fünf Kinder (Anna und Daniel Ruis / beide NÖ, Isabella Niederleitner / Steiermark, Hanna Frank / OÖ und Michail Savenkov / Wien) Ausschnitte aus den Kürprogrammen erfolgreicher heimischer Sportlerinnen und Sportler wie Sissy Schwarz, Kurt Oppelt, Emmerich Danzer, Trixi Schuba und ihr selbst, die auf TV-Ausschnitten zu sehen waren, nachlaufen. Geigerin Céline Roscheck, die Miss Austria 2002, spielte auf ihrer Geige den Radetzkymarsch, zum Abschluss singt die Singschul‘, der Kinderchor der Grazer Oper, die österreichische Bundeshymne.