Katja Oskamp_c Paula Winkler

Eine Autorin in der Midlife-Crisis sattelt um und tauscht den Kugelschreiber gegen die Nagelschere. Als Fußpflegerin in Berlin-Marzahn lernt Katja Oskamp patente Frauen und desolate Männer kennen, demente Greisinnen und verunsicherte Teenager. Sie kümmert sich nicht nur um die Füße ihrer Klienten, sondern auch um deren Wohlbefinden. „Marzahn, mon amour“ ist eine Liebeserklärung an die Bewohner der größten Plattenbausiedlung Ostdeutschlands. Und nicht zuletzt berichtet Katja Oskamps (Foto) Buch davon, wie Menschlichkeit das Leben zum Leuchten bringt. – „Ein Buch, das Lust aufs Leben macht!“, sagte Christine Westermann im “Literarischen Quartett”. Foto: Paula Winkler

Doppelbödig gibt sich Ilija Trojanows neuer Roman „Doppelte Spur“ (Fischer Verlag). In dessen Zentrum steht die Weltpolitik und die Frage: Ist Donald Trump eine Marionette Russlands? Wurde er als Unternehmer mit Oligarchengeld vorm Bankrott bewahrt, und hängt er auch als US-Präsident am Gängelband des Kreml? Das zumindest legen in „Doppelte Spur“ hochgeheime Unterlagen nahe, die der Hauptfigur namens Ilija zugesteckt wurden. Doch was ist Fakt, was ist Fiktion? „Alles in diesem Roman ist wahr oder wahrscheinlich“, steht dem Buch als Motto voran. Am 6.9. liest Ilija Trojanow im Stieglerhaus aus seinem bisher wohl brisantesten Roman. Foto: Thomas Dorn.

Doppelbödig gibt sich Ilija Trojanows neuer Roman „Doppelte Spur“ (Fischer Verlag). In dessen Zentrum steht die Weltpolitik und die Frage: Ist Donald Trump eine Marionette Russlands? Wurde er als Unternehmer mit Oligarchengeld vorm Bankrott bewahrt, und hängt er auch als US-Präsident am Gängelband des Kreml? Das zumindest legen in „Doppelte Spur“ hochgeheime Unterlagen nahe, die der Hauptfigur namens Ilija zugesteckt wurden. Doch was ist Fakt, was ist Fiktion? „Alles in diesem Roman ist wahr oder wahrscheinlich“, steht dem Buch als Motto voran. Am 6.9. liest Ilija Trojanow im Stieglerhaus aus seinem bisher wohl brisantesten Roman. Foto: Thomas Dorn.

St. Stefan ob Stainz – Hochkarätige Lesungen stehen Anfang September beim Literaturfestival „Worte bewegen“ im Stieglerhaus am Programm. Foto: Heimo Ruschitz

St. Stefan ob Stainz – Hochkarätige Lesungen stehen Anfang September beim Literaturfestival „Worte bewegen“ im Stieglerhaus am Programm. Foto: Heimo Ruschitz

Brandauer, Trojanow und Oskamp im Stieglerhaus

Donnerstag, 27. August 2020

St. Stefan ob Stainz – Hochkarätige Lesungen stehen Anfang September beim Literaturfestival „Worte bewegen“ im Stieglerhaus am Programm: Klaus Maria Brandauer präsentiert den Siegertext des Literaturwettbewerbs „Worte bewegen“, Ilija Trojanow stellt seinen neuen Roman „Doppelte Spur“ vor, und Katja Oskamp liest aus ihrem von der Kritik hochgelobten Buch „Marzahn, mon amour“.

Sonntag, 6. September 2020, 15 Uhr
Lesung Ilija Trojanow: „Doppelte Spur“ (Roman)

Autor Ilija Trojanow liest im Rahmen des Literaturfestivals „Worte bewegen“ aus seinem brandneuen Roman „Doppelte Spur“. Moderation und Autorengespräch: Gerwig Epkes

Mittwoch, 9. September 2020, 18 Uhr
Lesung Katja Oskamp
Marzahn, mon amour. Geschichten einer Fußpflegerin

Die Berliner Autorin Katja Oskamp stellt im Rahmen des Literaturfestivals „Worte bewegen“ ihr von der Kritik hochgelobtes Buch „Marzahn, mon amour“ vor. Im Anschluss Autorengespräch, Moderation: Teilnehmerinnen des Kurses „Literatur im Radio“

Freitag, 11. September 2020, 16 Uhr
„Literatur im Radio“

Während des Festivals „Worte bewegen“ lernen Studentinnen in einem fünftägigen Intensivkurs unter der Leitung des langjährigen SWR-Redakteurs Gerwig Epkes den Umgang mit Literatur im Radio. Zum Abschluss präsentieren die Teilnehmerinnen literarische Einsichten und Empfehlungen im Gespräch mit Gerhard Koch, dem Landesdirektor des ORF Steiermark.

Samstag, 12. September, 11 Uhr
Literatur-Matinee mit Klaus Maria Brandauer
Buchpräsentation und Preisverleihung
Literaturwettbewerb „Worte bewegen“

Über 300 neue Erzählungen aus Österreich wurden beim Literaturwettbewerb „Worte bewegen“ des Stieglerhauses eingereicht. Eine hochkarätige Jury, bestehend aus Daniela Strigl, Nicola Steiner und Gerwig Epkes, hat einen Siegertext und weitere vier prämierte Texte gekürt, die nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Niemand Geringerer als Klaus Maria Brandauer trägt am 12.9. den Siegertext im Rahmen einer Literatur-Matinee im Stieglerhaus vor. Präsentiert wird zudem das Buch „Worte bewegen“ (Braumüller Verlag) mit einer Auswahl von Texten, die zum Wettbewerb eingereicht wurden.

Weitere Infos: www.stieglerhaus.at