Kulturjahr 2020

Stadtrat Günter Riegler, Programm-Manager Christian Mayer, Kulturamtsleiter Michael A. Grossmann, ProjektantInnen Graz Kulturjahr 2020 und als Vertreter der Energie-Graz Manuel Kornhäusl. Foto: Mitarbeiter Stadt Graz

Unmittelbares Erleben und persönliche Begegnung

Donnerstag, 03. September 2020

Kulturjahr der Stadt Graz

Seit dem Re-Start des Graz Kulturjahres am 1. Juli feierten bereits wieder 14 Projekte ihre Uraufführungen bzw. Projektstarts, 90 Einzelveranstaltungen standen am Programm. In diesen zurückliegenden Wochen zeigte sich ganz klar, dass sich die grundlegende Idee des Programmbeirats für dieses Graz Kulturjahr, nicht auf einige wenige zentrale Großevents zu setzen, als wegweisend und goldrichtig herausgestellt hat, ist Kulturstadtrat Günter Riegler überzeugt: „Das Graz Kulturjahr zielt auf die Nähe zu den Grazerinnen und Grazern ab. Die Projekte präsentieren sich in den Bezirken, sprechen die unmittelbaren Nachbarschaften an und werden häufig unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung realisiert.“

Nicht nur, aber besonders auch vor dem Hintergrund der allgemeinen Covid-19-Erfahrungen stellen sie damit unbedingt zeitgemäße Formate dar, bekräftigt auch Programm-Manager Christian Mayer: „Natürlich auch weil sich Massenveranstaltungen im Moment ausschließen. Vor allem aber, weil die soziale Abstinenz der letzten Monate unsere Sinne für das unmittelbare Erleben und die persönliche Begegnung geschärft hat. Wir haben erfahren, welche Kraft im Moment steckt und haben den leiseren Gestus (wieder?) schätzen gelernt.“

„Die letzten Monate der Covid-19-Krise haben uns wieder die Bedeutung des Zusammenhalts ins Bewusstsein geführt, und wie wichtig es ist, füreinander da zu sein“, stellen auch die Geschäftsführer der Energie Graz, Boris Papousek und Werner Ressi, fest: „Ganz gemäß unserem Leitbild, ‚Mit aller Energie für ein nachhaltiges und lebenswertes Graz!` trägt auch die Energie Graz dazu bei. Wir sind stolz darauf, Partner des Graz Kulturjahres 2020 zu sein, das mit seinen Themenschwerpunkten bedeutende Themen für ein lebenswertes Graz im Zeichen der urbanen Zukunft aufgreift.“

Das Thema Arbeit in all seinen Aspekten etwa. Von der absoluten Zahl an täglich in Graz geleisteten Arbeitsstunden (OCTO-R: „Le Trésor des Salaires“), über alternative und lebenswerte Szenarien für unser zukünftiges Arbeitsleben (Alexandra Fruhstorfer und Lisa Hofer: „Wer schafft die Arbeit?!“), bis hin zu Arbeitslosigkeit in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche, mit der sich das Theater im Bahnhof in seiner Produktion: „Oktoberfest. Kasimir und Karoline gehen zum Aufsteirern“ beschäftigt – übrigens die nächste Premiere des Graz Kulturjahres (5. September 2020).

In den kommenden zwei Monaten starten nun 22 weitere Projekte des Graz Kulturjahres. Ausführliche Informationen dazu, vor allem jedoch einen umfassenden Überblick über sämtliche 94 Kulturjahres-Projekte erhalten Sie in unserem neu aufgelegten und bis August 2021 reichenden Programmbuch; tagesaktuelle und Termininformationen finden Sie auf unserer laufend aktualisierten Website sowie auf Facebook und Instagram.