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Vor der architektonisch spektakulären Grazer Uni-Bibliothek, die den Namen von Rudi Roth trägt, die Preisträger (vorne) mit Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (links) und Uni-Rektor Martin Polaschek (rechts). Fotos: Roth

Auch die neue, Uni-Bibliothek wurde als Anerkennung und Dank für die jahrzehntelange Zusammenarbeit nach Konsul Rudi Roth (Rudi Roth-Saal) benannt.

Auch die neue, Uni-Bibliothek wurde als Anerkennung und Dank für die jahrzehntelange Zusammenarbeit nach Konsul Rudi Roth (Rudi Roth-Saal) benannt.

200.000 Euro für Forschung zu Südosteuropa

Dienstag, 20. Oktober 2020

Rudi Roth fördert seit 20 Jahren WissenschafterInnen der Uni Graz

Der bekannte Grazer Unternehmer Rudi Roth ist der Karl-Franzens-Universität eng verbunden und macht das auf besondere Weise deutlich. In einem Festakt wurden jetzt als Jubiläum zum 20. Mal die Rudi-Roth-Stipendien im Gesamtwert von 10.000 Euro an vier junge Wissenschafter vergeben. Gemeinsam ist den Arbeiten der ausgezeichneten AkademikerInnen die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Herausforderungen in den Staaten und Regionen des östlichen und südöstlichen Europas.

Die Universität Graz nimmt in dieser Hinsicht eine Brückenfunktion wahr. Dadurch kam ihr Absolvent, der erfolgreiche Öl-Unternehmer Rudi Roth, zur Überzeugung, dass Europa mehr ist als ein Wort, nämlich die Anleitung zum gemeinsamen, vertrauensvollen Handeln. Es sei ihm schon immer in großes Anliegen, Europa zusammenzubringen, erklärte er. Im Jahr der Corona-Krise will er auch ein Zeichen des Aufbruchs, der Zuversicht und des Optimismus setzen. Rudi Roth hat ein bedeutendes Unternehmen der Mineralölbranche aufgebaut, er ist Honorarkonsul von Ungarn und Senator.

Die nach ihm benannten Stipendien, die seit dem Jahr 2001 vergeben werden und an bereits 200 Jungakademiker gingen, honorieren besondere Herausforderungen der Studierenden wie Feldforschung vor Ort, Forschungsaufenthalte oder Kooperationen. Insgesamt hat Rudi Roth schon über 200.000 Euro an Stipendien zur Verfügung gestellt. Die diesjährigen Preisträger sind Daniel-Armin Dumic, Claudia Mayr-Veselinovic, Gül Üret und Monika Veit.