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Startschuss für künstliche Intelligenz in der Kunst: Künstler Tom Lohner mit KI-Artist Christian Weber (v. l.) Innerhalb weniger Jahre hat sich Thomas Lohner zu einem der aufstrebendsten und gefragtesten Künstlern Mitteleuropas entwickelt. Zu den Klienten des Österreichers zählen u. a. Alice Cooper, Maroon 5, Lady Gaga, Heather Mills, U2 oder Schauspielerin Rose McGowan. Lohner lebt zum überwiegenden Teil in Graz, Österreich. Seine Werke werden in internationalen Galerien und Museen ausgestellt, darunter die Stoique Gallery in Tokyo und die Art Whino Show in Washington, D.C. Fotos: Martin Schönbauer

Insgesamt fünf unterschiedliche Varianten des Bildes wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz realisiert. Eines davon wurde bereits für einen mittleren fünfstelligen Betrag verkauft. Zum 10. Jubiläum präsentiert sich die ARTMUC Kunstmesse nach monatelangem internationalem Stillstand in der kompletten Kunst- und Eventszene als größte deutsche Plattform für zeitgenössische Kunst. Die ARTMUC zählt mittlerweile zum wichtigsten Kunstevent Süddeutschlands und bringt Künstler, Galerien und Kunst-Projekte aus ganz Europa nach München. Die Jubiläums-Ausgabe der ARTMUC präsentiert dabei wieder mehr als 80 nationale und internationale Künstler sowie 20 Galerien und Kunstprojekte auf der Praterinsel im Herzen von München.

Insgesamt fünf unterschiedliche Varianten des Bildes wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz realisiert. Eines davon wurde bereits für einen mittleren fünfstelligen Betrag verkauft. Zum 10. Jubiläum präsentiert sich die ARTMUC Kunstmesse nach monatelangem internationalem Stillstand in der kompletten Kunst- und Eventszene als größte deutsche Plattform für zeitgenössische Kunst. Die ARTMUC zählt mittlerweile zum wichtigsten Kunstevent Süddeutschlands und bringt Künstler, Galerien und Kunst-Projekte aus ganz Europa nach München. Die Jubiläums-Ausgabe der ARTMUC präsentiert dabei wieder mehr als 80 nationale und internationale Künstler sowie 20 Galerien und Kunstprojekte auf der Praterinsel im Herzen von München.

Schweben in ein neues Zeitalter der Kunst: Artist Christian Weber mit Künstler Tom Lohner (v. l.) KI-Artist Christian Weber, geboren und aufgewachsen in Österreich, gilt als einer der Pioniere im Bereich der ethischen künstlichen Intelligenz, die auf ein Zusammenwirken bzw. eine Symbiose von Mensch und Maschine setzt. Weber ist CTO eines international agierenden Hightech-Software-Start-ups im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Schweben in ein neues Zeitalter der Kunst: Artist Christian Weber mit Künstler Tom Lohner (v. l.) KI-Artist Christian Weber, geboren und aufgewachsen in Österreich, gilt als einer der Pioniere im Bereich der ethischen künstlichen Intelligenz, die auf ein Zusammenwirken bzw. eine Symbiose von Mensch und Maschine setzt. Weber ist CTO eines international agierenden Hightech-Software-Start-ups im Bereich der künstlichen Intelligenz.

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Halb Mensch, halb Maschine

Montag, 19. Oktober 2020

Austro-Künstler sorgen für weltweit erstes KI-unterstütztes Gemälde

Das weltweit erste Gemälde, das mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) angefertigt wurde, kommt aus Österreich. Für die internationale Premiere sorgen der österreichische Künstler Tom Lohner und KI-Spezialist Christian Weber. Für das Austro-Duo läutet das hochtechnologische Gemälde nicht nur eine neue Kunstepoche ein, sondern markiert den symbolischen Beginn der fünften industriellen Revolution. Auf dem internationalen Kunstfestival „ARTMUC 2020“ in München feiert das Bild aktuell Premiere.

Am Anfang stand die Dampfmaschine, dazwischen die Elektrizität und der Computer – am vorläufigen Ende die Digitalisierung: Die vier industriellen Revolutionen brachten unwiderrufliche technologische und soziale Veränderungen mit sich. Der Vorbote einer neuen Zeiten bzw. gar der fünften industriellen Revolution hängt in der Grazer „Bakerhouse Gallery“ – zumindest wenn es nach Künstler Tom Lohner und KI-Spezialist Christian Weber geht: Mit „RoboLove“ hat das Duo das weltweit erste Gemälde geschaffen, das aus einer Symbiose aus menschlicher und künstlicher Intelligenz angefertigt wurde. Konkret wurde das Bild auf Basis einer von Lohner gefertigten Skizze mittels innovativer KI-Algorithmen realisiert – eine internationale Premiere: „Dieses Gemälde ist mehr als der Startschuss in eine neue Epoche der Kunst, es markiert symbolisch eine viel breitere gesellschaftliche Veränderung. Denn künstliche Intelligenz wird langfristig Teil unseres Lebens werden – und das hat auch großen Einfluss auf die Kunst. Mit diesem Gemälde tragen wir dieser Entwicklung Rechnung“, betont Lohner. Insgesamt haben er und Weber fünf gleichwertige Unikate des Werks – in jeweils unterschiedlichen Farbtönen – angefertigt. Ein Gemälde des Premieren-Quintetts wurde bereits verkauft. Auf der „ARTMUC“, Bayerns größtem Festival für zeitgenössische Kunst auf der Praterinsel in München, werden die Werke zwischen 22. und 25. Oktober präsentiert. „Wir sind der festen Überzeugung, damit auch international für großes Aufsehen zu sorgen“, betont Lohner.

„Künstlerisches Startsymbol“
„Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, eine dauerhafte, tiefgreifende Umgestaltung der Gesellschaft auszulösen, wie wir sie bislang nur von den industriellen Revolutionen kennen. Diese in der Kunst erstmals angewandte Symbiose aus künstlicher und menschlicher Intelligenz könnte zum künstlerischen Startsymbol der fünften Revolution werden“, erklärt KI-Experte Weber. Dafür hat das Duo die modernen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz voll ausgeschöpft: Eine für „RoboLove“ eigens entwickelte künstliche Intelligenz hat unzählige Lohner-Gemälde analysiert und auf ihre kreativen Regel- und Unregelmäßigkeiten untersucht. „Auf dem Fundament dieser Daten haben wir modernste Algorithmen eingesetzt, die sich mathematisch der Lohner-Technik bestmöglich angenähert haben“, vereinfacht KI-Experte Weber. Das aus der Mensch-Maschinen-Symbiose entstandene Werk zeigt einen schwebenden Roboter – eine Anspielung an den „Zinnmann“ aus der „Zauberer von Oz“, der in der bekannten Verfilmung seine hohle Brust mit einem Herzen füllen möchte. „Es soll veranschaulichen, dass trotz aller Technologien menschliches Einfühlungsvermögen am wichtigsten bleibt“, betonen Lohner und Weber unisono. Am Gemälde würden in der Brust des Roboters übrigens „Heartbits“ statt „Heartbeats“ schlagen, erklärt der Künstler mit einem Augenzwinkern.

Am Ende steht der Mensch
Für die letzten „RoboLove“-Pinselstriche – samt Fein-Optimierung – zeichnet übrigens Lohner verantwortlich – eine Reverenz an die Kunst, denn: „An der ersten und letzten Stelle muss der Mensch stehen. Technologien und Maschinen können unser Leben vereinfachen, uns Menschen aber niemals ersetzen.“