forest-868715_1920

Ziel dieses Projektes ist die Erhöhung der Baumvielfalt, eine umsichtige Waldpflege und der verstärkte Einsatz von Holz als Werk- und Baustoff durch umfassende Wissensvermittlung. Mit diesen Maßnahmen wird der Wald bestmöglich vor den Auswirkungen des Klimawandels geschützt, sodass er eine der wichtigsten Ressourcen unseres Landes bleibt. WALD:STARK richtet sich insbesondere an Waldbesitzer, Waldnutzer und all jene, die sich für einen klimafitten Wald interessieren. Fotos: Klipp (pixaby)

Einen weiteren Schwerpunkt des Projektes stellt die richtige Waldpflege dar. Eine fachgerechte Durchforstung steigert die Vitalität und Stabilität des Bestands und erhöht die Biodiversität in der bodennahen Flora und Fauna.

Einen weiteren Schwerpunkt des Projektes stellt die richtige Waldpflege dar. Eine fachgerechte Durchforstung steigert die Vitalität und Stabilität des Bestands und erhöht die Biodiversität in der bodennahen Flora und Fauna.

Von besonderer Bedeutung in der Holz-Wertschöpfungskette ist die Verarbeitung. Auch in diesem Bereich setzt WALD:STARK Akzente, denn das geerntete Holz kann vielfältig genutzt werden. So wird es beispielsweise in der Möbelindustrie verarbeitet oder im Holzbau verwendet. Letzterer ist eine besonders nachhaltige Verwendungsmöglichkeit, denn im Vergleich zu anderen Baustoffen wird bei der Produktion von Holz CO2 gebunden. Mehr Holzbauten bedeuten daher auch weniger CO2 in der Luft.

Von besonderer Bedeutung in der Holz-Wertschöpfungskette ist die Verarbeitung. Auch in diesem Bereich setzt WALD:STARK Akzente, denn das geerntete Holz kann vielfältig genutzt werden. So wird es beispielsweise in der Möbelindustrie verarbeitet oder im Holzbau verwendet. Letzterer ist eine besonders nachhaltige Verwendungsmöglichkeit, denn im Vergleich zu anderen Baustoffen wird bei der Produktion von Holz CO2 gebunden. Mehr Holzbauten bedeuten daher auch weniger CO2 in der Luft.

Besonders wichtig: ein gesunder Wald

Montag, 23. November 2020

Steiermark-Projekt „WALD:STARK“

Der Wald ist Lebens- und Erholungsraum, Wasser- und CO2-Speicher, aber vor allem auch Lebensgrundlage und Arbeitsplatz für tausende Menschen. Einem gesunden Wald kommt in der Steiermark aufgrund ihres Waldreichtums eine besonders wichtige Rolle zu. Damit diese vielfältigen Funktionen des Waldes auch in Zeiten des Klimawandels erhalten bleiben, starten Landesrat Hans Seitinger, Landwirtschaftskammerpräsident Franz Titschenbacher und proHolz Steiermark-Obmann Paul Lang die Initiative WALD:STARK.

Baumgrenze steigt aufgrund von Klimawandel
Wie wichtig dieses Projekt ist, unterstreicht die Tatsache, dass allein die Klimaerwärmung des letzten Jahrhunderts die Baumgrenze um 300 Höhenmeter nach oben verschiebt. Wenn es so weitergeht, kann der Wald, in seiner derzeitigen Zusammensetzung, seine Funktionen nicht mehr erfüllen. Trockenheit, Stürme und Schädlingsbefall werden zunehmend zum Problem.

WALD:STARK ist eine Initiative des Lebensressorts des Landes Steiermark, der Landwirtschaftskammer und von proHolz Steiermark. Ziel dieses Projektes ist die Erhöhung der Baumvielfalt, eine umsichtige Waldpflege und der verstärkte Einsatz von Holz als Werk- und Baustoff durch umfassende Wissensvermittlung. Mit diesen Maßnahmen wird der Wald bestmöglich vor den Auswirkungen des Klimawandels geschützt, sodass er eine der wichtigsten Ressourcen unseres Landes bleibt. WALD:STARK richtet sich insbesondere an Waldbesitzer, Waldnutzer und all jene, die sich für einen klimafitten Wald interessieren.

Zahlen, Daten und Fakten

  • Der Wald speichert Wasser und CO2, ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, schützt vor Naturgefahren wie Lawinen oder Muren, schafft Arbeitsplätze und stellt einen wichtigen Erholungsraum dar.
  • 62% der Steiermark sind bewaldet
  • 60% beträgt aktuell der Fichtenanteil. Fichten kommen aber in vielen Regionen des Landes durch die Auswirkungen des Klimawandels unter Druck.
  • Alle 4 Minuten wächst in der Steiermark das Holz für ein Einfamilienhaus nach.
  • 000 Menschen arbeiten in der Steiermark entlang der Wertschöpfungskette Holz.
  • 1 Kubikmeter Holz bindet 1.000 Kilogramm CO2

App bringt Vielfalt
Auf Initiative von Landesrat Hans Seitinger wurde daher unter Federführung der Landesforstdirektion eine dynamische Waldtypisierung durchgeführt. „Die daraus gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen bei Neupflanzungen die Wahl der richtigen, klimafitten Baumart für den jeweiligen Standort. Denn schon das Pflanzen der Bäume ist die Basis für einen klimafitten Wald. Im Zuge von WALD:STARK wird eine App entwickelt, die für jeden Standort die ideale Baumart empfiehlt“, erläutert Seitinger. Zu diesen Standortfaktoren zählen neben der Seehöhe auch die Bodenbeschaffenheit sowie die prognostizierte Temperaturzunahme in den nächsten Jahrzehnten.

Pflege sorgt für Vitalität
Einen weiteren Schwerpunkt des Projektes stellt die richtige Waldpflege dar. Eine fachgerechte Durchforstung steigert die Vitalität und Stabilität des Bestands und erhöht die Biodiversität in der bodennahen Flora und Fauna.

Das notwendige Know-how für die Pflegemaßnahmen liefern die kompetenten Berater der Landwirtschaftskammer Steiermark. Deren Präsident Franz Titschenbacher erklärt: „Unsere Wälder müssen zukunftsfit bleiben. Sie sind eine wichtige Einkommensquelle für unsere Waldbesitzer und leisten für die Gesellschaft Unverzichtbares.“

Holzverwendung bindet CO2
Von besonderer Bedeutung in der Holz-Wertschöpfungskette ist die Verarbeitung. Auch in diesem Bereich setzt WALD:STARK Akzente, denn das geerntete Holz kann vielfältig genutzt werden. So wird es beispielsweise in der Möbelindustrie verarbeitet oder im Holzbau verwendet. Letzterer ist eine besonders nachhaltige Verwendungsmöglichkeit, denn im Vergleich zu anderen Baustoffen wird bei der Produktion von Holz CO2 gebunden. Mehr Holzbauten bedeuten daher auch weniger CO2 in der Luft.

Weitere Infos zum Projekt gibt’s hier