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Fotos: Klipp (Pixabay)

Die Hanauer Verkehrsbetriebe haben die Nutzung von UV-Licht zur Entkeimung der Luft zusammen mit dem Hanauer Unternehmen Hereaus entwickelt. Die UV-Röhren machen (vorhandene) Viren und Bakterien zu fast 100 Prozent unschädlich, darunter auch den Corona-Erreger, wie Martin Ackermann in der Tageszeitung „Frankfurter Allgemeine“ anführt. Er ist Geschäftsführer der Hereaus-Konzerntochter Noble Light. Die Kosten für die Anlage für einen 12-Meter-Bus samt Einbau belaufen sich auf rund 5.000 Euro.

Die Hanauer Verkehrsbetriebe haben die Nutzung von UV-Licht zur Entkeimung der Luft zusammen mit dem Hanauer Unternehmen Hereaus entwickelt. Die UV-Röhren machen (vorhandene) Viren und Bakterien zu fast 100 Prozent unschädlich, darunter auch den Corona-Erreger, wie Martin Ackermann in der Tageszeitung „Frankfurter Allgemeine“ anführt. Er ist Geschäftsführer der Hereaus-Konzerntochter Noble Light. Die Kosten für die Anlage für einen 12-Meter-Bus samt Einbau belaufen sich auf rund 5.000 Euro.

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Busse mit UV-Licht killen Coronaviren

Dienstag, 24. November 2020

Vielseitig einsetzbar, weit wirksamer und ökonomischer als Massentests

UV-Strahlung kann Viren effektiv den Garaus machen. Sowohl im Tageslicht, wie auch im Kunstlicht steckt dieses Potential. Im Sommer wirkt die natürliche Sonnenstrahlung im Freien stärker als jetzt im Winter. Da bewirkt diese wenig. Das Virus kann dadurch im Freien bis zu einem ganzen Tag infektiös bleiben, behaupten die Forscher (Natur.de).

Einen völlig neuen, innovativen Weg geht man im deutschen Hanau. In den Hanauer Stadtbussen werden künftig UV-Strahlen für eine virenfreie Luft sorgen. Der Prototyp wird in den nächsten Tagen in Einsatz gehen. Bis zum Jahresende sollen weitere 14 folgen, in den Wochen darauf die restlichen 50 Busse.

Und wie funktioniert das System? Verkürzt ausgedrückt werden entsprechende UV-Röhren in den Frisch- und Umfluftkanälen in den Bussen installiert. Damit werden die Coronaviren abgetötet, die sonst in den Aerosolen der Atemluft in den Bussen zirkulieren. Möglich ist die Anwendung auch in Straßenbahnen. Auf Anfrage von Klipp: In Graz gibt’s noch keine konkreten Pläne für ein solches Projekt.

Die Hanauer Verkehrsbetriebe haben die Nutzung von UV-Licht zur Entkeimung der Luft zusammen mit dem Hanauer Unternehmen Hereaus entwickelt. Die UV-Röhren machen (vorhandene) Viren und Bakterien zu fast 100 Prozent unschädlich, darunter auch den Corona-Erreger, wie Martin Ackermann in der Tageszeitung „Frankfurter Allgemeine“ anführt. Er ist Geschäftsführer der Hereaus-Konzerntochter Noble Light. Die Kosten für die Anlage für einen 12-Meter-Bus samt Einbau belaufen sich auf rund 5.000 Euro.

Bereits im Einsatz ist das UV-Lichtröhren-System zum Beispiel am Flughafen Shanghai. Dort werden auch Elektrobusse in einer eigenen Halle mit ultraviolettem Licht „bestrahlt“. Dieses tötet Coronaviren ab.

Das UV-Licht-System kann adaptiert auch in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden relativ einfach installiert und eingesetzt werden. Es gibt dort entweder Klimaanlagen oder Frisch- und Umluftkanäle – überall dort ist es wirksam.

UV-Lampen und UV-Licht könnten zu einem der großen „Renner“ im Kampf gegen Covid 19 werden. Auch in Tirol arbeitet das Unternehmen Planlicht an einer nachhaltigen Methode, um Oberflächen mit UV-C-Licht zu desinfizieren.

Die spezifisch entwickelte Desinfektionsbox seCube, die vor allem für medizinische Behelfe in Wohn- und Pflegeheimen verwendet wird, macht potentiell verunreinigte Bereiche innerhalb kürzester Zeit keimfrei. Sie kann – besonders vorteilhaft – für die Gondel- und Beförderungskabinen in der Tourismuswirtschaft zum Einsatz kommen (Forschungsblog – Der Standard).

Den seCube gibt’s auch in einer Mini-Ausführung als seTube-Mini. In kürzester Zeit desinfiziert diese UV-Tischleuchte Masken, Mützen, Sturmhauben, Skibrillen und sogar Skihelme. Damit werden Tourismusbetriebe in die Lage versetzt, schnell zu reagieren und damit den Betrieb aufrechtzuerhalten.