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Fotos: Natur.Werk.Stadt

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„Eine Pandemie hält uns nicht auf“

Montag, 23. November 2020

3. Platz für Natur.Werk.Stadt beim Bank-Austria-Sozialpreis

Die Lebensqualität im urbanen Raum Graz steigern – das hat sich die Natur.Werk.Stadt seit Jahren zum Ziel gesetzt. Als gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt wird die Natur.Werk.Stadt vom Arbeitsmarktservice Steiermark, dem Land Steiermark und der EU finanziert. Die Trägerschaft liegt beim | naturschutzbund | Steiermark und der St:WUK. In ebenso vielseitigen wie vielfältigen lebendigen und lebensnahen Projekten schafft die Natur.Werk.Stadt mit ihren engagierten Mitarbeitern bereichernde Perspektiven für Mensch und Natur.

„Die Lebensqualität im urbanen Raum hängt in hohem Maße davon ab, wie die Bewohner ihr Umfeld empfinden und ihre eigene Situation wahrnehmen“, so Daniela Zeschko, Projektleiterin der Natur.Werk.Stadt. Zu dieser Definition von Lebensqualität gehöre unter anderem das Vorhandensein von artenreichen Naturflächen im unmittelbaren Wohnumfeld, wodurch die Lebensqualität nicht nur optisch, sondern auch im Hinblick auf klimatische Bedingungen wesentlich verbessert werde.

„Gerade in Zeiten einer Pandemie und eines Lockdowns, wie wir sie aktuell haben, ist dies von zentraler Bedeutung“, so Zeschko. Der Begriff „Bildung“ bedeute in diesem Kontext, Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge zu schaffen, und zwar zunächst bei allen Mitarbeitern, die dieses Wissen in weiterer Folge weitergeben und somit multiplizieren. „Was die dritte Instanz betrifft, so leben wir in einer Zeit, in der Beschäftigung im Sinne eines sicheren Anstellungsverhältnisses unter menschenwürdigen Bedingungen keineswegs mehr selbstverständlich ist, denn Arbeitsplätze sind in Zeiten von Covid-19 Mangelware. Zudem gibt es viele oberflächliche Faktoren, die auf dem ersten Arbeitsmarkt für viele Arbeitgeber ein massives Hindernis darstellen, und wer jemals über einen längeren Zeitraum hinweg arbeitslos war, weiß um die negativen Auswirkungen, welche dieser Zustand auf Geist und Körper hat.“

Aufgrund dieser Philosophie und der Tätigkeit wurde der Natur.Werk.Stadt bei der jährlichen Verleihung des Sozialpreises der Bank Austria der dritte Platz in der Steiermark verliehen. „Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei allen Menschen, die an diesem Erfolg beteiligt waren und sind“, freut sich Daniela Zeschko. „Die uns zuerkannte Geldprämie werden wir unserem Grundgedanken entsprechend wieder in eine Projektstelle investieren, um so weiteren Menschen zu ermöglichen, konstruktive und kreative Arbeit für unsere Gesellschaft zu leisten und durch die derart gewonnenen Erfahrungen wieder in den ersten Arbeitsmarkt zurückzufinden. Eine Pandemie hält uns dabei nicht auf.“