WKO Wirtschaftsbarometer

WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg präsentieren das neue Wirtschaftsbarometer (v.l.): „Die Corona-Krise hat die steirischen Unternehmen schwer getroffen. Aber die Talsohle könnte hier durchschritten sein, wenngleich die Unsicherheiten groß bleiben.“ Fotos: Fischer

„Die Regierung hat in der Krise entschieden gehandelt. Gemeinsam mit den Sozialpartnern wurden viele Maßnahmen gesetzt, die noch schlimmere wirtschaftliche Auswirkungen verhindert haben. Auf dieser Basis können wir jetzt – wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen - den wirtschaftlichen Restart schaffen“, ist auch WKO Steiermark Direktor Karl-Heinz Dernoscheg überzeugt. Insgesamt 820 steirische Unternehmerinnen und Unternehmer haben an der großen Konjunkturumfrage teilgenommen. „Sie spiegelt sämtliche Branchen, Regionen und Betriebsgrößen wider und bietet dazu auch einen Überblick zur Wirksamkeit der bisherigen Corona-Maßnahmen“, so Dernoscheg.

„Die Regierung hat in der Krise entschieden gehandelt. Gemeinsam mit den Sozialpartnern wurden viele Maßnahmen gesetzt, die noch schlimmere wirtschaftliche Auswirkungen verhindert haben. Auf dieser Basis können wir jetzt – wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen - den wirtschaftlichen Restart schaffen“, ist auch WKO Steiermark Direktor Karl-Heinz Dernoscheg überzeugt. Insgesamt 820 steirische Unternehmerinnen und Unternehmer haben an der großen Konjunkturumfrage teilgenommen. „Sie spiegelt sämtliche Branchen, Regionen und Betriebsgrößen wider und bietet dazu auch einen Überblick zur Wirksamkeit der bisherigen Corona-Maßnahmen“, so Dernoscheg.

Damit die negativen Aussichten zu keinem weiteren Arbeitsplatz- und damit Wohlstandsverlust werden, brauche es zusätzliche konjunkturbelebende Maßnahmen, ist Herk überzeugt: „Wir müssen die Abwärtsspirale durchbrechen und die Konjunkturlok wieder in Fahrt bringen. Dafür braucht es zum einen wieder Vertrauen und Planbarkeit, zum anderen investitionsfördernde Impulse. Die Politik hat in der Krise schnell und entschieden reagiert, selbiges erwarten wir uns jetzt auch für den wirtschaftlichen Restart“, betont Herk.

Damit die negativen Aussichten zu keinem weiteren Arbeitsplatz- und damit Wohlstandsverlust werden, brauche es zusätzliche konjunkturbelebende Maßnahmen, ist Herk überzeugt: „Wir müssen die Abwärtsspirale durchbrechen und die Konjunkturlok wieder in Fahrt bringen. Dafür braucht es zum einen wieder Vertrauen und Planbarkeit, zum anderen investitionsfördernde Impulse. Die Politik hat in der Krise schnell und entschieden reagiert, selbiges erwarten wir uns jetzt auch für den wirtschaftlichen Restart“, betont Herk.

Talsohle durchschritten, aber Unsicherheiten bleiben

Freitag, 18. Dezember 2020

Die Corona-Krise hat die steirischen Unternehmen schwer getroffen. Ob Umsatz, Auftragslage, Preisniveau, Investitionen oder Beschäftigung: sämtliche Konjunkturdaten liegen im neuen Wirtschaftsbarometer der WKO Steiermark auf einem historischen Tiefstand – aber mit ersten Aussichten auf Besserung. Bei den Geschäftserwartungen zeigen die Trendpfeile für die kommenden Monate nämlich nach oben. Eine Stimmungsaufhellung, die sich auch bei der Einschätzung des Wirtschaftsklimas widerspiegelt. Während der Negativsaldo hier aktuell noch bei -82,6 Prozentpunkten zu liegen kommt – 85,3 Prozent sehen gegenüber dem Vorjahr eine Verschlechterung, 2,7 Prozent eine Besserung – beträgt der künftige Erwartungssaldo nämlich -24,5 Prozentpunkte. Das ist zwar noch immer ein klarer Minuswert, aber auf deutlich höherem Niveau. Ein Zeichen dafür, dass die wirtschaftliche Talsohle durchschritten sein könnte. „Unternehmer sind grundsätzlich dem Optimismus verpflichtet, müssen aber natürlich auch realistisch bleiben. Darum braucht es weitere Konjunkturimpulse, um Arbeitsplätze und damit Wohlstand im Land weiter zu sichern“, betonen WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg.

Die Konjunktur in der Steiermark ist aktuell noch immer von Corona und den dadurch ausgelösten Maßnahmen geprägt – das zeigen die Zahlaen des aktuellen Wirtschaftsbarometers der WKO Steiermark deutlich. Nach einem durchwegs positiven Start ins Jahr 2020 wurde die heimische Wirtschaft durch das Virus jäh gebremst. Eine konjunkturelle Vollbremsung, die die Saldenwerte zum bisherigen Geschäftsverlauf durch die Bank rot eingefärbt hat. Im Detail: Gesamtumsatz (-36,2 Prozentpunkte), Auftragslage (-34,3), Preisniveau (-2,8), Investitionen (-8,3) und Beschäftigung (-8,6) sind klar im Minus. „Damit haben sich die Erwartungen aus unserer Frühjahrsumfrage leider erfüllt“, erklärt WKO Steiermark Präsident Josef Herk, der aber auch von einem „ersten Silberstreif am Konjunkturhimmel“ zu berichten weiß. Denn beim Ausblick auf die Geschäftserwartungen der kommenden Monate zeigen die Trendpfeile wieder nach oben. So steigt die Umsatzerwartung von zuletzt -48,2 Prozentpunkten auf -3,0, die Auftragslage von -43,1 auf +1,4, das Preisniveau von -7,2 auf -0,7, die Investitionen von -50,0 auf +0,1 und die Beschäftigung von -40,7 auf -20,3 Prozentpunkte. „Damit bleiben die Saldenwerte zwar größtenteils im Minusbereich, zeigen aber einen deutlichen Aufwärtstrend. Kommen keine weiteren einschneidenden Corona-Maßnahmen, könnte die wirtschaftliche Talsohle durchschritten sein“, zeigt sich Herk vorsichtig optimistisch. Denn die Entwicklung sei noch von vielen Unsicherheiten geprägt. Das zeigt auch die Einschätzung des allgemeinen Wirtschaftsklimas: Hier beträgt der Saldowert aktuell -82,6 Prozentpunkte, steigt aber in den Erwartungen für die kommenden Monate auf -24,5 Prozentpunkte.