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Fotos: Klipp/Pixabay

Vorstand des steirischen Bauernbundes: Landesrat Johann Seitinger. Bei der letzten Landwirtschaftskammerwahl im Jahr 2016 erreichte der Bauernbund mit knapp 70 Prozent der abgegebenen Stimmen 30 Sitze in der Vollversammlung der Landeskammer.

Vorstand des steirischen Bauernbundes: Landesrat Johann Seitinger. Bei der letzten Landwirtschaftskammerwahl im Jahr 2016 erreichte der Bauernbund mit knapp 70 Prozent der abgegebenen Stimmen 30 Sitze in der Vollversammlung der Landeskammer.

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Am kommenden Sonntag wird gewählt

Mittwoch, 20. Januar 2021

Landwirtschaftskammerwahl: Fünf Parteien treten an

124.017 Bäuerinnen und Bauern, Grundbesitzer, hauptberuflich mitbeschäftigte Familienangehörige ab 16 Jahren sowie die Übergeberinnen und Übergeber sind am kommenden Sontnag, den 24. Jänner 2021 wahlberechtigt. Gewählt werden die Vertretungen in den zwölf Bezirkskammern und in der Landeskammer für die nächste fünfjährige Funktionsperiode. Fünf wahlwerbende Gruppierungen stellen sich diesmal der Wahl: Steirischer Bauernbund (STBB), SPÖ-Bauern – Steirisches Landvolk (SPÖ), Unabhängiger Bauernverband Steiermark – Team Ilsinger/Herbst (UBV), Freiheitliche Bauernschaft – FB Steiermark (FPÖ) und Grüne Bäuerinnen und Bauern (GBB).

Stimmzettel weiß für Bezirk
Stimmzettel grün für Land

Die zwölf Bezirkskammer-Vertretungen setzen sich jeweils aus 15 Bezirkskammerräten zusammen. Die Vollversammlung der Bezirkskammer wählt in der konstituierenden Sitzung dann aus ihrer Mitte mit Stimmenmehrheit die Obfrau/den Obmann sowie die Stellvertreter. Für die Wahl der Bezirkskammervertretung wird ein weißer Stimmzettel zur Verfügung stehen.

Die Vertretung in der Landeskammer setzt sich aus 39 Landeskammerräten, die von den wahlberechtigten Kammerzugehörigen nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt werden, zusammen. Für die Wahl der Mitglieder der Landeskammer wird das Land in vier Wahlkreise eingeteilt. Der Vollversammlung gehören auch ein Seniorenvertreter und die Landesbäuerin an. Die Landesbäuerin wird aus dem Kreis der Bezirksbäuerinnen und der weiblichen Mitglieder der Landeskammervollversammlung vom Bäuerinnenbeirat auf Landesebene gewählt.

Die Landeskammerräte vertreten in der Vollversammlung und den Fachausschüssen der Landeskammer sowie in der Landwirtschaftskammer (LK) Österreich die Interessen der steirischen Bäuerinnen und Bauern und bringen ihre fachlichen Kenntnisse sowie die Anliegen der Bauernschaft auf Bundes- und Landesebene ein. Die Vollversammlung der Landeskammer wählt in der Eröffnungssitzung nach der Wahl die Präsidentin/den Präsidenten und die Vizepräsidentin/den Vizepräsidenten. Der Präsident vertritt die Landeskammer nach außen.

Gemeinden hängen Wahlzeiten aus
Die Gemeindewahlbehörden haben die Wahlzeiten bereits festgelegt. Diese sind in der zugeschickten Wählerverständigung, dem ortsüblichen Aushang in den Gemeinden sowie im Wahllokal kundgemacht. Die genauen Wahlzeiten und Wahllokale sind auch auf der Homepage vom Land Steiermark (Wahlen – Verwaltung – Land Steiermark) veröffentlicht. Die Rechtsabteilung der Landwirtschaftskammer, Tel.-Nr. 0316/8050-1247, erteilt ebenso Auskunft über die jeweiligen Wahlzeiten.

Jeder Wahlberechtigte übt sein Wahlrecht in jener Gemeinde aus, in deren Wählerverzeichnis er eingetragen ist, sofern er nicht vom Recht der Briefwahl Gebrauch macht. Die Wahlberechtigten haben ihr Stimmrecht persönlich durch Abgabe des Stimmzettels am Wahltag vor der Wahlbehörde oder durch Briefwahl auszuüben.

Jede Gemeinde hat durch öffentlichen Anschlag die genaue Anschrift des Wahllokales und die Wahlzeit, also die Zeit, während der das Wahllokal geöffnet ist, bekannt zu geben. Die im abgeschlossenen Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten werden von den Gemeinden bis spätestens 9. Jänner 2021 über den Wahlort, den -tag, die -zeit und das -lokal schriftlich verständigt. Zur Wahrung ihres Wahlrechtes haben sich die Wahlberechtigen rechtzeitig zu informieren.

Identität nachweisen
Jede Wählerin und jeder Wähler hat vor der Wahlbehörde im Wahllokal vor Abgabe der Stimme seine Identität nachzuweisen. Dazu ist eine Urkunde oder eine sonstige amtliche Bescheinigung vorzulegen, die die Identität erkennen lässt. Dafür kommen insbesondere in Betracht: Personalausweis, Reisepass, Führerschein oder ein anderer amtlicher Lichtbildausweis.

Der Bevollmächtigte einer juristischen Person hat außerdem die Vollmacht zur Ausübung des Wahlrechtes für die juristische Person beziehungsweise eine amtliche Urkunde, aus der die gesetzliche, satzungsmäßige oder stiftungsbehördliche Vertretungsbefugnis hervorgeht, vorzulegen. Hat aber eine/ein Wählerin/Wähler ihren/seinen Ausweis vergessen, so darf sie/er nur dann wählen, wenn sie/er der Mehrheit der Mitglieder der Wahlbehörde persönlich bekannt ist.