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Museumsleiterin Bettina Habsburg-Lothringen und Kulturlandesrat Christopher Drexler bei der Präsentation der Vorschau auf die STEIERMARK SCHAU im Museum für Geschichte, Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Basilika Mariazell, eines der zahlreichen Modelle, Foto: UMJ/J.J. Kucek

Basilika Mariazell, eines der zahlreichen Modelle, Foto: UMJ/J.J. Kucek

STEIERMARK SCHAU trotzt Corona

Donnerstag, 18. Februar 2021

Eröffnung der Ausstellung am 9. April 2021

Am 9. April öffnet die große STEIERMARK SCHAU, die Ausstellung des Landes, ihre Tore an drei Standorten in Graz und in einem mobilen Pavillon, der durch die Steiermark tourt. Gestern präsentierte Kulturlandesrat Christopher Drexler gemeinsam mit der Museumsleiterin Bettina Habsburg-Lothringen eine erste Vorschau auf den Beitrag des Museums für Geschichte zur STEIERMARK SCHAU.

Kulturlandesrat Christopher Drexler: „Die erste große STEIERMARK SCHAU beschäftigt sich mit dem Werden und Wandel der Steiermark. Es ist eine einzigartige Selbstreflexion. Im Museum für Geschichte eröffnen wir mit der Ausstellung ‚was war‘ einen Blick zurück und schauen auf die Entwicklung des Landes und die Einflüsse der über die Jahrhunderte im Gebiet der heutigen Steiermark lebenden Menschen. Die Auseinandersetzung mit den Exponaten zeigt ganz klar: Wir können unserer Geschichte nicht entkommen. Das wollen wir auch nicht. Denn nur die lebendige Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit, ihren Auswirkungen und ihren Einflüssen ermöglicht uns eine positive Fortentwicklung. Was früher war, hat uns zur Gegebenheit geführt, ‚wie es ist‘. Unsere Geschichte ist das Fundament dafür, ‚was sein wird‘. Und sie prägt in besonderer Weise, ‚wer wir sind‘. Exponate aus den reichhaltigen Schätzen unserer Regionalmuseen kommen nach Graz und umgekehrt werden vom Museum für Geschichte ausgehend die historischen Entwicklungen vor Ort sichtbar gemacht. Wir reisen der Geschichte hinterher, um ihre Ablagerungen in der ganzen Steiermark noch stärker erleben zu können.“

„Unser Ziel ist es, mit der Ausstellung sowie dem Rahmenprogramm die Wertschätzung für das kulturelle Erbe zu stärken und unsere Besucher für die Gegenwart der Geschichte zu sensibilisieren“, so Bettina Habsburg-Lothringen, Leiterin des Museums für Geschichte.

PS: Anzumerken ist, dass es schon in der Vorbereitungsphase der STEIERMARK SCHAU über den Inhalt und Aufbau unter Museums- und Ausstellungsexperten gegensätzliche Positionen und Kritik gegeben hat. Diese ist verstummt auch nicht mit der Präsentation nicht. Ursprünglich sollten, so heißt es, bei der gestrigen Präsentation der STEIERMARK SCHAU auch die beiden Geschäftsführer des Universalmuseum Joanneum Wolfgang Muchitsch (Wissenschaftlicher Direktor) und Alexia Getzinger (Kaufmännische Direktorin) anwesend sein. Ihre Abwesenheit nährt natürlich die Gerüchteküche.