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Schauspielhaus-Graz-Intendantin Iris Laufenberg. Foto: Lupi Spuma

Abwechslungsreiches Online-Angebot: VR-Brillen-Projekt „Krasnojarsk: Eine Endzeitreise in 360°“. Foto: Johanna Lamprecht.

Abwechslungsreiches Online-Angebot: VR-Brillen-Projekt „Krasnojarsk: Eine Endzeitreise in 360°“. Foto: Johanna Lamprecht.

„Inszenierungen warten darauf, gesehen zu werden“

Mittwoch, 17. März 2021

Schauspielhaus-Graz-Intendantin Iris Laufenberg

Etwa 370 Vorstellungen konnten seit dem 13. März vergangenen Jahres nicht stattfinden. Inzwischen warte nicht weniger als neun fertig produzierte Inszenierungen auf den Applaus des Publikums (4 in HAUS EINS, 3 in HAUS ZWEI und 2 in HAUS DREI).

Intendantin Iris Laufenberg: „Sollten wir – was wir sehr hoffen – im April wieder spielen dürfen, können wir in dieser Saison auf der Bühne noch drei Produktionen zur Premiere bringen.“ Das sind: „Das Licht im Kasten (Straße? Stadt? Nicht mit mir!“ von Elfriede Jelinek, „OIS OFFN! Ein musikalischer Theaterabend von Sandy Lopicic und Ensemble“ sowie „Der große Diktator“ nach dem Film von Chralie Chaplin. In die kommende Saison 2021.2022 müsse man demnach „Making a Great Gatsby“ nach F. Scott Fitzgerald, „Macbeth“ und „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare verschieben.

Die Theaterfans müssen aber auf keinen Fall auf das Schauspielhaus Graz verzichten, denn mittlerweile habe man, so Laufenberg, ein großes und abwechslungsreiches Online-Angebot: vom digitalen Spielplan mit digitalen Nachgesprächen, über unser VR-Brillen-Projekt „Krasnojarsk: Eine Endzeitreise in 360°“, das Gruppenerlebnis „Niemand wartet auf dich“ bis hin zu theaterpädagogischen Workshops für Schüler und alle Interessierten. Laufenberg: „Bleiben wir im Austausch. Reden wir miteinander.“