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„Das Müllproblem entlang der Wanderwege ist nach wie vor ungelöst. Es braucht dringend mehr Müllentsorgungsmöglichkeiten und Sensibilisierungsmaßnahmen, um hier gegenzusteuern“, fordert KPÖ-Gemeinderat Christian Sikora.

Fotos. GR Christian Sikora

Fotos. GR Christian Sikora

KPÖ Graz fordert: Mehr Mistkübel entlang der Wanderrouten aufstellen!

Donnerstag, 04. März 2021

Die Temperaturen steigen in diesen Tagen steil nach oben – das befeuert den Bewegungsdrang zahlreicher Natursuchender und treibt viele Menschen raus aus der Stadt und rein in die Natur. Leider bietet sich dort oft ein trauriges Bild: An den Wegesrändern der zahlreichen Wanderrouten rund um Graz liegt viel zu oft eine Menge Müll. „Müll in der Natur ist ein absolutes No Go. Es braucht endlich Maßnahmen, um dieser anhaltenden Problematik entgegenzutreten“, fordert KPÖ-Gemeinderat Christian Sikora. Er – selbst ein leidenschaftlicher Wanderer – stellt fest: „Entlang vieler Wanderwege gibt es zu wenige Möglichkeiten, seinen Müll zu entsorgen. Vermehrt Mülleimer aufzustellen wäre daher ein wichtiger erster Schritt.“

Die Möglichkeit, den Müll am Weg zu entsorgen, ist das eine – den Wandernden die Wichtigkeit korrekter Müllentsorgung zu verdeutlichen das andere. Sikora: „Wir müssen die Natursuchenden mit kreativen Mitteln dafür sensibilisieren, dass das Wegwerfen von Müll in die Natur schädlich für die Umwelt, die Tiere und auch für uns Menschen ist. Vergessen wir nicht: Mikroplastik, das unter anderem auch durch den Zerfall von Kunststoffprodukten entsteht, lässt sich mittlerweile in vielen Ackerböden, Gewässern und sogar in uns Menschen nachweisen.“

Wie solche Sensibilisierungsmaßnahmen funktionieren können? Andere Regionen und Länder machen es bereits vor: „Ob lustige Cartoons oder Beschriftungen, die Mülleimer zu Abstimmungsboxen über erheiternde Fragen machen – Möglichkeiten, Entsorgungsmöglichkeiten aufzuwerten, gibt es genug“, so Sikora. Er fordert die Verantwortlichen auf, für die Aufstockung der Müllkübel-Stationen entlang der Wanderwege und entsprechende Sensibilisierungs- und Attraktivierungsmaßnahmen Sorge zu tragen.