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Pro Buch 6 Euro an Menschen in sozialer Notlage: „Unterwegs mit Chia-Tyan Yang – Geschichten mit Migrationsvordergrund“ erzählt auf 130 Seiten von einem turbulenten Alltag, der von zwei Heimatländern und vielen kulturellen Missverständnissen geprägt ist. Das Buch ist ausschließlich auf den Straßen der Steiermark bei den knapp 300 Megaphon-Verkäuferinnen und -Verkäufern zu erwerben. Die Hälfte des Verkaufspreises von 12 Euro bleibt den Verkaufenden. Foto: Megaphon Verlag

Megaphon-Kolumnistin veröffentlich erstes deutschsprachiges Buch

Donnerstag, 18. März 2021

Verflixtes siebtes Jahr? Von wegen. Sieben Jahre nach dem Start ihrer ersten deutschsprachigen Kolumne in der Straßenzeitung Megaphon veröffentlicht die beliebte Autorin und Pianistin Chia-Tyan Yang ihr erstes deutschsprachiges Buch. Es ist ab 22. März erhältlich – auf den Straßen der Steiermark, bei den knapp 300 Megaphon-Verkäuferinnen und -Verkäufern.

Seit Spätsommer 2014 schreibt die gebürtige Taiwanesin Chia-Tyan Yang eine Kolumne für das Megaphon. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Pianistin, Autorin und Integrationsbotschafterin mit ihren ganz persönlichen Geschichten mit Migrationsvordergrund zur beliebtesten Kolumnistin der Grazer Straßenzeitung. „Chia-Tyans Texte geben persönliche Einblicke und sind wie das Leben: Sie erheitern, unterhalten, regen zum Nachdenken an und rühren zu Tränen“, sagt Megaphon-Leiterin Sabine Gollmann. Und sie sind beliebt: „Als wir aus Platzgründen die Erscheinungsweise der Kolumne vor etwas mehr als einem Jahr von monatlich auf zweimonatlich umstellen mussten, erhielten wir eine Vielzahl an Nachrichten mit dem stets selben Inhalt: ‚Wo ist unsere Lieblingskolumnistin?’“, erzählt Gollmann.

Es hätte auch andere Optionen für mich gegeben, aber das Megaphon hat mir einst die Chance gegeben, erstmals Geschichten auf Deutsch zu veröffentlichen“, sagt Yang. Und meint weiter: „Ich wollte dieses Buch unbedingt mit dem Megaphon umsetzen – nicht zuletzt aufgrund der sozialen Initiative, die sich für Menschen in sozialer Notlage einsetzt, von denen die meisten obendrein Migrationshintergrund haben.“