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LR Johann Seitinger, Susanne Maier, Sebastian Möstl, LWK-Steiermark-Präsident Franz Titschenbacher und Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau (v.l.). Foto: Steirische Landesjägerschaft

1.000 Kitzretter für die Steiermark

Donnerstag, 22. April 2021

In diesen Wochen beginnt die Mähzeit für unsere Landwirte und gleichzeitig auch der Höhepunkt der Brut- und Setzzeit vieler heimischer Wildtiere. Rehkitze, Junghasen und Bodenbrüter sind durch die großen und schnellen Maschinen, zu deren Einsatz der Landwirt aufgrund des wirtschaftlichen Drucks gezwungen ist, besonders stark gefährdet.

Österreichweit fallen jährlich unzählige Wildtiere, darunter 25.000 Rehkitze – 2.500 sind es allein in der Steiermark – dem Mähtod zum Opfer. Wenn im Mai/Juni die Rehkitze zur Welt kommen, wird ihnen ihr angeborener Instinkt, sich ruhig und regungslos im hohen Gras zu verhalten, oftmals zum Verhängnis: Sie fliehen auch bei herannahenden Gefahren nicht, sondern bleiben liegen.

Das Land Steiermark und die Steirische Landesjägerschaft haben daher die Aktion „Initiative zur Rettung von jungen Wildtieren“ ins Leben gerufen, um dem Wildtierverlust auf landwirtschaftlichen Flächen und den schädlichen Folgen für den Nutztierbestand gemeinsam entgegenzuwirken. Unterstützt wird das Projekt durch die Landwirtschaftskammer Steiermark. Im Zuge der Initiative wird der Kauf von sogenannten „Kitzrettern“ gefördert. Die Geräte helfen, den Mähtod von Rehkitzen ab dem Alter von 2-3 Wochen zu vermeiden. 1000 Stück sind für Jäger und Landwirte besonders günstig zu erwerben.

Durch das Anbringen dieser Kitzretter auf dem Mähgerät werden bereits fluchtfähige Rehkitze mittels Sirenenton aufgescheucht und so zur Flucht aus der Gefahrenzone veranlasst.