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21-04-13 Energie Steiermark Bilanz 2020

Christian Purrer und Martin Graf (re.) starten Investitionsprogramm in Höhe von über 1,2 Milliarden Euro. Foto: zVg

Erfolgreiche Jahresbilanz im Zeichen von Covid-19

Mittwoch, 14. April 2021

Energie Steiermark als Job-Motor in der Krise: im Jahr 2020 über 144 Mio. Euro investiert

Die Energie Steiermark kann das von der weltweiten Covid-19-Pandemie geprägte Jahr 2020 wirtschaftlich solide abschließen: Der weiß-grüne Dienstleistungs-Konzern (zuletzt zum „Besten Arbeitgeber der Branche in ganz Österreich“ gekürt) hat sein Team auf 1.882 MitarbeiterInnen aufgestockt (2019: 1.854), Investitionen in Höhe von 144 Millionen Euro am Standort umgesetzt und war damit im Krisenjahr einer der wichtigsten Impulsgeber für den heimischen Arbeitsmarkt.

Der überwiegende Teil unserer Aufträge ging an regionale Firmen, wir haben damit eine zentrale Rolle als Job-Motor im Süden Österreichs“, so Vorstandssprecher Christian Purrer. „Unser Team hat in den vergangenen Monaten eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der kritischen Infrastruktur eingenommen und die Krisen-Situationen erfolgreich gemanagt. Starke regionale Präsenz und eine überdurchschnittliche Digitalisierungs-Performance haben Wirkung gezeigt“.

Wir sehen unser Unternehmen als zentralen Motor beim wirtschaftlichen Neustart: Für den Ausbau Erneuerbarer Energie in der Steiermark in den kommenden 5 Jahren haben wir Projekte mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Mrd. Euro eingeplant“, so Vorstandsdirektor Martin Graf. „Gleichzeitig mit diesem Signal der Stärke haben wir in Kooperation mit der Caritas einen Fonds für von Energie-Armut betroffene KundInnen eingerichtet“.

Der Umsatz wuchs – vor allem durch höhere Trading-Mengen – im Jahr 2020 von 1,37 MilliardenEuro auf 1,58 Milliarden Euro (+ 15,4 Prozent). Der Operative Gewinn (EBIT) ging aufgrund der Lockdowns und der damit verbundenen, geringeren Deckungsbeiträge sowie Einmal-Effekte deutlich zurück und beträgt 73,5 Mio. Euro (2019: 123 Mio. Euro). Die Bilanzsumme blieb stabil auf 3,06 Milliarden Euro.

Insgesamt kann eine Dividende von insgesamt 50 Mio. Euro ausgeschüttet werden. Davon entfallen auf den Mehrheitseigentümer Land Steiermark 37,5 Mio. Euro und den Finanz-Investor Macquarie 12,5 Mio. Euro.

Konkret sehen die Pläne der Energie Steiermark neben dem laufenden Bau eines Wasserkraftwerkes in Gratkorn (gemeinsam mit VERBUND) ein weiteres in der Stadt Leoben vor, dazu kommen Windparkprojekte auf der Freiländeralm, Stubalpe und Soboth. In Sachen Freiflächen-Photovoltaik wird aktuell ein Groß-Projekt mit einer Fläche von 20 Hektar auf den ehemaligen Deponie-Flächen des Braunkohle-Kraftwerkes im weststeirischen Bärnbach umgesetzt. „In Summe gehen wir davon aus, mit unseren Projekten den CO2-Ausstoß um über 670.000 Tonnen jährlich reduzieren zu können“, so der Vorstand. Dies gilt auch für den Bereich der Wärmeversorgung: Hier konnte mit VERBUND eine Einigung über Lieferungen aus dem Kraftwerk Mellach für die kommende Heizperiode erzielt werden.