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Er habe vom Rückzug von Thomas Schmid als Vorstand der Staatsholding ÖBAG aus den Medien erfahren, äußerte sich vorgestern Kanzler Sebastian Kurz (Foto) gegenüber Journalisten. Mehr Verhöhnung der Österreicher geht nicht mehr. Für wie dumm hält Bundeskanzler Sebastian Kurz die Österreicher? Foto: Heimo Ruschitz

Niemand in Österreich glaubt diese aufgetischte Unwahrheit, dass sich Thomas Schmid („ich liebe meinen Kanzler“) und Sebastian Kurz („du kriegst eh alles, was du willst“) vor der offiziellen Verlautbarung des Rückzugs von Schmid als Alleinvorstand der Staatsholding ÖBAG im kommenden Jahr nicht darüber unterhalten und abgestimmt haben.

Niemand in Österreich glaubt diese aufgetischte Unwahrheit, dass sich Thomas Schmid („ich liebe meinen Kanzler“) und Sebastian Kurz („du kriegst eh alles, was du willst“) vor der offiziellen Verlautbarung des Rückzugs von Schmid als Alleinvorstand der Staatsholding ÖBAG im kommenden Jahr nicht darüber unterhalten und abgestimmt haben.

Für wie dumm hält der Kanzler uns Österreicher?

Freitag, 09. April 2021

Er habe vom Rückzug von Thomas Schmid als Vorstand der Staatsholding ÖBAG aus den Medien erfahren, äußerte sich vorgestern Kanzler Sebastian Kurz gegenüber Journalisten. Mehr Verhöhnung der Österreicher geht nicht mehr. Für wie dumm hält Bundeskanzler Sebastian Kurz die Österreicher?

Mag schon sein, dass nach dem Fiasko mit den Handy-Chats zwischen Blümel, Thomas Schmid und ihm momentan die Lust darauf vergangen ist, sich über Interna auf diesem Weg auszutauschen. Da sind traditionelle Telefonate wahrscheinlich „enthüllungsresistenter“ als die nicht verbotenen, aber entlarvenden Chats der „Buberl-Partie“, wie Österreichs Führungselite von den Medien süffisant charakterisiert wird.

Niemand in Österreich glaubt diese aufgetischte Unwahrheit, dass sich Thomas Schmid („ich liebe meinen Kanzler“) und Sebastian Kurz („du kriegst eh alles, was du willst“) vor der offiziellen Verlautbarung des Rückzugs von Schmid als Alleinvorstand der Staatsholding ÖBAG im kommenden Jahr nicht darüber unterhalten und abgestimmt haben. Auch wird es über die Nicht-Verlängerung des Vertrages Vorgespräche mit dem Aufsichtsrat gegeben haben. Alles andere wäre ja wirklichkeitsfremd und ein absoluter Vertrauensbruch gegenüber seinem Freund und Förderer.

Weil sich ÖVP-Funktionäre darüber äußern, dass die Veröffentlichung von Chats der Regierungsvertreter eigentlich nicht zulässig ist, da es ja um einen vertraulichen und privaten Gedankenaustausch gehe: Diese Herrschaften übersehen, dass es sich bei den Mobiltelefonen um Diensthandys handelt. Jeder von den Betroffenen wird ja auch noch ein Privathandy besitzen, sollte er wirklich Privates zwischendurch mit seinen Liebsten besprechen wollen. Darauf hat die WKStA logischerweise keinen Zugriff. Es sei denn, es besteht oder bestand der Verdacht auf Geheimnisverrat, Korruption usw. und die Handy-Kommunikation wurde mit richterlicher Genehmigung überwacht. Wirklich private Telefonate oder Chats dürften dann aber dennoch nicht veröffentlicht werden. Nachweislich betrafen die veröffentlichten Chats der „Buberl-Partie“ Kurz, Blümel, Schmid und ihres Gefolges aber nur beruflich bedingten Informationsaustausch.

Für außenstehende Beobachter stellt sich viel mehr eine andere Frage: Wie selbstherrlich, naiv – umgangssprachlich heißt es an den Stammtischen: „wie dumm und blöd“ – müssen die Betroffenen sein, dass sie auf diese Art und Weise sich zum Gespött in Österreich machen? Kurz und Co. sind mit dem Handy aufgewachsen, sollten daher über die Möglichkeiten zur Rückverfolgung von Gesprächen und Nachrichten Bescheid wissen. Aber offensichtlich dachten sie, dass sie in ihrer Position „unberührbar“ sind.

Selbst die Amis sind da, was ihre Regierungsspitzen im Weißen Haus angeht, kleinlich. Sämtliche Kommunikation im Weißen Haus wird über 24 Stunden hinweg auch durch entsprechende Mikrofone gespeichert. Diese Erfahrung musste dann auch seinerzeit Bill Clinton in der Monika-Lewinsky-Affäre machen, wo dann ja intimste Aktivitäten und Gespräche veröffentlicht wurden.