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kleinSeitinger und Titschenbacher

Gute Nachricht zum Wochenstart

Montag, 26. April 2021

Biomasse spart 650 Mio. Liter Heizöl jährlich

Die massive Nutzung der erneuerbaren Energie, insbesondere der Biomasse, verdrängt in der Steiermark in hohem Maße die fossilen und klimaschädlichen Rohstoffe, vor allem Öl, Kohle und Gas. Diese Entwicklung ist goldrichtig, denn sie leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, schafft eine große Zahl qualifizierter Arbeitsplätze und erhöht die regionale Wertschöpfung. „Allein durch die Nutzung der Biomasse werden in der Steiermark jedes Jahr 650 Millionen Liter Heizöl und damit 2,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart“, erklärt der steirische Nachhaltigkeitslandesrat Hans Seitinger und ergänzt: „Biomasse ist die Energie aus der Region, für die Region und leistet einen enorm wichtigen Beitrag, um die Klimaziele zu erreichen.“

Über 4.500 Arbeitsplätze sorgen für Energiesicherheit

Der Sektor der Bioenergie ist auch zu einem wichtigen Arbeitgeber geworden. Mittlerweile haben über 4.500 Steirer einen Arbeitsplatz im Bereich der Bioenergie. In der Steiermark versorgen inzwischen 600 Biomasse-Nahwärmeanlagen rund 90.000 Haushalte. Dazu kommen rund 126.000 sogenannte Biomasse-Kleinfeuerungen, das sind kleine Anlagen, die hauptsächlich im privaten Bereich oder im Kleingewerbe eingesetzt werden. „Wir haben es selbst in der Hand mehr Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung zu schaffen“, fasst Seitinger zusammen.

Großes Potential in der grünen Mark

Holz aus heimischen Wäldern bildet das Fundament für die Biomasse, deshalb kommt ihr in der Steiermark als waldreichstem Bundesland Österreichs auch in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle zu: „Energie und Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen sind von zentraler Bedeutung, wenn die Energiewende gelingen soll. Biomasse schützt das Klima, schafft Arbeitsplätze und gibt auch der nächsten Generation eine Chance auf eine intakte Umwelt“, sagt Landwirtschaftskammerpräsident und Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes Franz Titschenbacher.