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Der Ausblick ist derzeit von hoher Unsicherheit geprägt und die Bewältigung der Pandemie wird auch das Geschäftsjahr 2021 der Hypo Vorarlberg beeinflussen. Allerdings ist die Konjunktur nicht mehr so schwach wie im Vorjahr und es wird eine positive Entwicklung erwartet. Das Wirtschaftswachstum hängt von Faktoren wie Grenzöffnungen bzw. Reisefreiheit, funktionierenden Lieferketten, Impffortschritt etc. ab. Vor dem Hintergrund der speziellen Situation und der Struktur in Vorarlberg (Stichwort Tourismus, Exportindustrie, Grenzregion) begrüßt die Hypo Vorarlberg die auf Landesebene gesetzten Schwerpunkte und Impulse: Der Ausbau von Digitalisierung und Infrastruktur ist eine wichtige Basis für eine Weiterentwicklung in der Region. Im Bild: Das Vorstands-Trio der Hypo Vorarlberg (v.l.): Wilfried Amann, Michel Haller und Philipp Hämmerle. Foto: Marcel Mayer

Hypo Vorarlberg: Gutes Geschäftsjahr 2020 trotz Corona

Freitag, 23. April 2021

Die Hypo Vorarlberg hat ein operativ erfolgreiches Jahr 2020 hinter sich. Erwartungsgemäß haben sich aber die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie stark ausgewirkt: Dennoch konnte im Konzern – vorbehaltlich der Beschlussfassung im Aufsichtsrat – ein Ergebnis vor Steuern gemäß IFRS von EUR 48,8 Mio erwirtschaftet werden (2019: EUR 91,7 Mio). Die Bank hat in dieser Situation konservative Bewertungen und Risikovorsorgen vorgenommen, um einen Puffer für mögliche zukünftige Ausfälle von Kreditnehmern zu haben. Die Eigenmittelquoten konnten auch 2020 weiter gestärkt werden, obwohl die Bilanzsumme auf EUR 15,3 Mrd. angestiegen ist. Der bisherige Fokus auf Digitalisierung hat sich gerade in Zeiten der Lockdowns bezahlt gemacht, weil die Bank in der Lage war, die wichtigsten Dienstleistungen auch digital anzubieten – kombiniert mit persönlicher Beratung in den Filialen.

Die Entwicklung des Zins- und Provisionsergebnisses im Kerngeschäft als wichtigste Ertragsbasis unseres Geschäfts zeigt, dass wir mit unserer risikobewussten Strategie auch in dieser herausfordernden Zeit gut aufgestellt sind“, berichtet Vorstandsvorsitzender Michel Haller. „Die größte Herausforderung im vergangenen Geschäftsjahr war es, unsere Kunden – vor allem Unternehmen – gut zu begleiten und ihre Liquidität sicher zu stellen.“ Mit Stundungen und Überbrückungskrediten ist es gelungen, die wirtschaftliche Stabilität der Betriebe bestmöglich zu erhalten. Daher sind auch die Forderungen an Kunden gegenüber dem Vorjahr angestiegen – u.a. durch coronabedingte Maßnahmen, die zum Teil gemeinsam von Landespolitik, Regionalbanken, Wirtschafts- und Arbeiterkammer getragen wurden. Zum Stichtag 31. Dezember 2020 betrug das Gesamtvolumen an Finanzierungen mit gewährten Stundungen 549 Millionen Euro, die coronabedingten Neu- und Überbrückungsfinanzierungen lagen bei knapp EUR 94 Mio.

Für das Wiederhochfahren der heimischen Wirtschaft sind nun weitere Unterstützungsmaß-nahmen erforderlich: „Unternehmen benötigen längere Laufzeiten für Überbrückungskredite und es ist mehr Pragmatismus in der Regulatorik nötig, um flexibler reagieren zu können. Zudem braucht die Wirtschaft dringend Maßnahmen und Instrumente, die den Eigenkapitalaufbau erleichtern. Als unternehmerische Bank ist es uns wichtig, dass wir die Betriebe in unseren Märkten gut durch die Krise begleiten können“, so Haller.