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Niklas Regner hebt in seine Profikarriere ab. Der Steirische Golfverband unterstützt den 22-jährigen Liezener auf dessen Weg und übernimmt die Kosten für den ersten Flug Regners als Professional. StGV-Präsident Kurt Klein überreichte dem weiß-grünen Shootingstar beim Medientermin am Freitag in Graz symbolisch ein überdimensionales Flugticket für die Reise zum Challenge-Tour-Turnier vom 15. bis 18. Juni 2021 ins spanische Cadiz. StGV-Landeskadertrainer Dominic Angkawidjaja (links) und ÖGV-Sportdirektor Niki Zitny (rechts) wünschten Regner für den Einstieg ins Profilager ebenfalls alles Gute. Foto: GEPA-pictures

Abschlag in das Profileben

Freitag, 28. Mai 2021

Niklas Regner startet in Tschechien in ein neues Kapitel seiner Golfkarriere

Was sich in den vergangenen Wochen und Monaten bereits abgezeichnet hat, wurde nun im Rahmen eines Pressegesprächs des Steirischen Golfverbandes im GC Graz-Andritz offiziell: Niklas Regner, Österreichs aktuelle Nummer 1 der Amateure, startet in der kommenden Woche beim Challenge-Tour-Turnier in Tschechien erstmals als Professional.

„Es ist ein herrliches Gefühl für mich, endlich als Profi abzuschlagen und meine große Leidenschaft zu meinem Beruf machen zu können. Bereits im vergangenen Jahr haben mir meine Erfolge wie der Sieg in der Amateurwertung bei der Nationalen Offenen Meisterschaft, der sechste Platz bei den Gösser Open oder der fünfte Platz bei der Amateur-Europameisterschaft gezeigt, dass ich auf einem guten Weg bin. Neben der spielerischen Komponente waren für diesen Schritt noch einige weitere Punkte entscheidend. Nachdem nun alle Hausaufgaben gemacht sind, kann ich mit meinem Team und meinen Partnern ideal aufgestellt in das Profilager wechseln“, erklärt Niklas Regner, der es als Amateur auf ein sensationelles Handicap von -6,9 gebracht hat.

Der Start erfolgt mit insgesamt acht Turnieren auf der Challenge Tour. In einem ersten Schritt geht es für den Murhof-Spieler darum, sich in der zweithöchsten Spielklasse Europas zu behaupten. „Das Niveau auf der Challenge Tour ist sicher noch um eine Spur höher als auf der Alps Tour oder der ProGolf Tour, aber ich fühle mich bereit. Für mich sind die acht Turniere eine großartige Chance, um eine Standortbestimmung vornehmen zu können. Druck werde ich mir aber keinen machen“, so Regner.

Im Idealfall geht sich mit den acht Turnieren am Ende des heurigen Jahres ein Platz unter den Top 70 in der Order of Merit der Challenge Tour und damit eine gute Kategorie für 2022 aus. Allerdings würde Regner bei optimalem Saisonverlauf natürlich auch die Qualifikation für die European Tour mitnehmen. „Erst am vergangenen Wochenende hat Phil Mickelson mit seinem Sieg bei der PGA Championship wieder einmal bewiesen, was im Golfsport alles möglich ist. Dazu hat ein Matt Wallace, der erst vor fünf Jahren die Gösser Open gewonnen hat, einen Blitzstart in der höchsten Liga hingelegt, allerdings ist das schwer zu planen. Sollte mir auch so ein Einstieg gelingen, wäre es genial, aber in Summe bin ich auf ein mehrjähriges Projekt eingestellt. Der Golfsport erfordert Konsequenz und Hartnäckigkeit – und diese Kriterien bringe ich mit“, ist Regner von seinem Weg überzeugt.