20210512024

Johannes Gepp (re.), Präsident des Naturschutzbundes Steiermark sowie Vizepräsident des ÖNB präsentierte gemeinsam mit Saubermacher-Gründer Hans Roth die Initiative „Steirisches Naturerbe“ gegen die Versiegelung (Foto: Scheriau)

Bei besagten Flächen handelt es sich im Wesentlichen um Biotope wie Moore, artenreiche Blumenwiesen und Heckenreihen, Auwälder, Almflächen, Teiche und Tümpel. Auch Fischerei- oder Jagdrechte sowie eingetragene Nutzungsbestimmungen dienen der Erhaltung der Arten- und Biotopvielfalt. Darüber hinaus werden auch sonstige Grundstücksflächen zur Renaturierung angekauft. Interessierte können ferner auf Wunsch selbst ökologische Flächen erwerben, die der Naturschutzbund Steiermark in weiterer Folge gegen eine Abgeltung naturschutzgerecht erhält. Foto: Klipp/Pixabay

Bei besagten Flächen handelt es sich im Wesentlichen um Biotope wie Moore, artenreiche Blumenwiesen und Heckenreihen, Auwälder, Almflächen, Teiche und Tümpel. Auch Fischerei- oder Jagdrechte sowie eingetragene Nutzungsbestimmungen dienen der Erhaltung der Arten- und Biotopvielfalt. Darüber hinaus werden auch sonstige Grundstücksflächen zur Renaturierung angekauft. Interessierte können ferner auf Wunsch selbst ökologische Flächen erwerben, die der Naturschutzbund Steiermark in weiterer Folge gegen eine Abgeltung naturschutzgerecht erhält. Foto: Klipp/Pixabay

„Steirisches Naturerbe – 1m2 genützt – 1m2 geschützt“

Donnerstag, 13. Mai 2021

Ein neues Programm des Naturschutzbund Steiermark beteiligt Unternehmen in Form von Spenden, Schenkungen und Erbschaften aktiv und steuerschonend am Schutz wertvoller Biotope und Naturlebensräume. Die Teilnehmer dieses Programms leisten einen zukunftsorientierten Ausgleich für ihre umweltrelevanten Aktivitäten, indem sie bewusst eine klare Maßnahme gegen Klimawandel und Biodiversitätsverlust setzen.

Die Initiative „Steirisches Naturerbe“ eignet sich besonders für Firmen, welche für im Zuge ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit genützte Flächen einen Ausgleich im Sinne des Naturschutzes leisten wollen. „Wirtschaftsbetriebe beteiligen sich mit einer Spende am Kauf eines ökologisch wertvollen Grundstücks und können somit versiegelte Flächen, die bei Projekten entstehen, zum Wohle von Mensch und Natur ausgleichen. Idealerweise ist das jeweilige Grundstück gleich groß oder größer wie die versiegelte Fläche, wodurch eine adäquate Entsprechung geschaffen wird“, erläutert Naturschutzbund-Steiermark-Präsident Johannes Gepp den Grundgedanken bei der heutigen Präsentation der Initiative.

„Wir wickeln für die Spender die Bereitstellung eines Naturschutzgrundstückes ab und sichern dieses durch den Ankauf“, so Gepp. Bei diesen Grundstücken handelt es sich um Flächen, die entweder neu angekauft werden oder bereits dem Naturschutzbund gehören. Eine eigens zu diesem Zweck geschaffene Arbeitsgruppe des Naturschutzbund Steiermark gewährleistet die Abwicklung der Spende nach den Richtlinien des Finanzministeriums und sorgt mit eigenen Einsatzteams oder durch Landwirte für die im Sinne des Naturschutzgedankens ordnungsgemäße langfristige Pflege des Grundstückes, gesichert durch Eigentum und darüber hinaus wissenschaftlich begleitet. 

Diese Aktion bietet drei große Vorteile für Unternehmen, die sich für das „Steirische Naturerbe“ interessieren: Die Spenden sind steuerlich absetzbar, der Schutz des Klimas und der Natur ist konkret – und der Einsatz von Unternehmen für den Naturschutz im öffentlichen Interesse wird sichtbar. 

Ein langjähriger Partner des Naturschutzbund Steiermark ist Saubermacher. Unternehmensgründer Hans Roth: „Saubermacher sieht es als seine große Verantwortung, eine lebenswerte Umwelt mitzugestalten und Naturschutz zu leben. Darum verbindet uns mit dem Naturschutzbund Steiermark und im besonderen mit Prof. Johannes Gepp eine jahrelange nachhaltige Partnerschaft. Sehr viele gemeinsam Projekte sind dabei entstanden, wie unser Bienenhotel-Schulprojekt ,Bee happy’ oder die Aktion Wildblumen ,Blühende uns Summende Steiermark’. Auch mit der Aktion ,Steirisches Naturerbe’ setzen wir wieder ein Zeichen, damit Unternehmen in der Steiermark eine klare Maßnahme gegen den Klimawandel setzen.“