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Für den Großen Schauspielpreis der Diagonale’21 bejubelte das Publikum Christine Ostermayer. Foto: Diagonale/Sebastian Reiser

Foto: Diagonale/Johanna Lamprecht

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Foto: Diagonale/Sebastian Reiser

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Film- und Kinofans euphorisch

Mittwoch, 09. Juni 2021

Eröffnung der Diagonale’21 in der Helmut List-Halle

Im Vorjahr musste die Diagonale’20 – sie war für den März geplant – aufgrund von Corona abgesagt werden. Gestern kam es nun zur Eröffnung der Diagonale’21 in der Helmut List Halle in Graz, bei der das Publikum reichlich Grund hatte für Applaus.

Für den Großen Schauspielpreis der Diagonale’21 bejubelte das Publikum Christine Ostermayer. Sie nahm den Preis persönlich entgegen. „Kleine feine Gesten, mit nobler Grazie gespielt: Egal wo und in welcher bedeutenden Rolle die Schauspielerin Christine Ostermayer auf die Bühne trat – sie begeisterte ihr Publikum.“ Mit dieser akkuraten Beobachtung leitete die Süddeutsche Zeitung 2016 einen Artikel anlässlich Ostermayers 80. Geburtstages ein. Dass die 1936 in Wien geborene Schauspielerin exakt jene „energische Dame von divenhafter Grandezza“ ist, als die sie im selbigen beschrieben wird, bestätigte sich auch, als sie die Nachricht über die Auszeichnungen mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis 2021 entgegennahm: „Sie machen sich lächerlich, wenn Sie mich auszeichnen!“ Resches Idiom, umschmeichelt von unvergleichlichem Charme – Christine Ostermayer ist eine einnehmend herzliche Person.

Ihre großen Erfolge: „Ein bisschen bleiben wir noch“, wo sie die eine fragile, kluge, aber herzenswarme Großmutter spielt. „Nebenwege“ ist ein Film, in dem Ostermayer die Rolle einer demenzkranken Frau verkörpert.

Nach dem Schauspielpreis für ihre gefeierte Darbietung in Anfang 80 bei der Diagonale’12 ist es bereits die zweite Auszeichnung für Christine Ostermayer im Rahmen des Festivals des österreichischen Films.

Bei der gestrigen Eröffnung wurde auch der Große Diagonale-Schauspielpreis 2020 – aufgrund von Corona verspätet – an die Vorjahrespreisträgerin Ursula Strauss übergeben. Sie war allerdings nicht persönlich anwesend. Die Laudatio für Ursula Strauss hielt Schauspiel-Kollegin Eva Spreitzhofer.

Das Festival des österreichischen Films eröffnete aufgrund der gesetzlichen Sperrstunden- und Abstandsregelung mit zwei aufeinanderfolgenden Vorstellungen von Arman T. Riahis „Fuchs im Bau“.