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Buchpräsentation im Verlag Stocker in Graz. Im Bild: Verlagsinhaber Wolfgang Dvorak-Stocker (li.) mit Autor Gerald Grosz. Foto: zVg

Freiheit, ohne Wenn und Aber

Donnerstag, 10. Juni 2021

Autor Gerald Grosz’ neues Buch

Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch ein Leben „nach der politischen Karriere“ geben kann: der ehemalige Nationalratsabgeordnete und nach Haiders Tod auch BZÖ-Obmann Gerald Grosz. Er schied 2015 aus dem Nationalrat aus. Dort war er mit Peter Westenthaler und Ewald Stadler bei den Debatten im Nationalrat ein „gefürchteter“ Redner bei den politischen Mitbewerbern. Nach dem Aus – Grosz war zuvor auch im Gemeinderat der Stadt Graz – wurde Gerald Grosz Konsulent in Pflege- und Gesundheitsfragen. In dieser Phase arbeitete er auch für seinen Parteifreund und Pflegeheimbetreiber Harald Fischl. Ausgelöst durch die Tatsache, dass die in Österreich lebenden Türken 2015 zu zwei Dritteln ihre Stimme für Erdogan abgaben, wurde Grosz gleichsam über Nacht zu einer bekannten Größe in den Social-Media-Kanälen. Er veröffentlichte ein selbst gemachtes Video, in dem er seinen Ärger darüber ausdrückte. „Schleichts eich, wenn’s ihr Erdogan unterstützt, in einem Gefängnisstaat, wie der Türkei“, war seine Formulierung. 1,6 Millionen Zugriffe nahmen diese Botschaft wahr. Von dort an blieb er auf den sozialen Kanälen präsent und werden seine Kommentare von Zigtausenden registriert. Seit nun drei Jahren hat er auch ein wöchentliches, publikumwirksames TV-Streitgespräch-Format auf oe24 (Fellner TV).

Gerald Grosz kommt aus Deutschlandsberg und verehrt bis heute Jörg Haider. Heute präsentierte er im Stocker Verlag sein Buch „Freiheit, ohne Wenn und Aber“, das in den nächsten Tagen und Wochen bestimmt für mediales Interesse sorgen wird.